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| Ich kann mich nur wiederholen. Hier müsste man konkretisieren - so halte ich es für zu pauschal |
Ich sag einmal so: Es gibt genügend ältere Menschen auch einsame Menschen mit denen sich die Gesellschafft als Ganzes nicht immer befasst.
Viele davon haben weder Computer noch Internetzugang, viele haben auch keine Lust den Umgang mit dieser neuen Technik zu lernen um sich dann bei spirituellen Fragen auf einem Forum so wie hier zu unterhalten. Ob man das sehen will oder nicht aber die Kirchengemeinden kümmern sich auch um Seelsorge um Pflege und auch weitaus andere Dinge die den Menschen zugute kommen.
Ich habe lange über das Thema nachgedacht, zumal ich mich selbst mit der Frage beschäftigt habe aus der Kirche auszutreten. Schon vor vielen Jahren. Aber auch wenn ich nicht in allem einverstanden bin wie gelehrt wird finde ich doch dass die Basis auch wichtig ist. Ich finde es sogar
sehr wichtig dass sich da eine Gegenstimme findet
zu den staatlichen Organisationen. Weil deren Kredo ist ja auch nicht immer nur freu dich oder?
Persönlich gehe ich in ein Kirchengebäude lieber wenn es leer ist, aber da heute ja fast alle Kirchen geschlossen sind erübrigt sich das.
Ausserdem denke ich dass auch Priester offen für Gespräche sind sind ja auch Menschen und vielleicht wäre es ihnen auch lieb wenn sie mal eher eine gute Diskussion haben die ihre eigene Denkweise entweder unterstützt oder aber auffordert über die Gedanken des Nächsten nachzudenken wie der zu seinen Erkenntnissen kommt. Sicher gibt es einige die gern auf dem Podest über dem Volk stehen mal krass ausgedrückt aber ich denke sehr viele von ihnen haben diese Arbeit dieses Amt wirklich aus innerer Überzeugung und um seinen Nächsten zu helfen angenommen. Auf dem Weg kann sich jeder in seinem Gedankengebäude verfangen und das ist bei ihnen auch nicht anders angelegt.
Die Kirche an sich als System sollte eigentlich ein Symbol sein für eine grosse Gemeinschaft der Menschen, sozusagen das Logo das zeigt hey du bist nicht allein auf dieser Welt wir sind viele.
Das was daraus gemacht wurde über die Jahrhunderte hat nicht mehr viel mit dieser Grundidee zu tun. Als Christ ist der Weg Liebe in Freiheit. Aber eingeschränkte, erzwungene,vorgeschriebene Liebe, wird zu einem Gefängnis im Denken und Fühlen. Und das muss wieder bewusst werden. Liebe ist Freiheit im Denken, Handeln und Fühlen.
Sie lässt sich nicht kontrollieren, sie lässt sich nicht einsperren, sie lässt sich nicht gebieten und verbieten. Erst wenn man anfängt Liebe zu manipulieren, dem Zweck entsprechend zu entfremden entsteht Schaden, und nicht dadurch Liebe in Freiheit zu leben. (Auch Sex vor der Ehe ist nichts schändliches wenn sich zwei Menschen frei dazu entscheiden und in dem Gefühl der Liebe miteinander verbunden sind. Wenn sich zwei lieben ist die Liebe(Gott) immer mit dabei. Schadhaft ist körperliche Liebe unumstösslich immer, wenn sie den Mensch, den Mitmenschen zum Objekt macht.)
Und solange egal auf welche weise die Menschen das nicht verstehen und erkennen werden die Kirchen und Religionen zwar Anhänger haben aber wirkliche freie, freudige Gemeinschaft wird sich nicht einstellen.
Und weil das heute in den Kirchen aller Welt und aller Religionen so abläuft wie in den Clubs mit einem Clubleiter die nur Mitglieder aufnehmen die nach der Clubregel leben, oder sich nach den Clubvorstellungen kleiden und bewegen usw deshalb funktioniert das ganze auch nicht.
Eine Gemeinde besteht aus vielen Mitgliedern und aus eben sovielen Idividualitäten und jeder hat seine eigenen Gedanken und Empfindungen die gehört werden wollen.
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@Leer
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| ... es ist immer noch nicht angekommen. |
Wie kommst Du darauf? - Etwa wegen meines 2. Satzes?
