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Liebe Freunde, hier wurde das "loslassen" propagiert und von mir, so borniert wie es ein Esel nur sein kann, wehement und Knarrend abgelehnt.
Doch ich wäre kein Esel, wenn ich nicht aus dem Pfade der Geistigen Nahrung abwiche und in andere Pfade "der Erkenntnis" hinein gucken würde.
Diesmal ist es der Zen. Treff. in .de ...
Was haben haben die über das loslassens. Der Erleuchtung durch die Natur..
Doch lassen wir den Teisho von Chikuen KuGei den Auftritt.
Die Antworten unserer Zen-Gemeinde könnt ihr hier nachlesen...
http://zen.de/treff/forum/zen?f_cmd.....&f_beitrag_id=3952669
Es wird euch da sicher nicht langweilig...
Eigentlich wollte ich Isa den Zusammenhang mit Schlaraffenland und Erleuchtung mit Analogien erklären.
Doch das hier ist viel besser!
Und vor allem nicht von MIR !
Gruss
Nasruddin
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Teil 1
Die 3 Wege der Erleuchtung - Chikuen KuGai - Teishoi (Allisone0, 27.04.2008, 10:13 Uhr)
(20 Antworten, letzter Beitrag: 28.04.2008, 13:05 Uhr)
Teisho von Chikuen KuGai vom 03.10.67 = die 3 Wege der Erleuchtung
Es gibt 3 Wege der Erleuchtung, man kann auch sagen 3 Wege des Erwachens, 3 Wege der Befreiung. Erleuchtung durch die Natur. Der erste Weg, sozusagen der "Weg" der Erleuchtung durch die Natur, das heisst: die schon vorhandene Veranlagung in einer Person, die ihn zur Erleuchtung bringt. Hat er sie vollkommen erreicht, dann ist er ein sogenannter Pratjeka Buddha. Da er sie aber nicht auf systematishem Wege, also nicht durch einer Methode erreicht hat, kann er seine Erleuchtung nicht auf andere übertragen. Er kann also nicht einen Weg, der zur Erleuchtung führt, zeigen. Er weiss also nicht, wie er dahin gekommen ist. Er hat nicht einen Pfad betreten, der ihn Schritt für Schritt zum Ziel geführt hat. Einfach aus seiner Veranlagung, seiner eingeborenen Veranlagung heraus ist er zur Erleuchtung gekommen. Also das ist genannt Erleuchtung durch die Natur. Der zweite Weg ist die Erleuchtung durch das wahre Wort. Man hört es, und der empfängnisbereite Geist erwacht zur Erkenntnis der Bedeutung des Wortes. Das Wort ist ja nur ein Symbol, Ein Wort ist ein Symbol. Wenn ich sage, das ist ein Gong, dann ist das das Wort, das Symbol. Das Wort ist nicht der Gong. Gong ist das (zeigt auf den Gong). Mit Bedeutung des Wortes ist also die Aktualität, das dieses Wort symbolisiert, gemeint. Der dritte Weg ist der der Meditation., der geistigen Übung. Es ist der sichere Weg. Warum sicherer Weg? Hat man die angeborene Veranlagung dann hat man sie eben. Man kann sich sicher auch sagen, ja, wenn ich noch verschiedene Reinkarnationen haben werde (wenn man diese Theorie annimmt), dann werde ich ja schon mit der Zeit vielleicht nach 10, 20 oder 30 Inkarnationen diese Veranlagung entwickelt haben. Und dann kommt die Erleuchtung von allein, aus der NATUR. Aus der Natur der Sache heraus.
Es ist aber kein sicher Weg. Es ist so, als ob man sitzt wie im Schlaraffenland und erwartet, dass gebratene Tauben einem in den Schoss fliegen.
Das bedeutet dass man etwas erklären und sagen muss über den "sicheren Weg". Wenn man sich sagt, nein, ich werde lesen, und hören; lesen um das wahre Wort zu hören, um zur Erleuchtung zu kommen. Dann will ich erklären, was ein sicherer Weg ist, also eklärenn, was einen sichereren Weg repräsentiert...Na ja, man kann man im alten und neuen Testament lesen. Man kann in den Vedas der indischen Litteratur lesen. Ja man kann sogar Zen Geschreibsel lesen, und kann bei einer derartigen Leserei sehr verwirrt werden . Wer sagt nun hier das richtige Wort, das wahre Wort? Das bedarf doch einer Ausdeutung! Selbst wenn man sich sagt, sie sagen letzten Endes alles dasselbe, die drücken es nur anders aus. Aber man hält sich eben an die Worte und kommt nicht an das heran, was der Worte symbolischer Ausdruck sind. Da hab ich nicht die Substanz der Sache. Höchstens den Schatten. Wenn ich in der Ferne einen Hund bellen höre und ich weiss, dass das ein Hundebellen ist, dann sag ich ja, da ist irgendwo ein Hund, aber ich höre nur das Bellen, ich habe nicht den Hund. Man kann also nicht sitzen und warten, bis man das wahre Wort hört.
