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Unrealisierbare Gedanken












Guten Abend / Guten Morgen, man sagt ja so gerne das man sich besser fühlt wenn man es Anderen Leuten erzählt, was man auf dem Herzen ( wenn man das bei mir Herz nennen kann ) hat, bzw. was einem im Gehirn für Gedanken schweben.

Ich bin 18 Jahre alt, und leide seit etwa einem Jahr unter Suizidgedanken. Abgesehen davon leide ich meiner Meinung nach unter Schizophrenie, was mir keiner, damit meine ich nichtmals meine Eltern ( ich habe es ihnen erzählt ), oder meine besten Freunde glaubt. Oft habe ich eine Art bösen Teufel auf meiner Schulter sitzen, der mir sagt das ich Sachen machen soll, die mein wahres Ich nicht will. Aber ich will von vorne anfangen, und erzähle es euch im Detail.

Alles fing damit an, das ich vor 5 Jahren mit starkem Mariuhanakonsum begonnen hab. Zunächst war alles relativ cool, ich merkte nicht wie die Drogen mein Gehirn im Arsch machen. Nach etwa 2 Jahren dann verkackte ich die 6. und 8. Klasse, blieb beide Male sitzen und flog in der 8. von der Realschule. Die sogenannte "Leck-Mich-Am-Arsch-Stimmung", die durch den starken Mariuhanakonsum hervorgehoben wurde machte seitdem mein ganzes Leben im Arsch. Meine besten Freunde vernachlässigste ich, ich merkte wie mir alles Scheißegal war. Meine Eltern beleidigte ich nurnoch, meine Lehrer schlug ich, was daraufschließ das ich die Wiederholung der 8. nur sehr knapp schaffte. Meine Eltern merkten das ganze überhaupt nicht, die sagen das sei normal und in meinem Alter wäre das nicht schlimm, das ginge vorbei. Was mich nun endgültig zu dieser Fassung bringt, ( Ich weiß grad schon wieder kaum den Zusammenhang, mir springen Sachen durch den Kopf die ich selbst nicht wahr nehme ) ist noch der ALkoholkonsum der in den letzten 6 Monaten stark zunahm. 2 Wodkaflaschen am Abend sind kein Problem, in der Hoffnung endlich mal so cool zu sein wie die Jugendlichen im Fernsehen. Momentan, in meiner nachdenklichen Trance wird mir wieder total bewusst was was für ein Schwachsinn ist, allerdings wach ich Morgen früh wieder mit dem Gedanken auf wo ich Geld für Drogen, ( Momentan stark auf Amphetaminen [ Pepp, Speed, XTC ] bezogen, da Ferien sind ) herbekomme. ( Mal wieder weiß ich nicht, was ich gerade geschrieben hab, ich les es mir auch nicht durch um euch näher zu bringen wie es mir geht. )
Was mich allerdings meiner Meinung am fertigsten macht sind die Gedanken, wozu man leben soll, wenn man sowieso stirbt. Man weiß nicht wann, wie, und wo man stirbt, aber mann stirbt. Wozu Schule? Wozu Arbeit? Wozu Fortpflanzung? Kann mir doch alles egal sein, ( Hi du Liebe LeckmichamArschEinstellung ) wenn ich sowieso bald nicht mehr bin. Nunja, damit kommen wir gleich zum Suizid. Wirklich den Gedanken es umzusetzen habe ich nicht, aber die Gedanken sind da. Wenn ich eh sterbe, vllt Morgen, Übermorgen oder auch nächste Woche. Sterben werde ich, wen juckt es ob Heute an Selbstmord, oder in 2 Wochen an einem Autounfall ? Getrauert wird in beiden Fällen, nur kann ich mein bereits geschriebenes Testament, und meine Gedanken bei einem Selbstmordfall noch versuchen zu publizieren, bei einem Autounfall scheren keine meine Gedanken, denn alle denken das es ein Unfall war. Niemand wird herausfinden wie es mir letztendlich wirklich ging.

Würde ich euch noch erzählen wie alles in der Grundschule anfing, und bis zum heutigen Tag noch weitergeht, würde ich etwa noch 120 Minuten brauchen. Ich hoffe ich habe euch mit diesem kleinem Text einen Einblick in mein Leben, und meine Gedanken gebracht. Ich möchte nicht wirklcih Tips, denn die krieg ich täglich von Leuten genug. Ich würde nur gerne wissen wie ihr euch gefühlt habt, als ihr euch in meine Lage versetzt habt.
Zitat:
Alles fing damit an, das ich vor 5 Jahren mit starkem Mariuhanakonsum begonnen hab. Zunächst war alles relativ cool, ich merkte nicht wie die Drogen mein Gehirn im Arsch machen.


