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Der erste Echtheitstest für den Bab war eine Abhandlung über die Josefssure soviel ich gelesen habe.
Es muß ja nicht immer Gift sein. |
Das Qayyúmu'l-Asmá' bzw. der Tafsir Surat Yusuf enthält die schriftlichen Antworten auf die Fragen von Mullá Husayn-i-Bushru'i und eben noch mehr. Damit ist es das erste Offenbarungswerk des Báb. Es entstand in dem Bruchteil einer Nacht und ist durchaus als einer der Gründe zu erahnen, warum Mullá Husayn-i-Bushru'i der erste Anhänger des Bábs wurde.
Den Vergleich zu irgendwelchem Gift verstehe ich jetzt nicht.
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| Und wo bleibt die"charismatische Begeisterung" für seine Wahrheit.? |
Ein Teil der Wahrheit Bahá'u'lláhs ist es aber eben die Leute nicht zu belästigen.
Also erhebt die Nachtigall ihren Ruf an dich aus diesem Gefängnis. Nur diese deutliche Botschaft hat sie zu künden. Wer immer es wünscht, den lasse von diesem Ratschlag sich wenden, und wer immer es wünscht, den lasse den Pfad zu seinem Herrn erwählen. (Bahá'u'lláh, Tafel an Ahmad 6)
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| Das Problem sind doch diejenigen die überhaupt nichts glauben wollen. mit den anderen hat man ja mehr Gemeinsamkeiten. |
Ja, der Unglauben ist inzwischen ein größeres Problem. Aber auch diese Leute soll man nicht belästigen oder nerven, dadurch werden sie nämlich auch kein besseres Bild von Religion haben.
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Diese waren auch Anhänger des Bab.
Aber in den ganzen Interna der Entstehungsgeschichten verliert man leicht den Durchblick.besonders wenn zwei Zeugen ein Ereignis beschreiben.(frag mal nekilotte)
Anscheinend haben "Brüder" öfter Erbfolgestreitereien. |
Ja, aber die absolute Minderheit, heute kommen sie kaum auf 200 Anhänger, wenn überhaupt. Schon komisch, wo doch angeblich alles so klar auf Azal hinweise. Interessant ist auch, dass Miller sich für die Bahai Geschichte eben nur Azali Quellen bedient und keiner anderen Quelle. Eben weil diese für eine Apologie gegen die Bahai den meisten Stoff hergibt. Deswegen nimmst die Bücher von Miller ja auch niemand mehr ernst inzwischen.
Welche Nachfolgestreitigkeiten? Niemand bestreitet, dass der Báb Azal als formales Oberhaupt der Gemeinde eingesetzt hat. Ob nun Azal hier ein Stellvertreter für Bahá (schon der Ehrentitel Bahá'u'lláhs vor der Großen Verkündigung) war, um diesen zu schützen oder nicht sei mal außen vor gelassen. Auf jeden Fall sagt das Testament aber auch klar, dass sich die Gemeinde "Ihn den Gott offenbart" anzuschließen hat, was sie ja auch nahezu vollständig tat.
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| und was hältst du von diesem |
Kitáb-i-Aqdas, Vers 33, was ist damit? Der gesamte Vers ist eine Aufforderung dazu einer Arbeit, einem Handwerk oder einem Handel nachzugehen. Hier wird der Menschheit dienliche Arbeit in den Rang des Gottesdienst erhoben. Entsprechend wird Faulheit, Müßiggang und parasitäres Verhalten abgelehnt.
Liebe Grüße, Tobias
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Nicht böse sein, Tobias, aber bei manchen bisher gelesene Aussagen stellen sich doch die Augenbrauen erstaunt hoch.
Ich könnte mir das auch schenken, es zu erwähnen, aber ich glaube, es wird vielen Menschen so gehen, nur sagen/schreiben sie nichts dazu und denken sich ihr Teil. |
Was auch immer du meinst...
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Das ist wie bei einer Wahl: du gehst an den Ständen der jeweiligen Parteien(Religionen) vorbei und schaust dir da an, was sie bieten und wenn dir etwas nicht gefällt, gehst du weiter und denkst dir dein Teil. Wozu diskutieren. Diese Werber sind immer geschult worden und als Laie bist du ihnen nicht nur rhetorisch unterlegen. So bleibt den meisten ein stummes Zucken der Schultern und ein Abwenden.
Fazit: In jedem Parteiprogramm(Religion) gibt es gute Ansätze und einiges, dem man nicht zustimmen kann/möchte. Weil keiner das perfekte Programm(Anleitung) hat. Perfekt heißt: 100 % - vollkommen.
