Perlen der Himmelskrone Mariens


Schön, daß es Dir wieder besser geht.

Wenn man nicht mehr so teilnimmt an den Diskussionen, schaut man weniger in die Foren.

Irgendwie will jeder recht haben und streitet auf Teufel komm raus bis zur Polemik.

Das ist belastend und das vor der Weihnachtszeit.

Wer glauben kann, glaube
wer nicht, lasse es sein.

Einfache Rechnung und Formulierung.

Das Fest soll besinnlich sein - der Mensch braucht einen Glauben - auch wenn es ein Nichtglauben ist.

Die Welt besteht auch dann weiterhin, wenn wir schon alle in anderen Gefilden flattern.

Kuriere Dich gut aus.

So manchen Gedanken, der nachts die Sache klärt, kann man am Tag nicht in Worte bringen - aber auch gut so. Inneres Erleben kann auch im Innern bleiben.

Schönes Wochenende
Gabriele
Sehr richtig, liebe Gabriele.
Mir kam aber über Nacht wieder der Gedanke, der mir anderswo auch schon mehrfach begegnet ist, nämlich dass Gedankenbilder -- sei es Maria, der liebe Gott, die Heiligen, Allah oder Isis und Osiris -- tatsächlich Macht gewinnen, wenn nur genügend viele Leute stark daran glauben. Die Erde ist offenbar umgeben von Gedankenwolken ähnlich einem Magnetfeld oder Windströmungen, die auf empfängliche Gemüter einwirken. Von der offensichtlichen Einflussnahme der Medien u. dergl. gar nicht erst zu reden.
Da kann es nur nützlich sein, wenn man möglichst vorteilhafte Glaubensvorstellungen pflegt. Sofern sie auch von vielen anderen geteilt werden, kann das durchaus hilfreich sein, ohne dass man nun sehr fest und streng ebenfalls dran glauben müsste, denn die wirkenden Energien sind vorhanden. Mir geht es ein wenig mit Maria so. Eigentlich ein reiner Unsinn, aber ein doch sehr versöhnlicher.

Übrigens steht das alles auch recht ordentlich in diesem so oft erwähnten Kapitel 13, das Du mal runterladen wolltest. Entgegen meinen Erwartungen ist außer mir offenbar kein Mensch darauf abgefahren. Aber egal, Ähnliches wird auch anderswo geschrieben; a jeda wia'ra mog.

Dir ebenfalls ein schönes Wochenende.
Fipps
Duopla enpozo, pardonez!
Einige Zitate über Maria im Neuentestament, komentiert

Johannes Kapitel 2
4 Jesus spricht zu ihr (Maria): Was habe ich mit dir zu schaffen, Frau?...
Laut den Evangelien hat Jesus nie Mutter zu María gesagt

Gabriel teilt Maria mit, daß sie "Gnade bei Gott gefunden" hat.
Hier kommt man zu dem Schluss, dass Maria selbst Gnade und somit Erlösung braucht.

Lukas 2,7
und sie gebar ihren erstgeborenen Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Raum für sie war.
Erstegeborenen und nicht einziggeborenen

Apostelgeschichte 1,14
Diese alle verharrten einmütig im Gebet mit einigen Frauen und Maria, der Mutter Jesu, und mit seinen Brüdern.
Hier steht nichts über halb Brüdern, Vettern oder ähnliches

Matthäus 12,46-50
46 Als er aber noch zu den Volksmengen redete, siehe, da standen seine Mutter und seine Brüder draußen und suchten ihn zu sprechen.
47 Und es sprach einer zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und suchen dich zu sprechen.
48 Er aber antwortete und sprach zu dem, der es ihm sagte: Wer ist meine Mutter, und wer sind meine Brüder?
49 Und er streckte seine Hand aus über seine Jünger und sprach: Siehe da, meine Mutter und meine Brüder!
50 Denn wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter.
Wenn man die wenigen Zusammentreffen Jesus mit seiner Mutter liest, sind diese immer ein bischen schroff. Er hat sie auch nie mit „Mutter“ angeredet. Die Wörter „meine liebe Mutter“ erscheinen nicht in der Bibel
So sind halt diese undankbaren Söhne!
Was nun den Kindvater angeht (Gott), eigentlich wollte die arme Maria damit gar nichts zu tun haben. Der Verkündigungsengel musste sie wahrscheinlich ordentlich beschwätzen.

Aber mal im Ernst: Hast Du diese Mariengedichte in diesem Thread eigentlich gelesen? Da kannst Du mal sehen, was in der römischen Kirche aus dem Marienkult geworden ist. Da ist Maria nicht mehr die arme Frau, die "Gnade gefunden" hat, sondern die "Himmelskönigin", die "Mutter Gottes", die "Brücke zur Gnade" usw., usw. -- die Titel nehmen kein Ende.
Ich kann das alles sehr gut haben und poche keine Löcher ins Neue Testament.
Ja, jetzt ist wirklich Marias hohe Zeit wieder gekommen. Hier erreichte uns eine entsprechende Botschaft aus Bamberg, der Stadt der 40 Kirchen und 40.000 Krippen. Man achte auf den treuen deutschen Schäferhund und das Geflügel, beides in der Bibel vernachlässigt:

Außerdem möchte ich die Aufmerksamkeit der Betrachter auf die Beleuchtung innerhalb des Häuschens hinweisen. Mir ist bekannt, dass der Besitzer dieser Krippe auf diese elektrische spam besonders stolz ist (das hat nicht jeder).
Lieber Fipps, in der Bibel tauchen verschiedene Maria auf und ich habe so das Gefühl, daß selbst Christen, die bibelkundig sind, nicht so recht wissen, welche sie welcher Gelegenheit zuordnen sollten.

