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Tod












Gliederung der Thanatologie
Allgemeines zum Tod
Begriffe Definitionen und Kriterien des „klinischen Tods“, des „Hirntods“ (Individualtods), des „biologischen Tods“; sichere und unsichere Todeszeichen
Scheintod häufige Ursachen, Differentialdiagnosen
Agonie Formen der Agonie, Bedeutung für Leichenbefunde
Intermediäres Leben Absterbereihe, supravitale Reaktionen, Bedeutung für Todeszeitbestimmung
Todeszeit rechtliche Bedeutung (Strafrecht, Zivilrecht); Methoden der Bestimmung, Hirntoddiagnostik
Leichenveränderungen
Frühe Leichenveränderungen Erscheinungsformen, Ursachen, zeitliche Abläufe, kriminalistische Bedeutung; Besonderheiten bei Totenflecken, Leichenstarre, Leichentemperatur (auch in Abhängigkeit von äußeren Umständen)
Hautveränderungen, Vertrocknungen, Waschhaut, Abschürfungen, durch Tiere verursachte Veränderungen, Fäulnisveränderungen
Späte Leichenveränderungen Autolyse, Fäulnis und Verwesung: Definitionen, Grundvorgänge, Leichenerscheinungen
Sonderformen wesentliche Voraussetzungen und forensische Bedeutungen von z.B. Madenfraß, Mumifizierung
Leichenschau und Obduktion
Aufgaben des Arztes als Leichenschauer Leichenschauwesen und (wesentliche) gesetzliche Bestimmungen; Stellenwert der Leichenschau u.a. für Mortalitätsstatistik, Verbrechensaufklärung; Leichenschauschein als Urkunde
Sorgfaltsbegriff Kriterien der sorgfältigen Untersuchung
Todesart Definition der Begriffe „natürlich“, „nicht-natürlich“, „ungeklärt“; Maßnahmen aufgrund der Todesart-Klassifikation; Bedeutung von Kausalketten
Identifikation Prinzipien der Verfahren, z.B. der Geschlechts-, Alters-, Körperhöhen- und Konstitutionsbestimmung
Leichenrecht Rechtsnatur der Leiche, Organentnahmen (Bedeutung, Zulässigkeit)
Obduktion Arten der Obduktion und Zielsetzungen, rechtliche Voraussetzungen
Plötzlicher Tod
Bedeutung, Besonderheiten natürliche Ursachen bei Kindern und Erwachsenen sowie Differentialdiagnosen gegenüber unnatürlichen Todesursachen; Epidemiologie, kriminologische Bedeutung, Qualifikation der Todesart, Möglichkeiten der Aufklärung
Plötzlicher Kindstod Phänomenologie des plötzlichen Todes im Säuglingsalter; Ursachen und Differentialdiagnosen
Redewendungen und Sprichwörter
„Erde zu Erde, Asche zu Asche, Staub zu Staub.“
„Der Tod ist keiner Münze feil.“
„Ob großer Herr, ob kleiner Mann am Ende sind wir Brüder doch, dann leuchtet uns der Abendstern ins selbe finstre Loch.“
„Die Gnade des schnellen Todes.“
„Genieße das Leben beständig, du bist länger tot als lebendig.“
„Mors certa, hora incerta – der Tod ist gewiss, seine Stunde ungewiss.“
„Wenn Deine Zeit noch nicht gekommen ist, dann bringt dich auch kein Doktor um.“
„Alte Ärzte sterben nicht - nur ihre Patienten.“
Zitate
„Mit dem Tod habe ich nichts zu schaffen. Bin ich, ist er nicht. Ist er, bin ich nicht.“ – Epikur
„Oft denk’ ich an den Tod, den herben, / Und wie am End’ ich's ausmach?! / Ganz sanft im Schlafe möcht ich sterben / Und tot sein, wenn ich aufwach!“ – Carl Spitzweg
„Der Körper ist ein Mietwagen, den man irgendwann abgeben muss. Nichts spricht dagegen, dass der Fahrer bleibt. Aber es spricht auch nichts dafür.“ – Peter Ustinov
„Beim Sterben spielt sicher eine große Rolle, inwieweit und wie intensiv man die Möglichkeiten des Lebens in seinen Höhen und Tiefen ausgelotet und ausgeschöpft hat.“ – Hans-Peter Dürr (Wir erleben mehr als wir begreifen, ISBN 3451048477)
„Glücklich, für den, wie nahe sie auch zusammenliegen mögen, die Stunde der Wahrheit vor der des Todes schlägt.“ – Marcel Proust
„Darum, gleichwie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen, und durch die Sünde der Tod, und also der Tod zu allen Menschen durchgedrungen ist, weil sie alle gesündigt haben.“ – Apostel Paulus im Römerbrief 5,12 im Neuen Testament der Bibel (nach der Elberfelder-Übersetzung v. 1871)
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