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Zion
aus Wikipedia
Geographische Bestimmung
Zion (hebr. ציון, gr.-lat.: Sion, vgl. dazu auch Schreibung biblischer Namen) bezeichnete ursprünglich eine im Alten Testament der Bibel erwähnte befestigte, vorisraelische Stadt der Jebusiter auf dem südöstlichen Hügel von Jerusalem (vgl. 2. Buch Samuel 5,7).
Später wurde der Begriff auf den von König David und Salomo bebauten nordöstlichen Hügel, insbesondere den Palast- und Tempelbezirk (siehe Tempelberg), ausgedehnt und schließlich auf die gesamte Stadt Jerusalem übertragen. Heute wird auch der vor der heutigen Stadtmauer gelegene Südwesthügel als "Zionsberg" (Mount Zion, Har Zijon) bezeichnet, da dieses Gebiet im Mittelalter fälschlich für die davidische Stadt gehalten wurde.
Im Tanach, im Alten wie im Neuen Testament gilt Zion seitdem als auserwählte Stadt Gottes und seines Volkes.
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Symbolische Bestimmung
Über die Jahrhunderte konnte "Zion" eine erhebliche symbolische Kraft entwickeln. Daher taucht der Begriff in der Religion, Literatur und Kunst häufiger auf. Beispiele sind:
die Arie Bereite dich Zion im Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach,
Die Irren von Zion von Henryk M. Broder,
das Weihnachtslied Tochter Zion, freue dich
Zionslieder, frühere Bezeichnung des Gesangbuches der Siebenten-Tags-Adventisten
die unterirdische Stadt Zion in der Matrix-Trilogie
Besungen in "Rivers of Babylon" von Boney M: "By the rivers of babylon, there we sat down, Ye-eah we wept, when we remembered zion." - in Anlehnung an Psalm 137 Altes Testament
die Alben Zion und Noiz von den Söhnen Mannheims.
Auch in antisemitischen Werken wie den Protokollen der Weisen von Zion spielt der Symbolgehalt dieses Begriffs eine Rolle. Schließlich wurde auch die Bezeichnung der jüdischen Nationalbewegung Zionismus von diesem Begriff abgeleitet.
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