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Hallo,
habt Ihr schon mal einem Menschen (außerhalb der Partnerschaft) so richtig weh tun und enttäuschen müssen? Einem Menschen, mit dem ihr ein Jahr zusammen gearbeitet habt, der sich für Euch eingesetzt hat, dem ihr viel zu verdanken habt? Einem Menschen, dem Ihr etwas versprochen habt, das Ihr nicht halten könnt? Der sich andererseits aber auch nicht immer korrekt Euch gegenüber verhalten hat. Trotzdem überwiegt das Mitleid. Es ist nur Mitleid und Schuld in mir drin, ich muss es am Freitag tun und ihn dermaßen enttäuschen. Es ist unverzeihlich. Ich habe schon in den letzten Tagen bittere Tränen deswegen vergossen und weiß nicht, wie ich jemals darüber hinweg kommen soll. Es macht mich völlig verrückt! Obwohl ich ihn danach nie wiedersehen werde. Ich komme mir so mies vor. Ich denke an nichts anderes. Bin ich einfach zu emotional? Wieso quäle ich mich so?
LG Maaja
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Hallo, Maaja,
ich wünsche Dir viel Kraft, aber um dazu wirklich etwas sagen zu können, müssten wir schon etwas mehr bzw. etwas Konkretes wissen. Worum es geht, z.B.
Liebe Grüsse
PeBu
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Hallo PeBu und alle anderen,
also das ist eine lange Geschichte, die sich völlig verrückt entwickelt hat. Wahrscheinlich werdet Ihr mich jetzt alle verkloppen, wenn Ihr das lest. Um es kurz zu machen: Ich war in meiner neuen Firma totunglücklich. Es geht um meinen Ex-Chef in der alten Firma. Der hat ALLES dafür getan, dass ich wieder zurück in die alte Firma kann. Habe den Arbeitsvertrag bei mir Zuhause liegen. War vor vier Wochen nochmals in der alten Firma, habe meine Nachfolgerin kennengelernt, die danach alles dafür getan hat, damit ich nicht zurückkomme: Die hat solche Lügen über mich verbreitet, mich dermaßen beleidigt, mich sowas von schlecht gemacht und meinen Ex-Chef manipuliert. Ich wusste lange gar nicht mehr, was ich noch wollte. Dann war ich mir wieder sicher, dass ich zurück will, habe zugesagt, weil ich mir zu diesem Zeitpunkt wirklich sicher war.
Seit einer Woche ist mir klar geworden, dass es am Vernünftigsten ist, in der neuen Firma zu bleiben, weil es bestimmt mit der Neuen in der alten Firma nicht gut geht. Meinem Ex-Chef kann das egal sein, wenn`s nicht klappt, kann er mich ja nach der Probezeit entlassen (so ist das Geschäftsleben). Es war ein zu langer Weg, bis ich mich von meinem Rückkehr-Traum lösen und mir eingestehen konnte, dass ich verloren habe und die Neue gewonnen hat.
Wenn die Neue nicht da wäre, wäre ich zurückgegangen. Aber jetzt habe ich den schwarzen Peter. Ich bringe es einfach nicht übers Herz, ihm abzusagen. Er denkt nur an sich, versteht meine Zweifel bezüglich der Neuen überhaupt nicht. Er steht so bedeppert da in der Firma, wenn ich absage. Das hat er nicht verdient, weil er meinte, dass ihn das einiges an Überredunskünsten gekostet hat, dass ich wieder zurück kann. Das macht mich völlig fertig. Manchmal denke ich dann, nur ihm zuliebe doch zurück zu gehen… aber dann betrüge ich mich selbst.
LG Maaja
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Hallo, Maaja,
ich kann Deine Not verstehen.
Was hältst Du davon, GANZ OFFEN mit Deinem Ex-Chef zu reden. Ihm zu sagen, wie unendlich dankbar Du ihm bist, dass er so viel für Dich getan hat, aber dass Du diese Probleme mit der "Neuen" siehst und Dich dem nicht aussetzen möchtest. Ich habe in meinem (langen!) Leben erfahren, dass es immer das beste ist, mit offenen Karten zu spielen und die Wahrheit zu sagen. Wenn ich Dein Chef wäre, würde ich das sogar von einer geschätzten Kollegin erwarten.
Ganz generell: Es geht um DICH, Maaja. Um DEINE Zufriedenheit, um DEINEN Job. Und wenn Du das Gefühl hast, in der neuen Stelle doch besser aufgehoben zu sein, solltest Du in allererster Linie mal an DICH denken. Das ist keine Schande und auch kein Undankbarkeit, sondern es ist DEIN Leben, DEIN Beruf. Und darum geht es.
Liebe Grüsse
PeBu
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Sehe ich ebenso wie Pebu.
Du wirst deine Arbeitund egal wo und auf welchem Gebiet diese liegt nur gut machen wenn du selbst in einer guten psychischen und physichen Verfassung bist.
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