Wie siehst Du das ? |
Sorry, da schaudert es aber gerade mich...
Liebe Grüße
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@tobias
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Bahai sollen aber eben nicht provozieren, sondern die Leute in Ruhe lassen, wenn sie nicht wollen. Sicher ist das Wort Bahá'u'lláhs zu verbreiten eine gute Tat, aber Leute belästigen ist es nicht. Und wenn jemand von seiner Überzeugung sagt, dass Bahá'u'lláhs Anspruch nicht gerechtfertigt ist, liegt er da zwar im Irrtum, aber deswegen ist er noch nicht per se ein schlechter Mensch. Bahai sollen mit den Anhängern aller Religionen in Frieden und Freundschaft verkehren. |
Es geht jetzt nicht um den Anspruch Baha'ullah's. Das mag er haben.
Andere mögen ihn dabei unterstützen oder nicht.
Doch dieser Teil Deines Satzes lässt in mir die Alarmglocken schrillen...
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Und wenn jemand von seiner Überzeugung sagt, dass Bahá'u'lláhs Anspruch nicht gerechtfertigt ist,
liegt er da zwar im Irrtum,
aber deswegen ist er noch nicht per se ein schlechter Mensch.
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Und alle meine Vorurteile und Ängste entladen sich in folgenden Gedanken...
Erst sind es Menschen die "im Irrtum liegen."
Dann Verirrte.
Dann Verwirrte.
...
Und am Schluss Irre.
...
Irre sind entweder "von Geistern besessen" oder "unrein".
...
Auf alle Fälle sind sie zu versorgen...
...
Doch hoffen wir, das es nicht soweit kommt.
Hier hat Idris Shah etwas über die Hüter geschrieben.
http://www.geistigenahrung.org/ftopic54898.html
Gruss
Nasruddin
PS: Wer ist dieser Mysteriöse F. Der erwähnt aber nicht genannt wird?
Ist es ein Feutel?
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Soweit mir bekannt ist, werden Mitglieder der Bahai-Religion in den westlichen Ländern weder verfolgt noch haben sie mit anderen Behinderungen zu rechnen.
Probleme existieren nur in den arabischen Staaten.
Worin hier die Ursache zu sehen ist, liegt daran, daß Muslime ihren Glauben genauso hoch halten wie auch Bahai-Mitglieder und die Schuld
tragen wir im Westen lebenden Menschen dafür wohl kaum.
Da sich immer mehr Menschen aus islamischen Ländern in westlichen Ländern integrieren (oder auch nicht), werden die Spannungen wohl in der nächsten Zeit zunehmen, was meiner Ansicht nach nicht ausbleibt.
Spannungen sind bereits entstanden, wenn Muslime jüdische Menschen angreifen. Ist also ein Problem, daß sich aus dem Verhältnis dieser Staaten entwickelt hat und werden leider bereits in Deutschland ausgetragen.
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,453133,00.html
Von Bill Clinton weiß man, daß er allen Religionen und Organisationen gegenüber sehr tolerant ist und sehr offen.
Weltweit werden Menschen gefoltert und eingesperrt, in Ketten gehalten, zum Töten gezwungen.
Das ist ein weltweites Problem und keiner dieser Leidenden wird deshalb zum Märtyrer.
Warum braucht die Menschheit Märtyrer ?
Wenn ich einem Bahai begegne, werde ich ihn genauso freundlich begrüßen wie einen Christen, einen Moslem, einen Juden oder einen Atheisten.
Für mich sind alle Menschen ein Gedanke Gottes. Ein Kind Gottes, von Gott geliebt und gewollt.
Es ist nicht nur mein Gefühl, daß die Welt in Bewegung ist und die Religionen miteinander konkurrieren, welche von ihnen wohl die bessere ist, sondern es ist eine Tatsache und die Lösungen liegen noch lange nicht vor. Selbst eine Theokratie oder Diktatur würde die heutigen Probleme nicht lösen, sondern verschärfen. Es ist wohl der Mensch, der sich ändern muß, ehe der äußere Friede durch inneren Frieden geschaffen werden kann. Doch dazu muß sich der Mensch ändern, nicht weil er von äußeren Diktaten Regeln vorgesetzt bekommt, sondern weil sich sein inneres Gewissen entwickeln muß. Der Mensch hat sich seit 2000 Jahren nicht verändert, er wird innerlich immer noch mit seiner Aggressivität konfrontiert. Das wird sich auch in den nächsten Tausenden von Jahren nicht ändern. 60 Jahren haben wir Frieden in Deutschland und doch ist die Welt voller Kriege, die immer wieder ausbrechen und ob wir in Deutschland in den nächsten 40 Jahren noch diesen Frieden haben, weiß man nicht.
