Bibel - eigentlich mehrere Götter?


@

Zitat:
Haben wir hier nicht einen herrlichen "Oberlehrer"? Ich fürchte, ich bekomme bald Kreuzschmerzen vor lauter *kopfschütteln*...


Ach ja.
Dieser Positiv. Schon wieder ein gelungener Beitrag.

Ein Beitrag nicht nur zum Thema, sondern auch eine besondere Klügelei dazu!

Da geht jetzt aber was ab!



Na dann tue ich auch mal meine hinein.



Gruss
Nasruddin
Sag' bloß, Du hast plötzlich etwas begriffen?


Gruß
@Positiv

Zitat:
Sag' bloß, Du hast plötzlich etwas begriffen?


Das schon lange.

Ich dachte jetzt es ist besser für Dein Gemüt, wenn ich ab und zu in Deiner Sprache hier etwas schreibe.

Ich spüre wie Dein Selbstbewusstsein dadurch aufgebaut wird ....

Sprach nicht ein Atheist davon, das sogar "Mickey Mouse" lebt ! ?

Gruss
Nasruddin
@nasruddin,
offensichtlich verhedderst du dich in deinem eigenen Geschwurbel.
Aber ich verstehe - machen wir es noch mal ganz ganz einfach.
Deine These war, ein Atheist könne nicht über Gott reden.
Darauf kommt dein Adept Sakon und gibt zum Besten, jaja dies ja genau so sei, als ob ein Mann über Schwangerschaften spräche.
Irgendwelche Einschränkungen wurden dabei nicht gemacht. Dass heißt, der Begriff des Mann soll in diesem Vergleich, den Begriff des Atheisten ersetzen. Nochmals zur Klatstellung: Mann=Atheist, bezogen auf dein Ausgangsbeispiel.
Was wiederum bedeutet ein Mann. gleich welcher Profession und gleich welcher Haltung zu was auch immer, können nicht über Schwangerschaften sprechen - sowenig wie ein Àtheist über Gott.
Von einem Glauben an irgendwas war nirgendwo die Rede. Das hast du alles erst nachgeschoben. Insoweit empfand ich dein Antwortpost als reichlich unredlich.
Nimmt man dich beim Wort, kommen eulenlange Erklärungen, wie blöd man doch sei.
Das ist das bizarre an deinen "Allegorien". Man biegt sich alles hin, bis es passt oder schiebt nachträglich Präzisierungen hinterher.
Kleiner Tipp:
Man kann das auch einfacher haben. Einfach mal klar formulieren und schreiben, was man meint. Dann muss man nicht ständig nachbessern.



Zitat:
Sprach nicht ein Atheist davon, das sogar "Mickey Mouse" lebt !

Auch das ist natürlich vollkommen falsch. Das genaue Gegenteil ist behauptet worden. Aber du darfst dir gerne mit Sakon die Hände schütteln. Auch dieser nimmt es ja nicht immer so genau.
@nekilotte

Du aber nimmst es sehr genau, wie ich jetzt lese.

Aber nur dann, wenn Du "beweisen" willst, dass Du auch logisch und klar denken und aus Allogerien etwas "eigenes" machen kannst.

Dann wäre Dein Unverständnis bisher nur eine List gewesen ...

Gut zu wissen.

Nun etwas Oberlehrerhaftes:

Allegorien geben jedem die Freiheit das zu erkenne, was sie daraus entnehmen können.

Es heisst ja: "Es wird jedem nur so viel zugemutet wie er tragen kann"

Zitat:
Kleiner Tipp:
Man kann das auch einfacher haben. Einfach mal klar formulieren und schreiben, was man meint. Dann muss man nicht ständig nachbessern.



Damit Dogmen entstehen können?

Wie z.Bsp.
"Nur so ist es richtig und nicht anders."
"Das ist Falsch, so ist es richtig."
"Wenn Du so Denkst bist Du Atheist ich aber bin Theist."
usw. usf.

