|
|
|
@positiv
| Zitat: |
| Könnte auch Vorbestimmung sein, wenn man an diese glaubt! |
Ja, auch möglich
Es geschehe nach eurem Glauben, heisst es doch oder?
|
|
|
|
| Zitat: |
| allerdings stimmt das nicht ganz, denn manche menschen, die auch gut in der vergangenheit waren, sich das in deren schicksal jedoch nicht widerspiegelt |
Hallo, sonn,
die buddhistische Karmalehre denkt weit über die Existenzen hinaus, d.h. eine Tat aus einer vergangenen Existenz kann in dieser, in der nächsten, in der übernächsten usw. Existenz Folgen haben. Karma bedeutet also keineswegs, dass die Folgen der Tat noch in diesem Leben zu tragen sein werden.
Gruss
PeBu
|
|
|
|
Hallo sonn,
| Zitat: |
Inwiefern beeinflussen unsere Taten in der vergangenheit unser Schicksal? "What goes arround come arround" sagt ein englisches sprichwort. also dass, was man in der vergangenheit gemacht hat, wie ein bumerang zurückschlägt(z. B. gute Taten in der vergangenheit=gutes Schicksal)
allerdings stimmt das nicht ganz, denn manche menschen, die auch gut in der vergangenheit waren, sich das in deren schicksal jedoch nicht widerspiegelt. ich habe jetzt keine statisktiken o. ä. womit ich das belegen könnte, aber die erfhrung mit anderen menschen zeigt das. was ist denn deine Meinung dazu? |
Der Zeitpunkt des Todes ist das Ende der karmischen Reaktionen aus dem vorhergehenden Leben.
Die Veden erklären das bereits bei unserer Geburt feststeht wie viele Atemzüge wir ihn diesem Leben machen. (Die Lebenszeit wird in Atemzügen gemessen)
Bei der Geburt erhalten wir von der materiellen Natur einen bestimmten Körper der verschiedene Beziehungen mit anderen Körpern unterhält welche in einem bestimmten Land, Kultur und Sprache geboren sind. Wir nennen sie Freunde, Eltern, Kinder, Gesellschaft, Nation etc.
Dieser Körper, seine Wünsche, Gedanken und Gefühle ist nicht unser Selbst. Unsere Gefühle kommen und gehen und bestehen aus Annehmen und Ablehnen. Der Geist ist ständigem Wandel unterlegen.
Das wahre Selbst ist unsterblich und unwandelbar. Bewusstsein kann man nicht töten, es ist unsterblich. Was zeitweilig ist, ist die falsche Identifikation (genannt ahankara) mit unserem zeitweiligen Körper und Geist.
Was nicht heißen soll das Gut und Böse die zwei Seiten der gleichen Medaille sind. Denn gut (selbstlos) zu handeln erhebt das Lebewesen auf die Ebene der Tugend und schlecht (egoistisch) zu handeln erniedrigt das Lebewesen und lässt es nur immer noch Egozentrierter handeln.
Wenn ein Mensch willens ist sich auf die Ebene der Tugend zu erheben, hilft ihm Gott diesen Weg zu beschreiten oder auch umgekehrt - wenn jemand willens ist, sein höheres wahres Selbst zu vergessen und Gott zu vergessen, dann hilft ihm Gott auch dieses zu erreichen.
Gottes Einfluss ist immer und überall, und doch kann der Mensch IHN nicht für sein eigenes Handeln beschuldigen.
Wenn wir jemanden töten wollen und uns das karmisch zu steht dann gibt uns Gott die Möglichkeit dies zu tun, was jedoch nicht bedeutet das Gott den Mord ausführte.
Shri Krishna erklärt seinem verzweifelten Freund Arjuna auf dem Schlachtfeld von Kurukshetra:
| Zitat: |
| "Der Höchste Herr weilt im Herzen eines jeden (neben der individuellen Seele) o Arjuna, und lenkt die Wege aller Lebewesen, die sich auf einer Maschine befinden, die aus materieller Energie besteht." (BG 18.61) |
Der Höchste Lenker ist der Beobachter und Erlaubnisgeber all unserer Taten. Er ist jedoch auch unser bester Freund, da Er der einzige ist der uns über den Tod hinaus begleitet.
Gruss
|
|
|
|
| ..wenn gott ihm bei allen hilft oder unterstützt, liegt es nur an dem freien willen des menschen. nur an der prämisse des freien willen, wird er gemessen oder gerichtet werden.
|
|
|
|
@lisrah
Eiune Feststellung Deinerseits oder Dein Glaube?
Gruß
|
|
|