Ok dann fang ich mal an wie ich in dieser deiner jetzigen Lage denke und fühle. Du kannst mich dann später berichtigen was ich noch vergessen und übersehen habe.

Warum hab ich bloss damit angefangen? Warum hab ich mich überreden lassen.Warum hab ich mich überzeugen lassen dass dies Zeug gut für mich ist.
Ich kann keinen klaren Gedanken mehr fassen.Alles geht immer schief in meinem Leben obwohl ich mich bemühe.Mist ich hab's schon wieder vergessen. Dabei hab ich so aufgepasst dass ich es nicht vergesse. Schon wieder die Schule verbockt und diese Lehrer gehen mir auch auf den Geist, die fühlen sich immer höher als ich. Dabei wissen die auch nicht mehr nur das was in ihren Büchern steht. Einfach zum Einschlafen der ganze Kram. Na ja sowieso alles shitegal. Keiner versteht mich wirklich, niemand sieht wie dreckig es mir geht. Und meine Freunde...welche eigentlich? Sind nie da wenn ich sie brauche.Ich frag mich ob überhaupt jemand bemerkt wenn ich nicht mehr da bin. Ich sollte mal sehen ob ... er was hat ich könnte jetzt gut etwas gebrauchen. Mann aber auch ist das Zeugs teuer, wo soll ich immer soviel Kohle herholen. Am besten hol ich mir nen Strick oder vielleicht doch etwas was nicht so krass ist, die Luft abgedrückt zu bekommen ist auch nicht gerade das, nee so fühl ich mich sowieso schon auch ohne Strick um den Hals. Eine Kugel verpassen geht wohl schneller, hmmm nee auch nicht das macht Kopfschmerzen und der Schädel dröhnt mir sowieso schon auch so genug. Immer dasselbe ich kann wirklich nichts aber auch garnichts ändern. Eigentlich will ich ja garnicht sterben. Ich will Leben. Ich will mich freuen, mich amüsieren mit Freunden. Ne Freundin wär auch ganz nett. Eine die mit mir durch dick und dünn geht. Die mich versteht. Aber was solls, sowieso nur Träumerei. Das ist alles so ungerecht. Wieso passieren eigentlich all die blöden Sachen immer nur mir? Wieso hab ich kein Glück so wie die andern? He ? Mann bin ich fertig.Schlafen ja das wäre gut einfach einschlafen und nichts mehr mitkriegen, aber das geht ja auch nicht dieses verdammte Speed hält mich wach auch wenn ich jetzt schlafen wollte. Es ist wirklich schon zum Lachen. Ja oder doch nicht? Ich hab Angst, ja Angst vor diesem Leben vor der Vorstellung dass alles immer so weiter geht. Schule, Arbeit, Routine, Alltag .... Ich bin traurig ich hab alle enttäuscht, kein Wunder also. Ein Wunder ja das könnte ich jetzt gut gebrauchen, aber wo soll das herkommen?
Nichts besonderes passiert. Ich wünschte ich hätte Superkräfte dann würde ich es allen zeigen jawohl.
Mann ich muss unbedingt von dem Zeug weg.
Wie stell ich das bloss an? Ich brauch unbedingt Hilfe aber wer und wo? Nee Entzug ist nicht drin da kriegt mich keiner hin. Nicht mit mir. Aber weg von dem Zeugs muss ich, es macht mich kaputt.
Also was kann ich tun? Was tue ich?

Hmm... also bis hierher ersteinmal
Zitat:
Was mich allerdings meiner Meinung am fertigsten macht sind die Gedanken, wozu man leben soll, wenn man sowieso stirbt.


Das was dich wirklich fertig macht ist dein fehlendes Selbstvertrauen. Dein ständiges Kreisen um deine Versagensängste. Deine unterdrückte Wut.
Du solltest diese Wut konstruktiv benutzen und diesem kleinen Teufel auf deiner Schulter zeigen wer das Sagen hat in deinem Körper. Und nicht weiter darauf hören, du seist dazu nicht in der Lage etwas zu verändern und dein Leben positiv und fröhlich zu gestalten.
Du bist 18 Jahre alt, die ganze Welt liegt dir zu Füssen, das ganze Leben mit seinen schönen Seiten liegt noch vor dir. Also steh auf. Und fange zuerst einmal an dir selbst wieder zu vertrauen.
Auch tausend Kilometer fangen mit einem Schritt an.
Also setzte einen Fuss nach dem andern. Kleine Erfolge sind auch Erfolg. Immer einen Tag nach dem andern. Jeden Tag ein bisschen mehr.

Ich wünsch dir Selbstvertrauen, Selbstliebe, Selbstannahme und die Kraft deinen Weg zu Dir zu gehen.

LG Ellen
Forum -> Kummerkasten


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