"Wenn ich es so schreibe", dann bin ich ein Oberpriester?
Wenn ich es anderen genehm schreibe, bin ich ein Freund?


Das Leben ist für mich eine ständige Nachbesserung ( Evolution vielleicht ? ).
Es ist kein Standpunkt.

So wie: Ich bin ein Atheist. Ich bin ein Religiöser. Ich bin ein Gnostiker. Ich bin ...

Das daSein ist keine Definition, und kein Standpunkt, das nur in einem Buch existiert oder von irgend einem Weisen erkannt wurde.

Genausowenig wie Gott ist keine Definition sein kann.

Gruss
Nasruddin
@nasruddin,
Zitat:
Du aber nimmst es sehr genau, wie ich jetzt lese.


Natürlich nehme ich es genau. Gerade weil ich dich nicht persönlich kenne, muss ich es genau nehmen.
Soll eine Aussage der Beliebigkeit anheim gestellt werden?

Ich mache das daraus, was bei mir ankommt.
Um eben Mißverständnisse zu vermeiden, rede ich lieber in klaren Formulierungen.
Denn oftmal werden Sinnbilder völlig falsch interpertiert, was verschiedene Ursachen haben kann, die sowohl beim Sender als auch Empfänger liegen können.
Zitat:
Allegorien geben jedem die Freiheit das zu erkenne, was sie daraus entnehmen können.

Und eignen sich daher denkbar schlecht für Diskussionen - weil sie den Standpunkt des Gegenüber regelmäßig im Dunkeln lassen.

Zitat:
Damit Dogmen entstehen können?

Dogmen entstehen, weil man sich einer eindeutigen Ausdrucksweise bedient? Bestreite ich höchst vorsorglich mal.
Zitat:
Wie z.Bsp.
"Nur so ist es richtig und nicht anders."
"Das ist Falsch, so ist es richtig."
"Wenn Du so Denkst bist Du Atheist ich aber bin Theist."
usw. usf.

"Wenn ich es so schreibe", dann bin ich ein Oberpriester?
Wenn ich es anderen genehm schreibe, bin ich ein Freund?

Das ist doch jetzt gar nicht das Thema gewesen. Es ging aktuell doch nur um die Art und Weise. Du glaubst Gott. Ich habe damit kein Problem und es geht mich auch nicht das geringste an. Ob du glaubst, ich sei ein Atheist oder nicht, ist mir ebenfalls völlig gleich. Ich bin, was meine persönlichen Überzeugungen betrifft, nicht auf Zuspruch angewiesen.
Habe ich jemals versucht, dich davon zu überzeugen, dass du in deinem Glaubeninhalt unrecht hast? Wenn ja, wo?
Und so wie du es beschreibst habe ich auch nicht die geringsten Probleme mit der Ausübung deines Glaubens, was ich nicht für alle Teilnehmer sagen kann, die einem hier schon begenet sind.
Zitat:
Das Leben ist für mich eine ständige Nachbesserung ( Evolution vielleicht ? ).
Es ist kein Standpunkt.

Da sind wir inhaltlich ja einer Meinung. Aber wie gesagt, die Form war auch in diesem Zusammenhang der Gegenstand der Kritik.
Wobei Standpunkte schon eine wesentliche Eigenschaft sind. Und ich kann auch eher einen klaren Standpunkt akzeptieren, auch wenn er dem meinen völlig entgegensteht, als wenn man in entscheidenen Fragen, schlicht herumeiert. Im Übrigen halte ich die Frage, ob es Gott gibt oder nicht aus meiner Sicht für ziemlich unbedeutend, da es eine Frage ist, die sich spätestens mit dem Tod ein für allemal erledigt. Es ist für mich schlicht nur interessant zu sehen, was in der Summe so alles geglaubt wird. Und daraus ziehe ich für mich persönlich einen Nutzen, weil es mir zuweilen erleichtert, Gedanken und Handlungen anderer Menschen zu verstehen.
@nasruddin

Interessant, wie Du Dinge bei anderen kritisierst, die Du selber allzugerne auch praktizierst. Spricht man Dich darauf an, kenne ich bei Dir bislang zwei Arten von Reaktionen: Entweder Du ignorierst oder "spielst" eine beleidigte Leberwurst!

