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Mein Freund mit dem ich auch einen 5Monate alten Sohn habe hat sich gestern von mir getrennt.Er kifft und hat auch psychische Probleme.
Wie ich gestern erfahren habe nimmt er auch andere Drogen außer,wie er es sagt NUR zu kiffen.
Ich gebe ihm unseren Sohn seit einer Weile nicht mehr,habe dabei aber ein schlechtes Gewissen,weiß nicht Recht ob ich verantworten kann ihm den Kleinen in die Hände zu geben.
Wir sind 2Jahre zusammen gewesen und haben von Anfang an sehr sehr viel gestritten,haben uns auch schon oft getrennt,die längste Zeit 2Wochen.
In letzter Zeit habe ich mich aus verschiedenen Gründen von ihm
distanziert,wir haben wieder mal nur noch Ärger,an dem natürlich ich schuld bin wie er es immer so schön sagt.
Ich möchte das er auf Entgiftung geht und danach eine Therapie macht.
Das war mein Standpunkt der Beziehung noch eine Chance zu geben.
Gestern hat er mir dann die Pistole auf die Brust gesetzt und wollte das ich mit ihm rede.Ich habe gesagt ich könne nicht weil ich schon mit einer Freundin verabredet wäre.Er wollte natürlich das ich absage,mit der Begründung das unsere Beziehung ja wohl wichtiger wäre als ein Treffen mit eine Freundin.Ich stimme ihm da natürlich zu,aber die Aussage entweder wir reden oder es ist ein für alle mal aus...damit konnte ich nix anfangen.
Er bedeutet mir viel,er ist schließlich auch der Vater meines Sohnes,aber ich kann so nicht mehr weiter machen
Ich fühle mich nur so furchtbar ...
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Hallo Leiney,
ich denke, dass Deine Entscheidung richtig war. Vor allem war sie verantwortungsvoll Eurem Kind gegenüber. Dein Freund scheint ein sehr egozentrischer Mensch zu sein, der nur sich und sein Leben in den Mittelpunkt seines Denkens und Handelns stellt. Und Du hast da ein NEIN gesetzt, und das finde ich sehr richtig, so weh es Dir auch jetzt tun mag. Du hast einen Menschen an Deiner Seite verdient, der VERANTWORTUNG übernimmt, für sich, für seine Partnerin und für sein Kind.
Liebe Grüsse
PeBu
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Wie kommt es dann das ich mich selbst Schuld fühle?
Ich wollte ihm einen Brief schreiben und einwerfen.
Einen Brief über dem ich stundenlang hätte grübeln können und hätte genau das richtige gesagt.
Er möchte ihn nicht haben,er wird ihn ungeöffnet zurückgeben.
Diese Sache wird immer ungeklärt zwischen uns stehn.
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Du fühlst Dich schuldig, weil er in Dir Schuldgefühle zeugt. Schon allein dieses kindische Ablehnen des Briefes zeigt in Dir wieder ein Elends-Gefühl. Diese Mann spielt seine Partitur perfekt, er braucht nur gewisse "Knöpfe" zu drücken, und schon fühlst Du Dich schuldig. Gerade Menschen mit Suchtproblemen haben eine "begnadete Begabung", andere Menschen sich schuldig fühlen zu lassen. Und zwar nur, damit sie selbst nicht erkennen müssen, dass SIE die Verantwortung für ihr Leben (und auch für ihr Leiden!) haben.
Ich kann Dir nur raten: Bleib hart. Wenn Du jetzt wieder einlenkst, geht das wieder von vorne los.
Es klingt sehr hart, aber Süchtige (Drogen, Alkohol, usw.) müssen GANZ am Boden (um nicht zu sagen, in der Sch....ße) liegen, bevor sie selbst bereit sind, sich WIRKLICH helfen zu lassen. Vorher versprechen sie alles und halten nichts, und bei der nächsten Gelegenheit geht es wieder von vorn los...
Viel Kraft wünsche ich Dir
PeBu
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Leiney,
darf ich ein bisschen unverschaemt sein und fragen, warum Du mit einem Mann, mit dem Du permanent streitest, ein Kind bekommst?
Nichtsdestwenigertrotz, es ist die richtige Entscheidung, jetzt Abstand zu nehmen. Schreib ihm den Brief ruhig, auch wenn er ihn nicht liest, so hilft es wenigstens Dir, Deine Gedanken zu ordnen. Und ich wuerde nicht sagen, dass die Sache zwischen Euch ungeklaert bleiben wird - nicht wenn ihm auch an Dir bzw Euch etwas liegt. Lass Dich nicht beirren, bleibe dabei, dass Du nur mit ihm zusammen sein moechtest, wenn er anfaengt, sein Drgenproblem zu bearbeitet. "Schuld" fuehlst Du Dich, weil Du es bist, die Bedingungen stellt. Aber Du hast ein Recht auf ein sicheres, glueckliches und harmonisches Leben, und Dein Kind hat dieses Recht ebenso. Du musst nicht bei einem Menschen bleiben, der sich (noch) nicht helfen lassen kann, nur damit er Dir weiter Schuldgefuehle einreden kann, um an seinem eignen Leben nichts aendern zu muessen (wozu, er hat ja eine "Schuldige") .
cheers,
antares
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