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Geburt Christi












Geburt Christi
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Die Geburt Christi meint die Geburt des Jesus Christus, der nach christlicher Überzeugung vom Augenblick der Empfängnis zugleich "wahrer Gott und wahrer Mensch" war. Diese Menschwerdung Gottes wird an Weihnachten (25. Dezember) gefeiert. Die Ostkirche dagegen feiert Epiphanie erst am 6. Januar.

Text und Bilder dieses Beitrages basieren auf dem Artikel Geburt Christi aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Ikonographie
In der Kunst wird das Thema der Geburt Christi oft dargestellt. Das Motiv befindet sich bereits in den frühchristlichen Katakomben Roms. Die vermutlich älteste Darstellung aus dem 3. Jahrhundert wird in der Priscilla-Katakombe gezeigt. Ferner erscheint das Motiv in der römischen Kirche Santa Maria Maggiore im Mosaik des Triumphbogens aus dem 5. Jahrhundert.

Bei der traditionellen Darstellung der Geburt Christi gibt es wesentliche Unterschiede zwischen der Ost- und der Westkirche:

In der Ostkirche wird die Geburt Christi nur zweidimensional auf Ikonen dargestellt, die Westkirche kennt sowohl dreidimensionale Weihnachtskrippen wie auch Gemälde.
In der Ostkirche findet die Geburt Christi in einer Höhle statt, in der Westkirche in einem Stall.
In der Ostkirche ist Maria liegend dargestellt, als die Mutter, die geboren hat, in der Westkirche oft auf den Knien das Jesuskind anbetend.
In der Ostkirche ist das Jesuskind gewickelt dargestellt, in der Westkirche oft nackt.
Besonders beliebt waren Darstellungen der Geburt Christi ab dem Mittelalter. Der heilige Franz von Assisi hatte in Greccio zum Weihnachtsfest 1223 eine erste lebende Weihnachtskrippe installiert.

Auf mittelalterlichen Flügelaltären ist häufig die Darstellung der Geburt Christi zu sehen: die Futterkrippe mit dem "Jesuskind" im Vordergrund, daneben die Gottesmutter Maria und gegenüber oder etwas im Hintergrund der Ziehvater Josef der Zimmermann. Meistens sind außer der Heiligen Familie auch singende Engel sowie Ochs und Esel abgebildet. Diese Darstellungen sind zumeist stark beeinflußt von den Visionen der Birgitta von Schweden. Am Ende der Weihnachtszeit, die einst bis "Maria Lichtmeß" am 2. Februar dauerte, wurden die Flügel dieser Altäre, die zuweilen auch "Mariä Verkündigung" und die "Heiligen Drei Könige" zeigen, eingeklappt.
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