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hi.ich lese jetzt schon ein paar tage hier rum und sehe das ich nicht alleine bin mit der angst.aber das macht es auch nicht besser
aber nun zu mir,ich habe schon angst vor dem tod als ich noch klein war und habe viel geweint als kind meiner mutter hat immer zu mir gesagt :du brauchst keine angst haben ich muss nicht sterben"das hat wohl ne zeit lang geholfen denke ich mal.
aber jetzt ist es schon wieder so schlimm das kommt wohl davon das mein schwiegervater vor ca.4 monaten gestorben ist mit 60 jahren am herzinfakt über nacht.das kam wie ein hammerschlag wir wollten 1 wochen später an die ostsee fahren,mit den kinder und eltern wir haben uns schon riesig drauf gefreut und mein schwiegervater hatte alles im griff und dann kam das halt, er war der beste mensch auf der welt der beste opa und "vater" für mich.naja wir sind da alle noch nicht drüber weg wird wohl auch noch ewig so sein wir vermissen ihn halt sehr.ich hoffe das es ihn gut geht da wo er jetzt ist und man ihn dort mehr braucht als hier.naja
dann 2 monate später ist meine lieblings tante gestorben auch was mit dem herzen.kam halt alles auf ein schlag.
und nu mal zu mir
seit den 2 todes fällen denke ich jeden tag an den tod was kommt danach kommt da überhaupt was?
ich kann mir nicht vorstellen das ich nicht mehr die bäume sehen kann das wasser die sonne usw.ich kann mir nicht vorastellen das ICH nicht mehr da bin das ist das schlimmste das ich nicht mehr denke usw.
und ich bin "erst"32.
im grunde geht es mir gut ich habe eine tolle frau die immer für mich da ist tolle kinder die alles für mich sind und ich alles für sie machen würde.ich habe ein haus geilen job also im grunde alles guddi
nur diese scheiss angst werde ich nicht los ich habe nächste woche schon ein termien beim doc ich hoffe das er mir etwas helfen kann.
oder jemand von euch
ich möchte halt so sein wie früher lebensfroh und voller humor ich bin ein spassvogel,aber seit 4 monaten nicht mehr ich habe keiner power mehr.und zu nix mehr lust wenn meine frau und kinder nicht wären wüsste ich auch nicht mehr weiter.
so das wollte ich mal los werden und ich hoffe jemand hat ein tip für mich hat oder beweise das ich keine angst mehr haben muss das es hier nach weiter geht
gruss peter[/b]
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Hallo, Peter,
Dein Schwiegervater scheint für Dich ja ein besonderer Mensch gewesen zu sein, eine Art "Vater-Ersatz". Das war mein Schwiegervater übrigens auch für mich, er hat mir mehr bedeutet als mein eigener Vater. Und als er vor 5 Jahren starb, war das für mich schlimmer als damals, als mein Vater gestorben ist.
Und dann starb Deine Lieblingstante...
Und ich denke, die Tode dieser beiden Menschen, die Dir viel bedeutet haben, hast Du nicht verarbeitet, nicht verkraftet. Vielleicht auch die Trauer nicht richtig zugelassen, möglicherweise auch aus Rücksicht auf die Kinder...?
Mir hat damals sehr geholfen, mit Freunden zu reden, sehr intensiv zu reden, da auch meine Trauer und meine Tränen zuzulassen...
Wenn ich diese tollen Freunde nicht gehabt hätte, hätte ich mir eine Trauergruppe gesucht. Die gibt es heute schon in fast allen grösseren und mittlerweile auch in vielen kleineren Städten. Falls das was für Dich ist, erkundige Dich doch mal bei Eurem Caritas-Verband oder bei der Diakonie, oder beim Paritätischen Wohlfahrtsverband. Aber manchmal geben auch die Gesundheitsämter und sicherlich die Psychosozialen Beratungsstellen und die Hospizvereine Auskunft darüber.
Unverarbeitete Trauer macht Todesangst. Und wenn Du da sowieso für "anfällig" bist (schon als Kind!), dann ist der Tod geliebter Menschen ein regelrechtes Trauma, das dies alles noch verstärken kann.
Ich wünsche Dir einen guten Weg und die Hilfe, die Du suchst und brauchst.
Alles Liebe
PeBu
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hi PeBu danke für die netten worte erstmal.
ja mein schwiegervater war und wird es auch immer bleiben,ein besonders lieber mensch.und ich kenne ihn erst gute 8 jahre aber bei ihn hab ich mich gleich wohl gefühlt und er kam auch sehr gut mit mir klar er hat es nicht so gezeigt aber meine schwiegermutter sagte mal seit er mich kennt schaut er fussball was er nie gemacht hat und er hat sich sogar mit mir über bayern münchen unterhalten und wir kommen aus den hohen norden ist nur ein beispiel.
ich habe auch schon mit guten freunden oft drüber geredet und mal ein getrunken .ja trauer zeigen haben wir auch vor und mit den kindern sie alle sind so um die 11-12 jahre.aber zu solchen Paritätischen Wohlfahrtsverband möchte ich nicht gerne hin es ist schon eine überwindung zum doc zu gehen.ich hoffe das es echt bald mal besser wird ist ja auch bald weinachten.ja und mein vater sehe ich selten der kommt aus kassel die ecke und da sehen wir uns leider nur selten
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und sorry das ich so durch einander schreibe,schreibe so wie ich gerade denke
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Hallo, Peter,
ja, gerade ältere Männer können oft ihre wirklichen Gefühle nur schwer zeigen. Sie zeigen das dann indirekt, so wie Dein Schwiegervater.
>es ist schon eine überwindung zum doc zu
>gehen.
Ich habe nur ein wenig Sorge, dass er Dir einfach nur Pillen verschreiben wird. Leider sind Hausärzte oder auch Fachärzte oft nicht psychologisch ausreichend geschult. Aber warten wir es ab. Du kannst ja mal hier berichten, was der Arzt dazu gesagt hat.
>und sorry das ich so durch einander
> schreibe,schreibe so wie ich gerade denke
Kein Problem...
Liebe Grüsse
PeBu
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