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Unsachgemäß ist :
*aus der koranischen Aussage, daß die Offenbarung durch den Erzengel Gabriel vermittelt wurde, abzuleiten, daß Muhammad alles nur phantasiert bzw. geträumt habe und damit dem vom Islam geglaubten Offenbarungscharakter als bloßen Irrtum oder Betrug abzuweisen;
*den Koran als eine "Schrift Muhammads", als Sammlung von Aussprüchen oder sogar als bewußten Täuschungsversuch zur Gewinnung von Macht darzustellen bzw.
*als "Biographie" Muhammeds, welche die Persönlichkeit und das Wirken des Propheten- analog zu den Evangelien- beschreibt, zu verstehen;
*die geglaubte Offenbarung des göttlichen Willens im Koran als Ausdruck göttlicher Gewaltherrschaft über den willenlosen Menschen zu interpretieren.
*den Koran als Gesetzbuch der Muslime zu interpretieren, das "mittelalterliche" Strafen sanktioniert.
*zu unterstellen, Kalif Uthmann habe nach eigenen Gutdünken Koranteile zusammengefügt und dabei manche ursprünglichen Koranabschnitte weggelassen bzw. einige Textteile nachträglich selbst zugefügt.
*aus den unbestreitbar vorhandenen Übereinstimmungen zwischen koranischen und biblischen Texten eine totale historische Abhängigkeit und Nachahmung abzuleiten und diese Nachahmung als Ergebnis der Begegnung Muhammeds mit Juden und Christen auf seinen Reisen bzw. in Mekka oder Medina zu erklären. Der KOran bestätigt zwar die Übereinstimmungen mit den Lehren der biblischen Gesandten; dies resultiert nach eigenem Selbstverständnis aus der gemeinsamen Offenbarungsquelle. Prinzipielle Abweichungen und sogar Gegensätze zu bibilischen Texten lassen kompliziertere Rezeptionsvorgänge vermuten;
*den Koran als Programm- und Kampfschrift des Taktikers Muhammed gegenüber Juden, Christen und Arabern darzustellen bzw. als fanatisierendes, bedrohliches Buch zu betrachten, das zum Krieg gegen die "ungläubigen" aufruft.
Das sind die einigen wichtigsten unterstellungen gegenüber dem Koran, sei es durch absicht von Islamgegnern, die es bedauern und verhindern wollen, das der Islam sich ausbreitet oder durch unsachgemäße Aufklärung oder Mangel an Wissen verursacht.
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Sehe ich das richtig, dass deiner Meinung nach die einzige "sachgemässe" Möglichkeit des Umgangs mit dem Koran ein unkritisches für-bare-Münze nehmen ist?
Sorry, aber das wäre einfach nur hirnlos.
Mit dem Wort 'sachgemäss' hätte das rein gar nichts mehr zu tun. Und das Allerletzte ist es Menschen vorschreiben zu wollen, was sie zu glauben haben und was nicht. Vielleicht ist es vor diesem Hintergrund auch ganz gut, dass der Islam sich nicht weiter verbreitet.
LG
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An Lisken:
Ob Du das nun akzeptierst oder nicht, ich habe nichts falsches geschrieben und niemandem etwas unterstellt, diese unsachgemäße Aussagen über Koran liest oder hört man heutzutage überall und ich wollte das mal zusammenfassen, ich schreibe hier niemandem etwas vor, wenn es Dir nicht passt, im Forum gibt es genug andere Themen...mußt ja nicht gleich unter der Rubrik "Islam" lesen, egal was ich schreibe Du bist die erste die gleich mit Argumenten kommt dann muß es ja für dich Interresant sein...
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| Zitat: |
| *den Koran als Gesetzbuch der Muslime zu interpretieren, das "mittelalterliche" Strafen sanktioniert. |
Die Handabhackerei und Auspeitscherei in Saudi-Arabien wird sicherlich mit der neuesten Ausgabe eines Mickey-Mouse-Heftes gerechtfertigt?
Weißt du was AFRA die Diskussionsverbote die viele Muslime der westlichen Welt aufdrücken wollen sind uns Menschen aus der westlichen Zivilisation (unabhängig von der eigenen Religion) herzlich egal.
Du hättest den Thread eher so nennen sollen : "Aussagen die ich nicht gerne höre weil ich mich ungern in meinem religiösen Weltbild mit anderen Meinungen beschäftige und Kritik sowie abweichende Meinungen bezüglich meiner eigenen Dogmen als störend empfinde und nicht verarbeiten kann."
Ma'a Salama
Ayyub
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| Hehe, unsachgemäß, ich lach mich ja tot!
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