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Liebe Brüdern und Schwestern
Manchmal werde aufgrund meines "Integratorischen Verhaltens", das heisst, ich versuche verschiedene Sichtweisen des EINEN, der Absoluten Wahrheit miteinander in Einklang zu bringen.
Es ist so. Das liegt in meiner mehrheitlich Muslimisch geprägten Natur!
Und ich denke auch, dass das im Sinne Allah's ist, wenn ich in allen Facetten dieses Lebens mich mit Haut und Haar ihm zu nähern versuche.
Doch nicht nur die Versuche zählen, sondern auch die Taten dazu.
Ich möchte diejenigen nicht Enttäuschen, die mich der "Einmischerei" zu allen möglichen Themen und damit der Allwissenheit ( für manche ist das einfach nur ein Ausdruck für Neid und die akzeptanz meiner Stärke. Etwas den Sie nicht gerne an anderen sehen ) bezichtigen.
Es ist gut so.
Hatte nicht mal ein Weiser staatsmann gesagt:
"Viel Feind viel Ehr".
Nun ich bilde mir jetzt zum Beispiel ein, dass ich etwas zum Buddhismus sagen kann und es unverblümt tue.
Das sogar aus einer Islamischen Sicht.
Wie ist das möglich?
Wo es doch behauptet wird, dass so etwas unmöglich sei.
Vielleicht kennen diejenige unseren Islam nicht.
Oder wollen gewisse Dinge nicht wahr haben.
Etwa das im Koran 25 Propheten erwähnt werden?
Dass Buddhisten als "Leute der Schrift" angesehen werden?
Warum eine grosse Anzahl der Türkisch-Stämmiger Menschen Buddhisten sind?
Und das es zwischen den Buddhistischer Lehre und der Unsrigen keine Grossen Unterschiede bestehen. Schliesslich ist der Buddhismus auch ein Teil des Islams.
Nun genug der Rede.
Schauen wir den Buddhismus aus unserer Sicht an.
Natürlich aus anderen Quellen, die jeder selbst weiter nachlesen und sich vielleicht auch aus Islamischer Sichtweise zum Integrator wird.
Gruss
Und viel spass beim Lesen
Nasruddin
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Teil - 1
Buddha ist kein allmächtiger Gott
Der Gründer des Buddhismus, Shakyamuni, lebte vor 2500 Jahren. Er wurde als Prinz des kleinen Stadtstaates Kapilavastu geboren, auf der heutigen Grenze zwischen Nordindien und Nepal. Als er sich als junger Erwachsener des körperlichen und geistigen Leidens seiner Untertanen bewusst wurde, gab er sein Prinzenleben auf und zog sich zahlreiche Jahre in die Einsamkeit zurück. Meditierend suchte er nach einem Weg, um alle Wesen von ihren Schwierigkeiten zu befreien und ihr dauerhaftes Glück zu sichern. Als Ergebnis seines großen Mitgefühls und seiner tiefen Einsichten überwand er all seine Fehler, seine Begrenzungen und seine Probleme und verwirklichte all seine Potentiale; so wurde er zum Buddha. Ein Buddha ist kein allmächtiger Gott, sondern ein Mann oder eine Frau, der oder die, wörtlich gesagt, „vollkommen erwacht“ ist und sich dadurch in der bestmöglichen Lage befindet, um den anderen effektiv zu helfen. Den Rest seines Lebens verbrachte Buddha Shakyamuni dann damit, dass er andere Menschen die Techniken lehrte, durch die er selbst die Erleuchtung erlangt hatte, damit auch sie vollkommen erwachte Buddhas werden könnten.
