Foren-Übersicht
Login | Registrieren | Forum | Suche | Impressum

Bedenkliches: Das Gleichnis von der indischen Erde












Liebe Freunde.

Gegen Ende unseres Fasten-Zeit komme ich zu einem grossen Lehrer, der wie Mohammed vielen Menschen geholfen hat und auch immer noch hilft.

Es ist Gotama Buddha ( Der Erwachte ).

Ein Prophet aus Indien mit grosser Wirkung und vor allem praktischem Geist.

Zeitlos sind seine Gleichnisse. Und wenn ich jetzt nicht ohne Stolz daran denke, das auch grosse Teile der Türken nebst Juden, Christen und Muslimen auch Buddhisten nebst allen noch weitern Religionen sind, so kann ich doch nur eines sagen.

Es spielt keine Rolle welcher Religion Gottes ihr angehört.

Doch. "Ich geb euch was"! Wenn ihr etwas daran kaputt macht!

Dieser Spruch kann nur von einem Türken kommen, der seiner Patchwork-Religions-Familie wieder mal die Weisungen durchgibt.

Der eine Sohn Katholik, der andere Reformiert und die Mamma eine Muslima.

So komme ich mir auch in meiner Familie vor und gebe die selbe Regel durch.

Glaubt an was ihr wollt, doch macht es ja nicht kaputt!

Nun in dem Sinne lesen wir uns doch bitte auch Buddha's Worte.

Wer nachher glaubt Mohammed sei auch ein Buddha ( Erwachter ) gewesen.

Ich persönlich denke er war es ...
Aus diesem Link: http://www.palikanon.com/angutt/a01_011-033.html#a_i11

A.I.33. Das Gleichnis von der indischen Erde (XVI,4. 1-44)

Gleichwie, ihr Mönche, es auf dieser indischen Erde nur wenige liebliche Gärten, Haine, Felder und Teiche gibt, aber bei weitem mehr Abhänge und Schluchten, schwer passierbare Flüsse, stoppeliges und dorniges Gelände und unwegsames Gebirge -

» Ebenso gibt es nur wenige Wesen auf dem Lande und bei weitem mehr im Wasser;

» Ebenso werden nur wenige Wesen unter den Menschen wiedergeboren und bei weitem mehr außerhalb des Menschtums;

» Ebenso werden nur wenige Wesen in den mittleren Gegenden [Indiens] wiedergeboren und bei weitem mehr in den Grenzgebieten unter unverständigen Barbaren;

» Ebenso gibt es nur wenige Wesen, die verständig sind, nicht stumpfsinnig, nicht taub oder stumm, und fähig sind, zwischen einer wohl gesprochenen und nicht wohl gesprochenen Rede zu unterscheiden; bei weitem mehr Wesen gibt es aber, die unverständig sind, stumpfsinnig, taub oder stumm, und unfähig, zwischen wohl gesprochener und nicht wohl gesprochener Rede zu unterscheiden;

» Ebenso gibt es nur wenige Wesen, die das heilige Auge der Weisheit besitzen, und bei weitem mehr solche, die voll Unwissenheit sind und verblendet;

» Ebenso bekommen nur wenige Wesen den Vollendeten zu sehen, und bei weitem mehr bekommen ihn nicht zu sehen;

» Ebenso bekommen nur wenige Wesen die vom Vollendeten verkündete Lehre und Zucht zu hören, und bei weitem mehr bekommen sie nicht zu hören;

» Ebenso gibt es nur wenige Wesen, die sich die vernommene Lehre einprägen, und bei weitem mehr solche, die sie sich nicht einprägen;

» Ebenso gibt es nur wenige Wesen, die der eingeprägten Lehre Sinn erforschen, und bei weitem mehr solche, die den Sinn nicht erforschen;

» Ebenso gibt es nur wenige Wesen, welche die Lehre und ihren Sinn verstehen und der Lehre gemäß leben; aber bei weitem mehr solche, die die Lehre und ihren Sinn nicht verstehen und auch nicht der Lehre gemäß leben;

» Ebenso gibt es nur wenige Wesen, die bei ergreifenden Anlässen ergriffen werden, und bei weitem mehr, die dabei nicht ergriffen werden;

» Ebenso gibt es nur wenige Wesen, die, wenn ergriffen, sich weise mühen, und bei weitem mehr solche, die, wenn ergriffen, sich nicht weise mühen;

» Ebenso gibt es nur wenige Wesen, die, mit der Loslösung als ihr Ziel, Sammlung und Einheit des Geistes gewinnen, und bei weitem mehr solche, die, mit der Loslösung als Ziel, die Sammlung und Einheit nicht gewinnen;

» Ebenso werden nur wenigen Wesen gute Speisen und Getränke zuteil, und bei weitem mehr Wesen sind gute Speisen und Getränke versagt, und sie müssen ihr Leben mit Aufgelesenem und Erbetteltem fristen;

» Ebenso gibt es nur wenige Wesen, denen der Wesensgehalt der Lehre, der Wesensgehalt ihres Sinns und der Wesensgehalt der Erlösung (*1) beschieden ist, und bei weitem mehr Wesen ist er nicht beschieden. Darum, ihr Mönche, sollt ihr danach streben: »Den Wesensgehalt der Lehre, den Wesensgehalt ihres Sinnes und den Wesensgehalt der Erlösung wollen wir gewinnen!«

Das, ihr Mönche, sei euer Streben!