Schauen wir uns die Situation in der Welt an, bemerken wir die großen Wandlungen - neue Finanzkrisen, neue Kriegsherde entstehen. Die Arbeit der Friedensstifter wird immer schwieriger.
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| Die spirituelle Krisensituation wird oftmals durch die Erschöpfung alter Sinn- und Orientierungssysteme ausgelöst - wie z.B. Sozialismus, Panarabismus, Liberalismus, Säkularismus -, mit deren Hilfe die politischen Eliten nicht in der Lage oder nicht willens waren, die gesellschaftlichen Ordnungsprobleme zu lösen und berechtigten Forderungen nach Reformen entgegenzukommen. In dieses geistige Vakuum können dann die wiederbelebten Traditionen vorstoßen, die religiöse Antworten auf Krisenphänomene der modernen Welt geben. |
http://www.bundestag.de/dasparlament/2007/06/Beilage/001.html
In den nächsten Tausenden von Jahren wird sich die Welt verändert haben.
Wie ?
Das weiß keiner.
Denn keiner kennt Gottes vollständigen Plan.
Gruß
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Sakina
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| Was die Geschichte angeht, wieso wird die Bahá'i Geschichte überhaupt erwähnt. Der Báb hat in 9 Jahren und mit jungen Jahren ohne Bildung 500000 Verse von unvergleichlicher Schönheit offenbart. |
ohne Geschichte keine Existenz.
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Der Prophet der Babis, Mirza Ali Mohammed aus Schiras, hatte schon als Handlungsgehülfe in der Hafenstadt Abuschär am persischen Golf sich religiösem Sinnen (auch dem Lesen der Evangelien in der Uebersetzung der protestantischen Missionäre) hingegeben. Später strebte er, seinem innigsten Andachtsbedürfniß bei dem Heiligengrabe zu Kerbela *) zu genügen, besuchte aber nebenbei die dortige Schule der Scheichiten. Unvorbereitet tritt natürlich nichts in die Welt, und Bab's (Ali Mohammed's) Lehre hätte so schnellen Fortschritt nicht machen können, wäre nicht das dogmatische Gerüst des Islam fast bei allen Gebildeten durch die pantheistische Weltanschauung des seit Jahrhunderten wuchernden Sufismus bereits beseitigt gewesen. Jüngste Formation des Sufismus waren eben die Scheichiten, die (unter dem Schutz von Husein's Grab vor Verfolgung sicher), Dank der Sittenstrenge und Frömmigkeit ihres Gründers und der allgemeinen Mißbefriedigung durch die Staatskirche, großartigen Anhang im schiitischen Osten gefunden hatten
http://www.h-net.org/~bahai/diglib/.....es/A-E/braun/braunbab.htm |
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Von weitaus größerer Bedeutung für die Alarmierung des Westens auf den Aufstieg der Babi-Bewegung war das Buch Les Religionen und Philosophien les dans l'Asie Centrale (Paris, 1865) von Arthur, Comte de Gobineau (s. auch). Mehr als die Hälfte des Buches widmet sich der Babi-Bewegung
http://www.northill.demon.co.uk/relstud/schol.htm |
Ein zitat aus diesem Buch
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Le style d'Aly-Mohammed est terne et sans éclat, d'une
raideur fatigante, d'une richesse douteuse, d'une correc-
tion suspecte. Les obscurités qu'on y relève en foule ne
viennent pas toutes de sa volonté, mais plusieurs ont
-pour raison d'être une inhabileté manifeste. Il s'en faut de
tout que le Koran ait à craindre la comparaison; s'il
arrive un jour oii les ouvrages du nouveau prophète au-
ront remplacé cet ancien livre, ils ne trouveront eux-
mêmes l'admiration qu'à l'aide d'une esthétique nouvelle.
Comme nous sommes encore sous les lois et les habitudes
de l'ancienne, le Koran pour nous est incontestablement,
à parler littérature, l'œuvre d'un grand génie, tandis que
la Sourat de Joseph, ou, pour mieux dire, son commen-
taire ressemble beaucoup au travail d'un écolier.
Quoi qu'il en soit, l'impression produite fut immense à
Shyraz, et tout le monde lettré et religieux se pressa au-
tour d'Aly-Mohammed. Aussitôt qu'il paraissait dans la
http://ia360910.us.archive.org/0/it.....nsetle03gobiuoft_djvu.txt |
Es kommt anscheinend immer darauf an wer wen beurteilt.
mffffgggg gnostik
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