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Teil 2
Hinweise auf den Buddha im Koran
Der im 20. Jahrhundert lebende Gelehrte Hamid Abdul Quadir postuliert in seinem Werk: „Der große Buddha: Sein Leben und seine Philosophie“ (Arabisch: „Budha al-Akbar Hayatoh wa Falsaftoh“), dass der Prophet Dhu'l-Kifl sich auf Shakyamuni Buddha bezieht. Dhu'l-Kifl, dessen Name "Der aus Kifl" bedeutet, wird im Koran zweimal erwähnt (21.85 und 38.4 und als als geduldig und gut bezeichnet. Obwohl die meisten Gelehrten Dhu'l-Kifl mit dem Propheten Ezekiel gleichsetzen, erklärt Quadir, dass „Kifl“ die arabisierte Form von Kapila sei, die Abkürzung für Kapilavastu. Er vermutet ferner, dass die Anspielung auf einen Feigenbaum im Koran (95.1-5) sich ebenfalls auf Buddha bezieht, da dieser am Fuß eines solchen Baumes die Erleuchtung erlangte. Einige Gelehrte akzeptieren diese Theorie und sehen ein weiteres Indiz für ihre Richtigkeit darin, dass der muslimische Historiker Indiens, al-Biruni, der im 11. Jahrhundert lebte, den Buddha als einen Propheten bezeichnete. Andere dagegen verwerfen dieses Argument und vermuten, dass al-Biruni durch diese Bezeichnung lediglich sagen wollte, dass die Inder Buddha als Propheten ansahen.
Einige Gelehrte assoziieren den vorhergesagten zukünftigen Buddha Maitreya, „den Liebenden“ oder „den Barmherzigen“, mit dem Propheten Mohammed, der als „der Diener des Barmherzigen“ bezeichnet wird. Obwohl es sich bei den Einsichten in die Realität der Dinge, die der Buddha unter dem Feigenbaum verwirklichte, nicht um Offenbarungen handelte, wurden späteren großen buddhistischen Meistern heilige Texte offenbart; dies geschah etwa Asanga, der im 4. Jahrhundert in Indien lebte und dem in Tushita, „dem Himmel voller Freude“, mehrere Texte direkt von Maitreya offenbart wurden.
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Teil 3
Die Buddhisten als Menschen des Buches
Die Verwirklichungen Buddhas und seine Lehren über die Techniken, durch die auch andere sie erreichen können, sind im Sanskrit als „Dharma“ bekannt, was wörtlich „vorbeugende Maßnahmen“ bedeutet. Diese Maßnahmen und Methoden kann man aufnehmen und anwenden, um Leiden sowohl für sich selbst als auch für andere zu vermeiden. Ab dem zweiten Jahrhundert v.u.Z. wurden die Lehrvorträge Buddhas, die bis zu diesem Zeitpunkt oral tradiert worden waren, schriftlich niedergelegt. Im heutigen Usbekistan und im nördlichen Afghanistan, wo die Araber zuerst mit Buddhisten zusammentrafen, waren Versionen dieser Texte am verbreitesten erhältlich als Übersetzungen ins Alt-Türkische und Sogdische. In diesen Sprachen wurde das Wort „Dharma“ als nom übersetzt, ein Lehnwort aus dem Griechischen, das „Gesetz“ bedeutet. Der Koran lehrte Toleranz gegenüber den Religionen der „Menschen des Buches“, was sich auf Christen und das Juden bezog. Als die Araber auf den Buddhismus trafen, garantierten sie unter ihrer Herrschaft den Buddhisten den gleichen Status wie den Juden und Christen - auch wenn die Anhänger des Buddhismus strenggenommen keine "Menschen des Buches" waren. Ihnen wurde erlaubt, ihre Religion auszuüben - unter der Bedingung, dass die Laien eine Kopfsteuer bezahlten. Es scheint also, dass die juristische Bezeichnung „Menschen des Buches“ ausgeweitet wurde und auch diejenigen einschloss, die einen Satz von ethischern Prinzipien einer höheren Autorität befolgten.
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Informationen stammen aus dieser Quelle:
| Zitat: |
Einführung in den Buddhismus aus islamischer Sicht
Überarbeitet im Dezember 2006. Ursprünglich publiziert als:
Berzin, Alexander. Buddhism and Its Impact on Asia. Asian Monographs, no. 8.
Kairo: Universität Kairo, Zentrum für asiatische Studien, Juni 1996.
Übersetzung ins Deutsche: Nailu Sari |
Wer sich noch weiter informieren und sich in die Grundlagen vertiefen will,
kann sich hier weiter in den Text hineinarbeiten.
http://www.berzinarchives.com/web/d.....uddhist_islamic_view.html
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