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Sorry , gehen nur 4000 Zeichen. Es geht weiter.....
Meine Frage ganz einfach ist:
Wenn Mohammed die göttliche offenbarung von A-Z and seine Gefolgsleute weitergab die es auswendig lernten und niederschrieben zu seiner lebzeit und es gewährleistet war das diese information auch nach seinem tod 1:1 erhalten bleibt (sprich seinen job erfüllt hat) aber scheinbar nicht den anspruch an seine gefährten gab seine worte und taten niederzuschreiben (was wie ich finde selbstlos und in voller erfurcht vor Allah einmalig ist) oder seine Nachfolge zu bestimmen, dann denke ich für mich das für den Botschafter der Nachricht, nicht er selbst sondern die Botschaft das wichtigste war,....welche...die von Allah und nicht seine Worte,....mehr nicht. Kann mich nicht erinnern das Mohammed zu jemanden gesagt hat, schreib auf was ich sage oder merkt euch meine worte auswendig für die nachwelt. Allah hat ihm den Koran nicht die Hadith offenbart.
Ich möchte euch nicht mit meinem bescheidenen Halbwissen quälen, aber fragt ihr euch nicht das sich z.B. sunniten und schiiten und alle anderen bei einer sache einen gemeinsamen Nenner haben,....den koran,.....wo trennen Sie sich, bei der Nachfolge, bei den hadithe, sprich bei allem was danach stattfand.
vielleicht ist meine Welt auch zu einfach gestrickt. Aber ich habe oftmals festgestellt, das einfach sachverhalte Menschen oft als Schwer und Schwere Sachverhalte oft zu Einfach geschildert werden.
Wäre dies ein säkulares thema. Hieße es Mohammeds Aufgabe ist Info/Anweisung A an seine Leute B weiterzugeben und sich selbst dran zu halten mehr nicht, die Info/Anweisung erledigt den job, gesagt getan, Job erfüllt was wollen wir mehr ? Ich liebe meinen Propheten, weil er mit den anderen propheten zu den besten Menschen gehört hat die unsere Erde betraten, Ansonsten hätte Sie Allah nicht gewählt, aber wenn er heute mit uns wäre, denkt ihr nicht das er am stolzesten auf uns wäre wenn wir der Botschaft folgen, da es sie ist um was sich alles dreht ?
Was Denkt ihr davon.
Selam
ilir
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Wa aleikum as Salam.
Nun, du hast ganz recht das die Ahadith erst viel später aufgeschrieben worden sind. Die damaligen Gelehrten haben eine Wissenschaft daraus gemacht die Ahadith auf ihre Echtheit zu prüfen, vor allem forderten sie eine vollständige Überlieferungskette.
Was von der Treffsicherheit dieser Wissenschaft zu halten ist muss jeder selber wissen. Ich ziehe sie jedenfalls stark in Zweifel. Insbesondere da es zu dieser Zeit ein einziges Hauen um Stechen um das Kalifat und die "richtige" theologische Lehre war. (Umayyaden gegen Abbasiden, Umayyaden gegen die Shia, Sunniten gegen Mutazila, Kharijiten gegen alle usw.....)
Ich denke die Hadithsammlungen sind ein Schatz aus dem man viel lernen kann, es gibt unbeschreiblich schöne Hadithe von Muhammad (s.), und man kann sich auch die Bedeutung des Korans (auf einer wissenschaftlichen Ebene) manchmal nur erschliessen wenn man in die Ahadith kuckt.
Für 100% fehlerlos würde ich sie allerdings nicht halten (auch wenn das die meisten "Gelehrten" als einzige Meinung durchsetzen wollen). Vor allem da es Ahadith gibt die dem Koran widersprechen.
Ich denke man sollte in der Religion generell sehr viel auf sein Herz hören, denn das Herz und den Verstand hat einem Allah (swt) gegeben damit man die Wahrheit erkennt. Und die Wahrheit des Herzens ist in vielen Fällen meiner Meinung nach sehr viel treffsicherer als die Bücher der Gelehrten.
Ma'a Salama
P.S.: Es gibt eine ganze Organisation von Muslimen die die Ahadith ablehnen. Die werden natürlich von den "Gelehrten" vollkommen abgelehnt. Wenn du mehr wissen willst : Rashad Kahlifa, ein ägypt. Prof. für Biochemie war einer ihrer Vordenker. Er wurde 1990 von Fundamentalisten ermordet. (http://de.wikipedia.org/wiki/Rashad_Khalifa)
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Hallo,
Ilir deine Frage hat mich auch schon beschäftigt. Diese Frage ist deshalb so interessant, eigentlich auch brisant, da zum großen Teil das rel. Leben der Moslems auf der Sunna / Hadithen fußt.
