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Warum mehrere Frauen?












Matthäus 19, 3-8:

Zitat:
3 Da traten Pharisäer zu ihm und versuchten ihn und sprachen: Ist's erlaubt, dass sich ein Mann aus irgendeinem Grund von seiner Frau scheidet? 4 Er aber antwortete und sprach: Habt ihr nicht gelesen: Der im Anfang den Menschen geschaffen hat, schuf sie als Mann und Frau5 und sprach (1.Mose 2,24): »Darum wird ein Mann Vater und Mutter verlassen und an seiner Frau hängen, und die zwei werden "ein" Fleisch sein«? 6 So sind sie nun nicht mehr zwei, sondern "ein" Fleisch1. Was nun Gott zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht scheiden! 7 Da fragten sie: Warum hat dann Mose geboten, ihr einen Scheidebrief zu geben und sich von ihr zu scheiden? 8 Er sprach zu ihnen: Mose hat euch erlaubt, euch zu scheiden von euren Frauen, eures Herzens Härte wegen; von Anfang an aber ist's nicht so gewesen.



Offensichtlich ist das beschriebene Tun der Menschen im AT überhaupt nicht maßgebend. Luther und Melanchthon und dergleichen sind auch nicht der Maßstab.
Es ist doch ganz eindeutig, dass Jesus Christus hier auf den Anfang der Schöpfung Bezug nimmt.
Es geht ja in dem obigen Text nicht nur und nichtmal hauptsächlich um Ehescheidung, sondern um den Ehebegriff, wie er im gesamten neuen Testament durchgehend zu finden ist.


Da ist die Rede das man sich möglichst nicht scheiden lassen soll, nicht das man nicht mehrmals Heiraten dürfte. Auch sagt er das es durchaus möglich ist sich scheiden zu lassen, wenn das Herz verhärtet.

Die enge Interpretation kam durch die römisch-hellenische Kultur.

Am Anfang könnte auch auf eine Offenbarung vor Moses sein.

Sicher sind Luther und Melanchton nicht verbindlich, aber sie zeigen christliche Ideengeschichte, davon abgesehen sind sie doch irgendwie Autoritäten, auch wenn ich selbst kein Freund von Luther bin.
@Nasruddin

Zitat:
Bist Du Dir da so sicher, dass nicht mehrere Frauen in dem Alten Testament verehelicht werden durften ?



Nein, wieso denn? Sowas hatte ich nicht geschrieben! Das alte Testament ist ja auch jüdisch. Hier hatte ich von der christlichen Sicht gesprochen.

Du gibst lustige Antworten!
Zitat:
Das alte Testament ist ja auch jüdisch. Hier hatte ich von der christlichen Sicht gesprochen.


Dann ist die Schöpfungsgeschichte und die 10 Gebote für dich völlig egal?
Zitat:
Nein, wieso denn? Sowas hatte ich nicht geschrieben! Das alte Testament ist ja auch jüdisch. Hier hatte ich von der christlichen Sicht gesprochen.


Du hast geschrieben:

Zitat:
Dieser Ehebegriff zieht sich durch die ganze Bibel vom alten Testament bis zum neuen Testament.


Also sehr wohl auch vom AT gesprochen.

Zitat:
Dann ist die Schöpfungsgeschichte und die 10 Gebote für dich völlig egal?


Auf die 10 Gebote nimmt Jesus ja Bezug und ändert einige Dinge ab.

Zur Schöpfungsgeschichte, meiner persönlichen Meinung nach findet sich in Evangelium nach Johannes ein neuer Schöpfungsbericht. Aus christlich-theologischer Sicht wohl kaum haltbar, oder Positiv?

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles wurde durch dasselbe, und ohne dasselbe wurde auch nicht eines, das geworden ist. In ihm war Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst. (Evangelium nach Johannes 1:1-5 nach Revidierter Elberfelder)

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