Rauchen - Nikotinsucht


Vom Rauchen halte ich nichts, kann damit jedoch nicht aufhören.
Wem geht es ähnlich?

Hat jemand mit dem Rauchen (Zigaretten) erfolgreich aufgehört und kann Rat geben?

@tiamick,
ich bin selbst seit 30 Jahren starker Raucher, schätze so 50-60 Zigaretten pro Tag, je nach dem, wo ich mich aufhalte.
Ich habe noch nie einen Versuch unternnommen, damit aufzuhören. Aber alle Leute die ich kenne, die einen bislang erfogreichen Versuch unternommen haben, habne schlicht von heute auf morgen aufgehört.
Ich denke einen universellen Rat gibt es da nicht.
Ich war zwar nicht so ein starker Raucher (eine Schachtel), aber ich habe auch von einem auf den anderen Tag aufgehört. Vor 8 Jahren. Wenn ich mir starken Rauchern zusammen bin (eine Freundin von mir) rauche ich auch mit - so einmal im Jahr.
Und dabei bleibt es dann auch.
Meine Umgebung ist gottseidank rauchfrei, deswegen komme ich auch nicht in Versuchung.
Ich glaube, das gibt bei mir den Ausschlag.
Hallo,

ich war auch Raucherin, ein bis zwei Schachteln am Tag. Ist aber Jahre her
Mir erging es ebenso: Ich habe von heute auf morgen aufgehört und ich hatte nichtmal den Vorsatz aufzuhören. Ich hatte einfach keine Lust mehr zu rauchen. Fertig.
Einen wirklichen Rat kann ich Dir allerdings auch nicht geben, tut mir leid.

Liebe Grüße

Light
Auch ich kann nur empfehlen: Von heute auf morgen, bzw. jetzt auf gleich: Ich habe bis vor ca. 25 Jahren 80-90 schwarze Filterlose geraucht, und von einem auf den anderen Tag aufgehört. Es waren 3 oder 4 grässliche Tage, die ich auch nicht wiederholen möchte, aber danach war auch der körperliche Suchtdruck weg. Psychisch habe ich bis heute hin und wieder (aber selten) das Bedürfnis, mir eine anzustecken, es aber noch nie getan. Und ich werde es auch nicht tun.

Gruss

PeBu
Nekilotte schrieb:

Zitat:
@tiamick,
ich bin selbst seit 30 Jahren starker Raucher, schätze so 50-60 Zigaretten pro Tag, je nach dem, wo ich mich aufhalte.
Ich habe noch nie einen Versuch unternnommen, damit aufzuhören. Aber alle Leute die ich kenne, die einen bislang erfogreichen Versuch unternommen haben, habne schlicht von heute auf morgen aufgehört.
Ich denke einen universellen Rat gibt es da nicht.


Der Hauptgrund aufhören zu wollen ist bei mir das Bewusstsein, dass man sich durch diese Raucherei auf lange Sicht fast sicher eine dieser schweren Erkrankungen zuzieht.
Der Vater einer Bekannten hat schon seit längerem Blasenkrebs und Lungenkrebs und muß dauernd die übelsten Therapien und Operationen über sich ergehen lassen. Beide Krebsarten gelten als typischer Raucherkrebs und der Vater raucht immernoch weiter.

Dann gibts ja noch Schlaganfälle und Herzinfarkte, die auch vom Rauchen sehr gefördert werden. Da liegt man dann womöglich irgendwo als Schwerstpflegefall im Pflegeheim. So ist es einem ehemaligen Nachbarn gegangen, der immer sehr viel rauchte.

Mir erscheint das ständige Einatmen des Rauchs von diesem verglühenden Kraut mindestens so unsinnig, wie das Einspritzen von Drogen in die Vene bei Heroinabhängigen und trotzdem gelingt es mir nicht, dies zu unterlassen. Weder durch diese Sofort-Aufhör-Methode noch durch langsames Reduzieren.

Hypnosetherapie scheint mir das Erfolgversprechenste zu sein.
Was meint Ihr dazu?

Hallo, Tiamick,

ich kann Dich da nur unterstützen. Rauchen ist unsinnig und lebensgefährlich: Wenige Jahre, nachdem ich aufgehört habe, wurde ich nämlich zweimal lebensgefährlich krank, das erste Mal bin ich nur ganz knapp dem Tod entronnen. Die Ärzte haben das eindeutig aufs Rauchen zurückgeführt. Ich ärgere mich immer noch, dass ich das meinem Körper zugemutet habe.

Gruss

PeBu
Servus.


Ich bin da noch ein viel größerer Zensur Studiere Medizin und habe wirklich schon alles gesehn was das Rauchen so verursacht. Ich selber habe immer noch nicht geschafft aufzuhören. Habe es zweimal selber probiert. Ich denke eine Generalslösung gibts da nicht.

Die meisten die ich kenne haben es von einen Tag auf den andern aufgehört und haben das dann eisenhart durchgezogen. In Anbetracht der Gefährlichkeit des Rauchens würde ich aber raten alles Möglichkeiten zu probieren, wenn man es nicht schaff. Und selbst wenns Hypnose ist

Grüße


Ayyub
Also das Rauchen ungesund ist, dürfte wohl außerhalb jeden Zweifels ligen. Ich bin leidenschaftlicher Selbstdreher, seit 30 Jahren, wie meine Frau auch.
Ich rauche immer noch gerne. Ich trinke auch Unmengen Kaffe und bin auch sonst gegenüber diversen Giften eher tolerant.
Dass ich damit meine statistische Lebenserwartung erheblich reduziere, ist mir natürlich bewusst.
Aber das stört mich nicht, es gehört zu mir und meinem Leben. Das bin ich und mir gefällt es. So wie jetzt. Ich sitze in meinem verräucherten Büro, Tasse Kaffe neben mir, Füße auf dem Tisch und Tastatur auf dem Schoß. Ich werde mich jetzt demnächst nach Hause machen (zum Glück nur 10 Minuten Fußweg). Dann werde ich sicherlich noch mit meiner Frau einige Zigaretten rauchen, Kaffe trinken und den Tag ausklingen lassen. Mir gefällt das einfach - und noch habe ich nicht vor, es zu ändern.
Hallo, Ayyub,

ja, das kenne ich aus meinem Freundeskreis. Da sind mehrere Ärzte drin, und ALLE (!) rauchen. Erschreckend...

Wie gesagt: Einfach aufhören. Sich drei Tage lang in der Wohnung einschliessen lassen, den Schlüssel einem Freund geben und dann 3 Tage "Entzug". Man sollte dafür aber GESUND sein, der "kalte Entzug" ist ganz schön heftig. So habe ich es gemacht.

Lieben Gruss!

PeBu