(*1) 'Wesensgehalt' (oder Wohlgeschmack)

1. der Lehre (dhamma-rasa): die vier Heiligkeits-Pfade;
2. des Sinnes (attha-rasa): die vier Heiligkeits-Früchte oder -Ziele;
3. der Erlösung (vimutti-rasa) das Nibbāna. -

Im Original stehen 1 und 2 in umgekehrter Reihenfolge, wie meist beim gemeinsamen Vorkommen von attha und dhamma (s. Wtb: patisambhidā). Sie werden in den Kommentaren gleichgesetzt mit 'Ursache' (»Gesetzmäßigkeit«, dhamma) und 'Ergebnis' (attha), wie auch aus der vorstehenden, dem K entnommenen Erklärung ersichtlich (die 'Pfade' als Ursache der als Ergebnis darauf folgenden Frucht- oder Zielerreichung).
Gleichwie, ihr Mönche, es auf dieser indischen Erde nur wenige liebliche Gärten, Haine, Felder und Teiche gibt, aber bei weitem mehr Abhänge und Schluchten, schwer passierbare Flüsse, stoppliges und dorniges Gelände und unwegsames Gebirge -

» Ebenso gibt es nur wenige Wesen, die, als Menschen abscheidend, unter den Menschen oder den Himmelswesen wiedergeboren werden, und bei weitem mehr Wesen gibt es, die, als Menschen abscheidend, in einer Hölle wiedergeboren werden, in tierischem Schoß oder im Gespensterreich;

» Ebenso gibt es nur wenige Wesen, die, als Himmelswesen abscheidend, unter den Himmelswesen oder Menschen wiedergeboren werden, und bei weitem mehr gibt es, die, als Himmelswesen abscheidend, in einer Hölle wiedergeboren werden, in tierischem Schoß oder im Gespensterreich;

» Ebenso gibt es nur wenige Wesen, die, aus der Hölle, dem Tierschoß oder dem Gespensterreich abscheidend, unter den Menschen oder den Himmelswesen wiedergeboren werden, und bei weitem mehr gibt es, die, aus der Hölle, dem Tierschoß oder dem Gespensterreich abscheidend, eben dort wiedergeboren werden.
Wie heisst es im Islam, an welche Geschöpfe Allah's sollen wir glauben ?


Himmel: Himmelswesen ( die Engel) ...
Erde: Menschen
Tierreich: Tiere
Zwischenreich: Gespensterreich
Hölle: Wesen die in der Hölle landen ...

Allen Wesen ist eins gemeinsam.

Sie werden nach ihrem Tode aufgrund ihrer Taten ( in Gedanken, Ausgeführt oder Bewusst unterlassen ) hier in einem dieser Reiche wiedergeboren...

Beten wir alle zu Gott, dass wir nicht in die Hölle oder Tierreich oder in das Gespensterreich kommen.

Dort kann wohl nur noch durch eine helfende gnadenvolle Hand eine "Heilung", ein "Weg" zu Mensch oder Himmelsreich gefunden werden.

Und noch eins ist allen Wesenheiten gemein.
Es gibt kein "ewig lebendes" Wesen.
Wir alle Geschöpfe sind vergänglich.

Nur Allah ist der alleinig einzige und ewige Gott.
Er zeugt nicht und ist nicht gezeugt.
Und kein Wesen ist ihm gleich.


Geben wir uns Allah vorbehaltlos in Liebe und Zuneigung hin.

Ihr sollt und braucht euch nicht zu unterwerfen!
Das will Allah am allerwenigsten von euch!

Es ist kein Zwang ist im Glauben.
Nein! Und nochmal nein!
Kein Zwang!

Lasst los. Lasst einfach alles los! Lasst euch sogar von euch selbst los!

Gebt euch einfach und ohne Vorbehalt zu ihm hin...

Und werdet befreit vom Leid in den obgenannten fünf Wesensreichen den fünf ( Fani - Dünya's ) *1

Gruss
Nasruddin

*1)
Fani = Unwirklich, Täuschend
Dünya = Welt, Reich
Forum -> Islam


Ähnliche Themen
Bedenkliches: Kraft der Selbsterkenntnis
Bedenkliches: Wachstum, Verfall und Erneuerung
Bedenkliches: Al Ghazali und eine Sufi-Aussage
Bedenkliches: das Elixier der Glückseligkeit
Bedenkliches: Der religiöse bzw. meditative Geist
"Bedenkliches": Von Verbrechen und Strafe
"Bedenkliches" zum Ramadan
Wieso kommt Gott nicht selbst auf die Erde?
Bitte! (für unsere Erde)
Kabbala auf die Erde herunter bringen