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Teil 2
Dann richtet man sich an die geschriebenen Worte, und - wie schon gesagt, man kann sich sehr verirren, man kann also in Verwirrung kommen durch diese Worte, auch falsche Vorstellungen haben, falsche Ideen von der Sache. Man kann das wahre Wort schon lesen, also in dem Sinne hören, zum Beispiel beim Huang Po, oder Hui Neng, dem 6. Patriarchen in China. Ja auch beim Lao Tse oder beim Chuang Tsu, auch beim Sokei-an, auch beim Ohassama und bei Hakuin. Sogar in der Bhagavad Gita, auch in den Upanischaden. Das sind schon wahre Worte, nur kommt es drauf an, versteht man sie? Versteht man sie richtig? Wenn nicht, kommt man zu falschen Ideen. Darum, Zen verlässt sich nicht darauf auf wahre Worte. Es ist eine Übertragung aussrhalb der geschriebenen, gesagten Worte. Die Aktualitat, nicht nur das Wort. Hat man eine richtige Rezeptur muss man immerhin noch diese Rezeptur in die Aktualität umwandeln. Da geht man zum Arzt, sagen wir mal. Der sagt, da muss ich Dir eine Rezeptur geben. Da felt etwas bei Dir. Und dann gibt er die Rezeptur. Dann überlegt sich der Patient diese Medizinsache und legt sich das Rezept irgendwohin, in den Schreibtisch. Und kauft sich die Medizin nicht. Da wird die Rezeptur also nicht in die Aktualität umgesetzt. Es sind auch diese wahren Worte eine Rezeptur. Man muss sie dann nur in die Aktualität umsetzen.
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Teil 3
Also Lao Tse, Huang Po und Hui Neng. Sie haben schon das wahre Wort gesagt, und in deren langen Zeit des Lebens haben es sicher sehr viele gehört, aber sind doch nicht zur Erkenntnis gekommen. Man muss das Wort, das wahre Wort, tief in sich aufnehmen, ohne irgendwelche eigenen Gedanken dabei ins Spiel zu bringen, also das wahre Wort nicht mit eigenen Worten und Gedanken bekleiden. Es muss eine geistige Resonanz ezeugen. Wenn man also diesen Klang des Gongs hört und diese Schwingungen muss er eine gewisse Resonanz erzeugen.
Und, diese Schwingungen bringen eine gewisse Resonanz. Sagen wir mal, da ist es dunkel, und statt elektrisches Licht anzummachen hat man Kerzenlicht. Da würde einer sagen: das ist in ganz in diesem Rahmen, das Kerzenlicht ist schön, ist natürliches Licht. Es gibt eine gewisse Atmosphäre. Der andere würde sagen, warum dieses Licht, eine Funzel von einem Licht? Wir haben doch Elektrizität heutzutage. Schön anschalten bitte. Der eine sagt, wir werden ein Räucherstäbchen haben, nicht zu dem Zweck, die Insekten fernzuhalten oder sogar als Weihrauch oder als Konzentrationssäbchen, sondern den glühende Punkt beobachten. Es macht eine gewisse Atmosphäre, das gefällt mir schon. Andere mögen sagen, ich mag diesen Geruch nicht. Das ist mir zu heilig. Oder, wir haben einen Gong. Einer würde sagen: ja dieser Klang gefällt mir. Ein anderer würde sagen: was soll das? Es bedeutet mir nichts.Zu dem könnte man zu dem sagen, ob es Dir etwas bedeutet oder nichts ist egal. Höre mal auf den Klang. Folge ihm mal bis ans Ende (schlägt Gong). Wie weit geht dieser Klang? Vielleicht hört man ihn nach einiger Zeit nicht mehr im Ohr, aber man hört ihn noch. Im Geist! Da wirft man ein Steinchen in einen Teich. Da sind gleich die Wellenkreise. Die weiten sich immer weiter aus, immer weiter, bis sie sich am Ufer verlieren.
Es muss eine geistige Resonanz erzeugen, dieses wahre Wort. Wie die Geige nur den Ton der Saite wiedergibt. Der Geigenkörper, dieser Resonanzkörper , er gibt einfach nur den Ton der Saiten wieder. Nun will ich euch zum Abschied so ein wahres Wort sagen: Da ist in ein Eins. Ein Glied des alles in sich einschliessenden unendlichen Ganzen, das, in ewiger Stille verharrend und über allem stehend der Urgrund des beweglichen ist. Das ist ein wahres Wort. Und nun noch ein wahres Wort an sich, das ist die plötzliche Erleuchtung. Ein Meister hat gesagt, hat es angeführt und sagt; wenn ihr mich fragt, was ist Zen, und ich würde euch antworten. Zen ist "HO" (lauter Schrei) würdet ihr nicht verstehen. Und doch: das ist Zen. Man muss also das wahre Wort so in sich aufnehmen, dass man das empfängt, was dieses Wort symbolisch sagt. Aus der Dunkelheit kommt das Licht. Aus der Stille, aus der Ruhe kommt die Bewegung. Aus der Stille kommt "HO" (sehr laute Wiedergabe) [.................... von diesem Punkt an ist das Tonband beschädigt. Wenn es gelingt, dieses wieder zu restaurieren, wird der Rest übermittelt]
Vielleicht sollte man in diesem Zusammenhang auch wissen, dass ChikuenKuGai, als er die ersten Teishos eines Jahre in der Schweiz hielt, er soeben aus den U.S.A. angekommen war und hernach noch Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache hatte.
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Teil 4
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| Vielleicht sollte man in diesem Zusammenhang auch wissen, dass ChikuenKuGai, als er die ersten Teishos eines Jahre in der Schweiz hielt, er soeben aus den U.S.A. angekommen war und hernach noch Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache hatte. |
Däutschä sprack schwere sprak..
Auch Erleuchtete haben anscheinend nicht alle Sprachen intus ...
Gruss
Nasruddin
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