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Oh, dann tut es mir leid.
Wahrscheinlich wird hier im Forum zu viel gestritten, als das man den Konsens überhaupt noch erkennen könnte.
Tut mir wirklich leid.
Dennoch: Die falschen Götzen sind ja keine Götter, denn "Es gibt keinen Gott, ausser Gott."
Gestern war ich "gezwungen" mit meiner Kleinen zusammen "Popstars" anzusehen ... ihr wisst was ich meine?
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| Zitat: |
| "Es gibt keinen Gott, ausser Gott." |
Dann sind wir Brüder im Glauben.
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Um nochmal auf den Titel "Der Schmetterlingseffekt in der Religion" einzugehen. Wie Schmal ist der Grat auf dem sich der Mensch bewegen kann um nicht vom Weg abzuirren?
Davon ausgehend das dem Menschen nur ein Weg als heilbringend zur Verfügung steht.
Vergleichen wir das mal mit Alkoholkonsum . Wieviel mengen Alkohol können schon Schädlich sein? Was sind die Konsequenzen wenn es keine Beschränkungen im Konsum gäbe? Ist die Promillegrenze beim Autofahren ein korrekter Maßstab?
Wie wäre es wenn man ganz auf Alkohol-Konsum verzichtet? Welche nachteile ergeben sich dann für den Menschen?
Um mich nicht falsch zu verstehen. Meine Fragestellung sollte sich nicht auf Alkoholkonsum beschränken. Es gibt für den Menschen unzählige Beziehungen, bei der rechtes Handeln gefordert ist. Aber gehen wir den Didaktisch korrekten Weg: Vom einfachen zum schwierigen
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Lieber Niceday
Vielleicht kann dir auch bei dieser Frage, die absolut berechtigt ist, Jesus Christus helfen:
Markus 7
15 Nichts, was von außen in den Menschen hineinkommt, kann ihn unrein machen, sondern was aus dem Menschen herauskommt, das macht ihn unrein.
16 [...]
17 Er verließ die Menge und ging in ein Haus. Da fragten ihn seine Jünger nach dem Sinn dieses rätselhaften Wortes.
18 Er antwortete ihnen: Begreift auch ihr nicht? Seht ihr nicht ein, dass das, was von außen in den Menschen hineinkommt, ihn nicht unrein machen kann?
19 Denn es gelangt ja nicht in sein Herz, sondern in den Magen und wird wieder ausgeschieden. Damit erklärte Jesus alle Speisen für rein.
20 Weiter sagte er: Was aus dem Menschen herauskommt, das macht ihn unrein.
21 Denn von innen, aus dem Herzen der Menschen, kommen die bösen Gedanken, Unzucht, Diebstahl, Mord,
22 Ehebruch, Habgier, Bosheit, Hinterlist, Ausschweifung, Neid, Verleumdung, Hochmut und Unvernunft.
23 All dieses Böse kommt von innen und macht den Menschen unrein.
Wenn wir also gerecht sein wollen vor dem Herrn, müssen wir unser Herz reinigen von aller Sünde.
Wenn wir das getan haben, können wir auch ohne Sorge Wein trinken.
Hast du schon mal bemerkt, dass manche Leute, wenn sie betrunken sind, aggressiv werden. Andere werden lustig und umarmen alle Menschen.
"In vino veritas" - "Im Wein liegt die Wahrheit", sagten die alten Römer und damit haben sie recht - denn wer Wein trinkt, dem fällt das Hemmnis und er zeigt die Beschaffenheit seines Herzens.
Der reine wird lustig, der unreine wird aggressiv.
Das Ziel ist also einzig ("einzig" ist leicht gesagt ) die Reinheit des Herzens. Du kennst ja bestimmt die entsprechende Stelle in Jesu Bergpredigt. Wenn nicht, zitiere ich sie dir noch gerne.
Aber, und da hast du Recht: dieser Grat ist schmal!
Jesus zeigt das anhand eines Gleichnisses indem er sagt, dass der Weg ins Gottesreiche, der durch ein Nadelöhr ist. Er sagt z.B. "Es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr gehe, als dass ein Reicher ins Reich Gottes komme." Markus 10,25. Ich glaube das liest man auch im Koran.
Ich bin aber überzeugt, dass der, der das Ziel des reinen Herzens, frei vom Ego, denn das hat er gekreuzigt und frei von dessen eigensinnigen Absichten, den Weg durch das Nadelöhr findet.
Das ist der Weg, den Christus uns gezeigt hat: den der Selbstkreuzigung und der Reinigung von der Sünde. Ein Weg der Innerlichkeit, nicht einer der äusserlichen Dinge.
Gruss,
Andreas
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@ Andreas
Ich lasse mal diesen "fraglichen" Bibelauszug (den ich übrigens schon gekannt habe und weiß das sich einige Christen sich damit außer Wein, auch den Konsum von Schweinefleisch erlaubt haben) als solches stehen.
Aber die Vernunft sollte dem Menschen sagen, dass er sich dadurch einer zusätzlichen (unnötigen) Prüfung aussetz, welche ihn vom rechten Weg abirren lassen kann.
Und das der Mensch sich nicht durch äußeres im inneren Beeinflussen lassen kann, halte ich IMHO für ein Gerücht. Weswegen ich den oberen Auszug auch für fraglich halte, dass dies von Jesus in dieser Form der Auslegung geäußert wurde.
Nicht jeder Mensch kann mit Sprengstoff umgehen, aber jeder Mensch wäre sicher vor Sprengstoff wen er diesen meidet.
Mens sana in corpore sano „ein gesunder Geist in einem gesunden Körper“ - wenn wir schon beim kleinen Latinum sind
Die Religion gilt als Richtschnur welche für jeden Praktizierbar sein sollte. Würde man anfangen Unterschiede zu machen - der eine darf und der andere nicht - welche Orientierung wäre das für den Menschen? Würde der Mensch erst recht nicht damit anfangen seine moralischen Werte selbst zu definieren? Könnte das nicht ins Auge gehen?
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