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Der Mönch war allein im Tempel.
Er warf sich zu Boden, schlug sich auf die Brust und murmelte:
"Ich bin ein Nichts, ich bin ein Nichts, ich bin ein Nichts ..."
...
Da betrat ein Novize den Tempel, sah den Mönch, kniete neben ihm nieder und stimmte ein:
"Ich bin ein Nichts, ich bin ein Nichts, ich bin ein Nichts ..."
..
Da kam das Faktotum, um den Boden zu fegen.
Und während es beim Fegen den Besen im Takt bewegte, murmelte es mit den anderen:
"Ich bin ein Nichts, ich bin ein Nichts, ich bin ein Nichts ..."
.
Der Mönch stiess den Novizen an:
"Schau, wer sich einbildet, ein Nichts zu sein."
Gruss
Nasrudinix
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Seite 61. reclam, Geh mir aus der Sonne, ISBN 3-15010531-5
Faktotum [lateinisch »mach alles!«] das, jemand, der in einem Haushalt oder Betrieb alle nur möglichen Arbeiten und Besorgungen erledigt; Mädchen für alles.
siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Faktotum
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N. hat ein neues Lieblingsbuch.
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@Tobias
Bist Du nun auch zu einem ... geworden, der sich weniger um den Inhalt aber mehr an anderen Sachen orientiert ? ...
Viel Spass am Urteilen.
Gruss
Nasruddin
PS: So musst Du weniger über den Inhalt "nachdenken".
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NICHTS hat kein SEIN. Sonst wäre das NICHTS nicht das NICHTS. Das NICHTS ist kein Zustand, denn ein Zustand hat ein SEIN - es existiert. Das Nichts ist einfach nur ZUSTANDSLOSIGKEIT.
Was ist daran so schwierig?
Gruß
Gentleman
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