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Pfingstbewegung












Geschichte
Charles Parham gilt als Vater der weißen Pfingstbewegung; ihr Ursprung liegt in Topeka im Jahr 1901. Für eine schwarze Pfingstbewegung lässt sich das Jahr 1906 als Ausgangspunkt feststellen; wesentlich war hier William J. Seymour in Los Angeles. Gemeinsame Wurzel waren die Heiligungs- und Erweckungsbewegung des 19. Jahrhunderts. Die in mancherlei Hinsicht der Pfingstbewegung nahe stehende Gemeinschaftsbewegung hat 1909 in ihrer Berliner Erklärung der Pfingstbewegung vorgeworfen, dämonischen Ursprungs zu sein ("Geist von unten"). In der Folge entwickelte sich die Bewegung zunächst in unabhängigen Gemeinden, später auch in allen (West-)Kirchen.

Ökumene
Viele Gemeinden der Pfingstbewegungen sind der Evangelischen Allianz angeschlossen, dem Ökumenischen Rat der Kirchen gegenüber sind sie eher reserviert.

Evangelikale Christen aus anderen Gemeinden, besonders wenn sie ein Bekehrungserlebnis aufweisen können, werden ungeachtet ihrer Konfession als christliche Geschwister betrachtet, andererseits stehen die Pfingstgemeinden sowohl einer liberalen (wie z.B. in den Landeskirchen) als auch einer traditionellen Ausprägung (wie z.B. in der orthodoxen Kirche) des Christentums skeptisch bis ablehnend gegenüber. Nichtchristliche Religionen werden als Irrweg angesehen, da Heil und Vergebung nur durch Jesus Christus vermittelt werden könnten.
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