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Der Konvertit












Eine andere Sichtweise.

Zitat:
Der Jude Leopold Weiss bricht Anfang der 1920er Jahre zu einer Reise in den Nahen Osten auf. Die Wüste zieht den Österreicher in ihren Bann und der Islam wird seine neue geistige Heimat. Schließlich konvertiert er 1926 in der Berliner muslimischen Gemeinde zum Islam und ändert seinen Namen in Muhammad Asad. In der Folgezeit unternimmt er eine Pilgerreise nach Mekka und vertieft sich in Koranstudien. Er wird zu einem der bedeutendsten Muslime des 20. Jahrhunderts: Unter anderem ist der "Österreichische Lawrence von Arabien" Berater am Königshof Saudi-Arabiens, übersetzt den Koran, wird Mitbegründer Pakistans und schließlich UN-Botschafter. Von den Wüsten Arabiens bis in die USA folgt der Regisseur Georg Misch den Spuren von Asad und findet heraus, dass dieser nicht nach Abenteuern suchte, sondern zwischen Orient und Okzident vermitteln wollte.


...

Zitat:

Noch heute gilt seine Übersetzung unter Wissenschaftern und Akademikern als die beste überhaupt. Er verstand sich als „Mittler“ wiewohl seine religiösen Überzeugungen und politischen Sympathien klar verteilt waren und im Film auch wiederholt eine Problematisierung erfahren. Durch sein Wirken wurde Asad zu einem der bedeutendsten Kulturvermittler zwischen der abendländischen Kultur und jener des Orients. Dabei erscheint es erstaunlich, dass heute nur noch Wenige von Muhammad Asad wissen.

http://www.nationalgeographic.de/ph.....2/redaktion_film_tipp.htm


Und der Dokumentar-Film beginnt mit einem Trailer hier:

Zitat:
Dass ein Österreicher der Schlüssel zu einem besseren Verständnis dieser konträren Welten hätte sein können, überrascht. Muhammad Asad war ein Visionär, dessen Gedankengut ihn beinahe zum Martin Luther des Islam werden ließ. Ein vergessener Autor, Philosoph, Träumer sowie Gründervater und UN-Botschafter Pakistans, der neben seinen Schriften über das Weltbild, Recht und die Philosophie des Islam, mit seiner Koranübersetzung das moderne theologische Denken dieser Religion immens beeinflusste


http://www.mindjazz-pictures.de/artm.html
Zitat:
Zitat:
Kritiken


kino-zeit.de „Dabei ist es doch so: Die Blindheit und die Vorurteile, mit denen wir dem Islam begegnen, beruhen fast ausschließlich auf Unkenntnis. Wer macht sich schon die Mühe, sich näher mit dem Islam zu befassen? Wer interessiert sich für unterschiedliche Interpretationen und Meinungen? Dem lässt sich leicht abhelfen. Es muss ja gar nicht die Reise nach Mekka sein. Der Weg zur nächsten Kinoleinwand genügt völlig.“ (Peter Gutting)

programmkino.de „Der Weg nach Mekka" ist ein guter Anlass die fast vergessene Person Muhammad Asad, neu zu entdecken.“ (Michael Meyns)

Der Falter „Die wohl verblüffendste Perspektive auf den Themenkomplex Migration und multikulturelle Identitäten eröffnet Der Weg nach Mekka. Ein zutiefst lebhafter, unterhaltsamer und aktueller Film.“

Der Standard „Ein wunderbarer Film abseits dessen, was man heutzutage über den Islam und Muslime in den Medien sieht."

Nyon Notes „This film retraces Asad's life in the countries he lived in by taking us on a superb sound and cinematographic journey.“

Variety „A well-judged, provocative documentary on a fascinating subject, a fine piece.“ gesamter Artikel auf variety.com



Kinostart: 27.11.2008

http://www.muhammad-asad.de/

Kinotermine:

http://www.mindjazz-pictures.de/

Gruss
Nasruddin
Dazu noch ein Begleitwerk?

Das könnte auch noch zur weiter Bildung dazugehören...

Zitat:


Dowling, Andrew

Rufe vom Minarett

Auf Entdeckungsreise durch Länder des Islam

Einst von Mohammed begründete Religion ist der Begriff Islam in der westlichen Welt zum fundamentalistischen Schreckgespenst geworden, gleichgesetzt mit Frauenfeindlichkeit und Fanatismus. Auf der Suche nach einem differenzierteren Verständnis bereist der Autor Andrew Dowling neun Monate lang die muslimischen Länder Asiens von der Türkei bis Indonesien. Durch seine kritischen und einfühlsamen Beobachtungen entsteht ein lebendiges Mosaik des Islam in seinen vielfältigen Erscheinungsformen.


http://www.nationalgeographic-shop......tail.do?positionId=226117

Gruss
Nasruddin
Muhammad Asad war allerdings enttäuscht, als er in die muslimische Welt fuhr. Er kam zu dem Schluss, dass die Muslime ihre Religion nicht verdienen.
Forum -> Judentum und Christentum


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