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Fegefeuer in der Kunst
Auf mittelalterlichen Darstellungen wird das Fegefeuer oft als eine unangenehme von Feuern aufgeheizte Höhle dargestellt (ähnlich der Hölle).
Trotz der gleichen oder sehr ähnlichen Darstellung von Fegefeuer und Hölle auf mittelalterlichen Tafelbildern kann man sie unterscheiden: Die im Fegefeuer büßenden Seelen erheben ihre Hände und Gesichter flehend Richtung Himmel. Die Seelen in der Hölle haben keine Hoffnung auf Erlösung und suchen daher keine Verbindung nach oben. In der Regel ist das Fegefeuer auf der vom Betrachter aus gesehen linken Bildseite zu finden.
Die berühmteste literarische Darstellung des Fegefeuers findet sich in der Göttlichen Komödie von Dante.
Es gibt immer wieder auch säkulare Versionen des Fegefeuer-Themas, etwa in der Komödie "Und täglich grüßt das Murmeltier": Ein selbstsüchtiger Reporter gerät in eine "Zeitfalle", aus der er erst befreit wird, als er gelernt hat, Gutes zu tun und andere Menschen zu lieben.
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