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Die Wein-Mutter












Hallo liebe User,

tja, wo fang ich am besten an? Manche von euch wissen ja bereist, dass ich vor gut 2 Jahren meinen Vater verloren habe. Und seither ist das Alkoholproblem meiner Mum (es war zwar vorher schon da) richtig ins Licht getreten.

Von da an fing der "Leidensweg" meiner Schwester und mir erst richtig an. Fünf (durchgezogene!) Entzugstherapien halfen nichts. Aus jeder brachte meine Mum Männer (insgesmt drei innerhalt 2 Jahren) mit nach Hause. Aus der letzten kam sie im März 2008 nach Hause. Hat insgesamt 10.000 Euro (der Rest aus der Lebensversicherung meines Vaters) in den Jahren verpulvert und weitere 15.000 Euro Schulden für ein neues Auto aufgenommen, obwohl das alte recht neu und abbezahlt war.

Heute hat meine Mum gestanden, dass sie seit März (direkt nach der Therapie) wieder trinkt. Zwei Flaschen Wein am Tag. Angeblicher Grund: Sie kann nicht alleine sein!

Ich bin mit meinem Latein am Ende. Meine Schwester und ich haben alles versucht. Erfolglos.
Ich weiß, dass wir nichts mehr tun können. Aber es ist doch unsere Mama.

Habt ihr Rat? Eigene Erfahrungen? Ich bin für jeden noch so kleinen Tipp dankbar.

Liebe Grüße
Josefin
Josefin, Rollendiffusionen sind immer sehr schwer.
Zugleich Tochter und Therapeutin zu sein, wird dir kaum gelingen.
Zumal Eltern das "ich weiß es besser" selten nur ablegen, und sind sie noch so verkehrt.
Aus Deinem Text geht schlecht hervor, an welcher Stelle Du von Deiner Schwester und von Deiner Mutter schreibst.
Ich schlage vor, dass Du das in Deinem Text mittels der Edit-Taste verbesserst.
Erst wenn das klarer wird, kann man das Problem besser verstehen.

Gruß Martin
Hallo liebe Josi

Wie du weisst hat mein Papa in der Hinsicht auch ein Problem (obwohl er das sicher anders sehen würde), ich bin bloss froh, dass er 'nur' Quartalstrinker ist, denn tägliches Trinken würde ihn, bei seinem gesundheitlichen Zustand wohl schneller ins Grab bringen als ich einen guten Lagerplatz für sein Lebenswerk (er ist Kunstmaler und kein schlechter) finden könnte... Ich kann die Bilder ja schlecht einfach in den Keller stellen.
Ausserdem möchte ich natürlich, dass er mir noch eine Weile erhalten bleibt hab ihn ja lieb.
Leider ist er total allergisch auf Psychologen (warum er sich von meiner Mum hat scheiden lassen, ist also schon mal klar...) und völlig therapieresistent.

Ich wüsste da evtl. noch etwas, das ihr probieren könntet.
Vorab erstmal: Welcher Art waren die Therapien, die deine Mutter bisher gemacht hat? (Gesprächstherapie... Verhaltenstherapie...?)
Und: hat sie es schon mit dauerhafter Betreuung durch eine örtliche AA-Gruppe versucht?
Habt ihr (deine Schwester und du) es schon mal mit Al-Anon ( http://www.al-anon.de/ ) probiert?

Kopf hoch Süsse da geht noch einiges.

LG
@ Martin
Danke für deine schnelle Antwort. Habe den Text ein bissche geändert. Hoffe, es ist nun verständlicher

@ Lissy
Ich danke auch dir für deinen Zuspruch.
Zu den Therapien kann ich soviel sagen, dass es bei der ersten um die Trauerbekämpfung (in erster Linie ging. Die Anderen waren dann alles spezielle Suchttherapien (Gespräche, Meditation, Malen usw).

Und das mit der Betreuung ist so eine Sache. Sie hat immer zugesichert, dass sie bei einer Therapeutin ist und zu den AA-Treffen geht. Alles Lüge. Aber der Alkoholiker lügt ja meist.

Ich war mir aber bei diesem Mal sicher, dass es funktioniert hat und heute dann diese Nachricht. Ich bin enttäuscht, wütend und traurig.

LG
hallo Josi,

...ein klein wenig hast du ja auch meine Geschichte erzählt zumindest einige Teile...mir fällt dazu nichts kluges ein ausser das ich meine Eltern selbst heute noch in Schutz nehme
Forum -> Kummerkasten


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