Gruß
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@Ellen
Deine Äusserungen sind ein Labsal für meine geschundene Seele.
Und das hier:
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Und weil das heute in den Kirchen aller Welt und aller Religionen so abläuft wie in den Clubs mit einem Clubleiter die nur Mitglieder aufnehmen die nach der Clubregel leben, oder sich nach den Clubvorstellungen kleiden und bewegen usw deshalb funktioniert das ganze auch nicht.
Eine Gemeinde besteht aus vielen Mitgliedern und aus eben sovielen Idividualitäten und jeder hat seine eigenen Gedanken und Empfindungen die gehört werden wollen. |
Darin bin ich mit Dir einig.
Aus demselben Grunde habe ich hier etwas Bedenkliches: Wachstum, Verfall und Erneuerung reingestellt.
http://www.geistigenahrung.org/ftopic54898.html
Gruss
Nasruddin
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Vielleicht ist es dem Wandel der Zeit geschuldet und macht den Menschen Angst.
Wie schon in nasruddins Link zu lesen, es bilden sich immer mehr kleine Gruppierungen, die auf ihren Wahrheitsgehalt-und inanspruchnahme pochen und gerade dadurch entsteht kein friedliches Nebeneinander.
Andererseits hat sich in allen Bereichen viel verändert, die alten Werte brechen weg - die Jugend muß sich neue Wege erarbeiten - das Hinterfragen der Inhalte Heiliger Bücher beginnt, neue Erkenntnisse kommen zutage, es ist wie ein Wirbel, an dessen Rand wir stehen.
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| Die Welt, die uns umgibt ist oftmals ein tosender Sturm. Aber auch in unserem Inneren wirbelt es. Wir leben in Zeiten großer innerer Herausforderungen. Dauerhafte Beziehungen zu führen scheint fast unmöglich zu sein. Viele Menschen empfinden einen Anpassungsdruck, den sie irrtümlicherweise als von außen kommend wahrnehmen. In der Realität entsteht dieser Druck aber von innen - zumindest in unserer reichen Industriegesellschaft. Die Realität in uns hat mit den äußerlichen Geschehen wenig zu tun. Die meisten Menschen denken, dass sie lediglich auf äußere Bedingungen reagieren. Aber diese Bedingungen sind austauschbar, die Probleme bleiben bestehen. Genauso geht es mit unsere Beziehungen, die uns mit jedem Partnerwechsel immer wieder neu an unsere eigenen Probleme heranführen. Jeder Mensch verändert sich - muss sich verändern - und dies in einem Maße wie es vor zwanzig Jahren noch undenkbar gewesen wäre. |
http://www.yoga-infos.de/wassermann.htm
http://www.hagdise.de/wasserm.htm
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Wir leben in einer Zeit des permanenten Wandels. das Wassermann-Zeitalter kündigt sich an - mit seiner reinigenden Kraft, mit dem Willen, die Dominanz des Geistes zu erzwingen.
Die Anbeter des materialistischen Ungeistes (in Politik, Wirtschaft usw.) sind natürlich bestrebt, ihre alten Machtpositionen mit aller Gewalt zu erhalten und kämpfen mit allen Mitteln gegen die ständig erstarkenden Kräfte des Lichts.
Seit Jahren erleben wir das hinterhältige Tun der Kostgänger des Ungeistes. Sie manipulieren Menschen, hetzen sie aufeinander, um von den wahren Schmarotzern und Menschenverächtern abzulenken - so verhetzen sie Jung gegen Alt, Frauen gegen Männer, Schüler gegen Lehrer, Mieter gegen Vermieter, Raucher gegen Nichtraucher, Patienten gegen Ärzte u.v.a.m.
Gleichzeitig fördern die Manipulatoren alle "Tugenden des Ungeistes"; rücksichtslose Profitgier, Korruption, hirnlose Geltungssucht, Ellenbogen-Moral, Existenzangst, tierisch-triebhafte Sexualität usw. - alles mit dem Ziel: Jede Form einer Solidarisierung unter den Menschen zu verhindern.
Gibt es heute noch ein gültiges Ideal, das den Menschen Zukunftsperspektiven weist? |
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Leer schrieb:
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| ... es ist immer noch nicht angekommen. |
Leer hat völlig Recht: Einzelchristen ohne Kirche/Gemeinde/Gemeinschaft
sind extrem selten, unter jeder Nachweisgrenze.
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