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Sünde
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Sünde ist ein Begriff insbesondere der Abrahamitischen Religionen (Judentum, Christentum, Islam), und bezeichnet eine Handlung des Menschen gegen den Willen Gottes. Eng verbunden mit der Sünde sind das Bekenntnis derselben sowie die Buße zur Wiedergutmachung. Eine Sünde wird als verwerflich bzw. schlecht angesehen, weil durch diese andere Mitmenschen als Unschuldige, zu Schaden kommen können. Somit ist der Sünder auch immer mit einer Schuld behaftet. Folgen der Sünde sind manchmal ein Schaden der Seele sowie in letzter Konsequenz, Verdammung in die Hölle, am Tage des Jüngsten Gerichtes.
Sühne ist der Vorgang, durch den der Sünder wieder mit Gott versöhnt wird. Dieses ursprünglich jüdische Konzept wurde zu einer zentralen Lehre in der christlichen Theologie.
Im Hinduismus und anderen vedischen Religionen werden unter Sünde Handlungen verstanden, die Karma verursachen.
Umgangssprachlich wird unter Sünde oft eine als falsch angesehene Handlung verstanden, ohne dass eine theologische Aussage impliziert ist. Oft wird der Begriff heute nahezu umgekehrt zur klassischen Bedeutung für "privat Wünschenswertes, das gewisse Spielverderber nicht mögen" verwendet.
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