Ich würde ganz ketzerig sagen, würde es die Sunna/Hadithe nicht geben, dann sehe das rel. Leben der Moslems heute anders aus.
Zu den Hadithen und der Überlieferungskette, dass überbewerte ich nicht. Denn um die Autorität des Hadhits hoch anzusetzen, bedarf aus auch der nötigen Überlieferungskette. Ich will damit sagen, wenn der Hadithschreiber sein Hadith rein von der Autorität hoch ansetzen wollte, dann knallte er einfach die passende Überlieferungskette nach. (Meine Meinung)
"Die Anzahl der Überlieferungen von angeblichen Aussprüchen und Handlungen Mohammeds, die solcherart mit viel Aufwand und Mühe gesammelt worden waren, erreichte enorme Ausmasse - sie gingen in die Hunderttausende. Übertreibungen, Lügen, Legenden und Widersinnigkeiten aller Art produzierten die Erzähler aus eigennützigen oder frommen Gründen. "Abu Da'du etwa, der nur 4800 Traditionen bearbeitete, die eine sorgfältige Auswahl von 500'000 darstellten, merkte an, dass er nur diejenigen wiedergebe, "die authentisch scheinen oder zumindest fast." Von den 40'000 Personen, die an der Überlieferung der Traditionen beteiligt waren, erkennt al-Bukhari nur 2000 als verlässlich an." Mac Donald hält fest: "al-Bukharis Werk enthält ungefähr 7000 Traditionen, und er wählte diese aus 600'000 in Umlauf befindlichen aus - so erzählt wenigstens die Überlieferung. Der Rest wurde verworfen, da er bei der Überprüfung den von ihm aufgestellten Regeln nicht standhalten konnte. Wie weit die Fälschung von Traditionen ging kann an dem Beispiel von ibn abi al-Audscha ermessen werden, der zugab, allein schon 4000 frei erfunden und in Umlauf gebracht zu haben, und der 155 (islamische Zeitrechnung) hingerichtet wurde."
Quelle: derprophet.info
Adios
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Selam again,
Danke euch beiden für eure aufgeschlossene ehrliche Antworten.
Es sind einfach fragen die keine richtigen Antworten finden, aber schön zu lesen das ich nicht alleine bin und das ich doch nicht so abwegig liege.
Ein sehr interessanter Gedankengang, wenn man die Welt ohne Hadithe bzw. mit den korrekten gäbe. Ich meine einige hunderttausende,....momentmal, wer soll sich das alles merken, die reine menge löst ja schon imense zweifel aus. Ich sage ja nichts gegen etwas was den koran bestätigt, aber wenn man was dazuaddiert ist das nicht richtig.
Der Koran hat glaube ich grad mal 80% der länge des neuen testaments, wie unser Bruder Ahmed Deedat gesagt hat, Allah gibt uns Simple einfache Anweisungen (bsp. 10 Gebote, wie einfach denn noch ) und Richtung, und was machen wir wir zerreden alles bis ins kleinste sodass die eigentliche Botschaft,...naja.
Was würde Mohammed (Friede sei auf Ihm) dazu sagen ? Schiiten, Sunniten etc., wahrscheinlich das gleiche was Isa den tausenden Kirchen sagen würde die alle behaupten die wahrheit zu kennen oder wie Musa der im Heiligen Land für Ordnung sorgen würde.
Hoffe das ich bei meinen Anderen Fragen auch so tolle ausführliche Antworten erhalten.
Friede sei mit euch
Ilir
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| Ilir hat folgendes geschrieben: |
| Aber im Ernst, der Koran wurde von vielen Menschen zu lebzeiten des propheten auswendig gelernt, und auch schriftlich festgehalten, gut meines wissens ca. 2 jahrzente danach in die heutige reihenfolge gebracht aber was zählt zu lebzeiten Mohammeds (sprich der quelle), war die info draußen. |
Diese Information selbst kommt wieder nur aus Hadithen (oder der ebenso fragwürdigen Mohammed-Biografie). Du kannst also nicht sicher sein, wie der Koran entstand und überliefert wurde.
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