Hauptsache, Du kennst dich selber, was Du willst...

Gruß
@Nekilotte

Zitat:
Es ist für mich schlicht nur interessant zu sehen, was in der Summe so alles geglaubt wird. Und daraus ziehe ich für mich persönlich einen Nutzen, weil es mir zuweilen erleichtert, Gedanken und Handlungen anderer Menschen zu verstehen.


Da treffen sich unsere Meinungen wieder.

Und zitiere dies.

Zitat:
Dadurch, dass man sich nicht um das kümmert, was in der Seele eines anderen vor sich geht, wird man wohl nicht so leicht unglücklich;
wer aber nicht mit aller Aufmerksamkeit den Bewegungen der eigenen Seele folgt, muss notwendig unglücklich werden.

Daran musst du immer denken, was die Natur des Ganzen und was die deinige ist und in welchen Beziehungen diese zu jener steht, und von welchem Ganzen sie einen Teil bedeutet und dass es dir niemand wehren kann, im Reden und Handeln dich immer in Übereinstimmung mit der Natur, von der du ein Teil bist zu befinden.


Ist das deutlicher ?

Gruss
Nasruddin
@positiv

Ich wollte doch nur kontrollieren ob Du Dich wirklich an Deine eigene Abmachung hälst und mich ignorierst oder mir den Spass lässt ...

Es hat wieder mal nicht geklappt.

Also. Bis zum nächsten Mal.

Gruss
Nasruddin
@gabriele

Für mich ist kein so grosser Unterschied zu den Aussagen in den Veden.

Gott als Prinzig, als die absolute Wahrheit, Mitgefühl.
Das sind auch prinzipien des buddhismus.
So wie ich es verstanden habe, kommen diese aus dem Tibetischen Raum.

Zumindestens die Meister oder Wächter...

Aber die heidnischen Lehren oder weiter zurück die Ursprünge der Lehre liegen anscheinend sehr zurück.

Ich kann mich wage von irgendwoher auch an ähnliche Aussage erinnern. An die Hüter bzw. Fördernde gemeinschaft.
Dann diejenigen die Forschen und denken, sie wären unabhängig und merken nicht, dass sie von irgendwoher in ihrer Forschung und Entwicklung gesteuert werden.
Dann die Zivilisation, die den Kopf einstecken muss und vieles vergisst. Ausser ein paar von Zeit zu Zeit kommenden offenbarern,die Impulse und Korrekturen, soweit es geht, bringen.
Also eine Zivilisation die eine grosse Zeitspanne der Dunkelheit überbrücken muss, bis die Wahrheit und die Einheit allgemein bekannt werden darf.

Nur habe ich im Moment die Quelle nicht.
Ich weiss nur, es ist ein bekannter Schriftsteller, der viel, sehr viel geschrieben hat.


Manchmal habe ich einfach das Gefühl, das die Theosopie zu kopflastig ist.
Wie wenn es auf Intellektulle zurechtgemünzt wäre.

Auch im Buddhismus sehe ich Ausdrucksweisen, die abheben.

Kann das sein, dass überall, wo eine Organisation bzw. Priesterschaft existiert, die Tendenz nach präzisen Fachwörten vorherrscht, mit der
Wirkung, dass die Allgemeinheit mit der Zeit besondere Schwierigkeiten bekommt?

Und dann muss das "Fachgesimple" wieder einmal in einfache Kleider gesteckt werden.

Das tun dann die Weisen oder Beauftragte ...

Gruss
Nasruddin

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