Bei allem für und wider - liest man das eine, könnte man meinen, es stimmt und liest man das nächste, vermeint man auch, es könnte stimmig sein - es gibt keine einheitliche Linie - innerhalb der Religionen gibt es Streitigkeiten in den Konfessionen und es ist wieder einmal klar, daß die Buchstabengetreuheit dazu führt, daß man so vieles umdeuten kann und da Symbolik oft nicht angenommen wird, ist des Streitens kein Ende.

Einige Aussagen erfuhr ich über die Theosophie und Peter Wenzel, wie es gemeint sein könnte, was mit vieles erklärt.

Im Großen und Ganzen glaube ich an eine Kraft, die alles entstehen ließ, ähnlich den Gedanken von Leobrand, obwohl ich auch bei letzt genanntem nicht alles annehmen kann, vielleicht auch, weil so viel Neues an Erkenntnissen zutage getreten ist und jetzt sogar Wissenschaftler auftreten, die den Urknall in Abrede stellen.

So sage ich mir: was wird man in 100 oder 1000 Jahren sagen, meinen oder erkennen an neuen Theorien.

Vor 2000 Jahren hat die Welt in den Augen der damaligen Wissenschaftler auch noch ganz anders ausgesehen.

Alles ändert sich, alles verändert sich - die Welt ist immer in Bewegung.

Daß alles zufällig sein soll, daran glaube ich nicht - die Planeten purzeln nicht durcheinander im Weltenraum - das ist für mich abwegig.

Die Kraft, die das Universum lenkt, läßt sich nicht auf einen Menschen reduzieren, sondern es bleibt etwas, was wir alle noch nicht fassen können, wir vermeinen es, aber es ist nicht an dem.

Zumindest stimme ich in diesen Punkten einigen theosophischen Aussagen eher zu.

Nach allem, was ich bisher gelesen und wahrgenommen habe, könnte ich keiner Religion beitreten - ich breite die Arme aus und fliege durch das Universum als Teil von ihm. Ganz leicht und leise und dabei schließe ich die Augen und bin eins mit ihm.

So verstehe ich Gott.

Computer Animationen sind etwas schönes, man kann seine Gedanken dort hinein geben und so reisen wir gedanklich über Städte, Dörfer und Seen, Flüsse und Meere, Ozeane und ins Universum.

Dir einen schönen Abend
viele Grüße

Wäre nett, wenn Du den Link noch mal hineinsetzen könntest, ich werde ihn mir mal durchlesen, es ist ja eine Menge, nach Seitenansicht über 40 Seiten, und andere Bücher warten auch , aber ich wollte mir mal einen Überblick verschaffen, mit welchen Aussagen ich konform gehen könnte.
Danke.
Hallo Gabriele,
etwas Gescheiteres kann man auch gar nicht tun, als was Du eben beschrieben hast. Aber jede/r nach eigenem Gusto! Und hier schon mal ein passendes Bild aus der von Dir empfohlenen Sammlung. Die finde ich nämlich wirklich meditativ anregend.

Und der Link zum Kapitel 13 (hier klicken)
Erster Teil, mit dem ich mich auch identifizieren kann.

Ich bedauere keinen Teil dieses Weges, denn niemals gab es dabei eine Zeit, in der ich nicht lernte und wuchs. Auf den aufreibendsten Wegstrecken stieß ich auf spirituellen Schwindel und irreführende Vorspiegelungen über das Unendliche. Die Entdeckung dieses Schwindels diente mir als Orientierungshilfe, die mich auf dem nächsten Abschnitt des Weges die Richtung halten ließ. Ich bin dankbar für diese Erfahrungen und für die Bewusstheit, die sie mir brachten.

Das Bild ist wirklich eigenartig. Im gemütlichen Beisammensein mit Freunden wurde viel geräuchelt und ich hatte starken Druck im Kopf.

Als mich das Bild anschaute - versank ich darin. Jetzt geht es mir besser.

Danke.

Sonst mag ich eher die kraftvoll roten Töne - doch der blaue Ton hat eine so starke Wirkkraft, daß mich die Intensität erstaunt.

Aber blau war in meinem Fall wohl der Gegenpart zu geballter Kraft, (im Kopf) besänftigend und heilungsschenkend.
Liebe Freunde,

Ich möchte mich nachträglich von meinen spöttelnden Kommentaren in diesem Thread über die "Perlen der Himmelkrone Mariens" distanzieren und mich bei allen entschuldigen, deren Gefühle ich damit verletzt haben könnte.
Der Geist weht, wo er will, und Spiritualität kann sich der vielfältigsten Ausdrucksmittel bedienen. Es ist billig, sich darüber lustig zu machen. Wir sind alle dabei, uns zu entwickeln, und was für den einen derzeit ein inniger Marienglaube ist, mag für jemand anderen der Glaube an die Heiligkeit eines Buches sein. Hauptsache, es bringt das geistige Wesen, das jeder von uns meiner Überzeugung nach ist, wieder ein Stückchen voran.

Ich wünsche uns allen besinnliche Feiertage und ein gutes neues Jahr.

Fipps