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Nach dem man die rituelle Waschung vollzogen hat nimmt man sich die Absicht vor, je nach Tageszeit das jeweilige Gebet zu Verrichten.
Das Gebet wird mit dem Gesicht zur Kible verrichtet, d.h die Kible ist eine gedachte Linie die in Richtung Mekka bzw. der Kaaba zeigt. Von Deutschland aus betrachtet ist es richtung Südosten.
Zur Eröffnung des Gebetes erhebt man seine Hände bis zum Schulterbereich. Im mystischen Sinne schiebt man somit alles weltliche Dinge mit der Aussenseite der Hände weg und gibt sich voll dem Gebet hin und sagt "Allahu ekber" (Gott ist groß).
Dann legt man seine linke Hand auf den Körper und denn rechten drauf, die Frauen haben die Hände auf Brustbereich und die Männer etwas unterhalb der Bauchnabel.
In dieser Position des stehens zitiert man einige Verse oder suren aus dem Koran meistens fängt man mit "Subhanaka" an und geht dann mit der eröffnende Sure dem " Al-Fatiha" weiter, dazu können ein paar kurze suren folgen. Man zitiert die Suren und stellt sich ein zwiegespräch mit Gott vor, nach einer weile des zwiegesprächs mit Gott, möchte man sich bei IHM für all seine Gaben und Gnaden die ER uns Tag täglich kostenlos zur verfügung stellt bedanken. Um diese absolute Dankbarkeit zum Ausdruck zu bringen, verbeugt man sich vor dem unsichtbaren einzigen Gott und sagt: "Subhana Rabbiyal aziym", beide Hände berühren die Knie, das Rücken bleibt etwas nach vorne gebeugt in dieser Position Lobt und Preist man Gott mit Lobpreisungen.
Während man sich wieder aufrichtet, sagt man: " Semiallahu Liman Hamidah, Rabbena lekal Hamd" (Gott hört denn jenigen der Ihn Lobt und Preist, Gott unser Lob sei DIR).
Nun kommt die wichtigste Endphase in der spirituellen Himmelfahrt des Gebetes, der Mensch müsste nun die Anwesenheit Gottes in seinem Herzen spüren, dafür gibt er seine Hochnäsigkeit und sein Egoismus auf und demonstriert eine absolute Bescheidenheit in dem er sich niederwirft. Er berührt mit der Stirn den sauberen Boden, in dem er wieder "Allahu akbar" sagt. (Gott ist groß), wird 2 mal wiederholt.
Danach setzt man sich auf die Knie, und zitiert einige Suren, man bittet Gott um seine Segnungen für alle gesandten Gottes von Adam über Abraham, über Jesus bis zu Mohammed und allen rechtsschaffenen und friedfertigen Menschen auf der Erde.
Zum Schluß begrüsst man die rechte, dann die linke Reihe und sagt:" Essalamu Alaykum wa Rahmetullah" ( Friede sei bei Euch und gnade und segen Gottes).
Mit diesem Friedensgruß begrüsst man sowohl die mit betenden Menschen als auch die Engel von denen wir annehmen, das sie uns ständig begleiten.
Je nach wieviele Einheiten unser Gebet hat wiederholt sich die oben aufgeführten stellen nochmal.
Nun folgt nach dem Friedensgruß im sitzen die abschließende meditationsphase, man lobt und preist Gott mit bestimmten Lobpreisungen, man kann sich z.B an Hand einer Gebetskette bedienen und sagt jeweils 33 mal "Subhannallah"=Hoch gepriesen sei Gott
"Elhamdulillah"=Hoch gelobt sei Gott, "Allahu akbar"= Gott ist Groß.
Zur guter letzt Formuliert man in der Muttersprache seine Bittgebete frei. Das können wünsche sein, die man im Herzen trägt. Anschließend sagt man Amen, die Hände berühren das Gesicht, man stellt sich die Gnade, die Barmherzigkeit, den Schutz und die Vergebung Gottes vor, welche ER unseren Händen zu Teil werden lässt.
So beendet man dann sein Gebet.
Ein Gebet dauert je nach Einheit zwischen 10-15 min.
Hochgerechnet kommt ein 5- maliges Gebet am Tag ca. für 1Std. in ganzen 24 Std.
Herzliche Grüsse
AFRA
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