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falls sie keine Angst davor haben ob ihre Glaubensfundamente auch ein paar Schrammen vertragen können.
Wenn nämlich alle die gleiche Meinung haben müßen, komme ich mir verschaukelt vor. |
Die gleiche Meinung nicht, aber du verzerrst systematisch. So kommt es mir inzwischen vor.
Und welche Schrammen? DU kommst an, nörgelst irgendwo und gehst dann entweder nicht mehr drauf ein oder wiederholst einfach nur deine These und reißt noch die Antworten aus dem Kontext.
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| So wie ich das interpretiere (kann wie üblich falsch sein)fordert der Bab den Sháh auf die "Ungläubigen" zumindestens des Landes zu verweisen. |
Das "Heilige Land" von dem da die Rede ist, ist nicht ganz Persien, sondern die Gegend um Teheran (und soweit ich weiß auch ein paar andere Gebiete). Aber ja, materiell gelesen fordert der Báb da dazu auf die "Ungläubigen, welche das Buch nicht akzeptieren" (was das auch genau heißt) aus diesem Gebiet zu verbannen.
Nur ist das weltliche Gesetz des Báb (was sehr oft eben auch gnostisch interpretiert wurde) ja mit der Offenbarung Bahá'u'lláhs aufgehoben.
Liebe Grüße, Tobias
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Sakina
@Rahiym
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| ich verstehe echt nicht, was Bahaullah für weltliche Ansprüche gestellt haben soll. |
@Tobias
Habt Geduld ich muß mich erst mal wieder etwas sortieren.
mffffgggg gnostik
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Lieber Genclix,
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| 1. aufgrund seines Ehrgeizes. |
Welcher Ehrgeiz denn? Maximal der Ehrgeiz zu tun, was Gott Ihm aufgetragen hat.
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| 2. wäre es ja schon peinlich gewesen wenn er im nachhinein doch ncoht sagt "nee hab gelogen bin gar kein Prophet" |
Das Wort Prophet hat Er auch nie benutzt, das ist geschickt in muslimischen Apologien gewählt, um Bahá'u'lláh einen Verstoß gegen die Aussage anzudichten, dass Mohammed das "Siegel der Propheten" ist.
Diese Pein hätte Ihm aber diverse Jahre des Gefängnisses, einige Folter, Mordanschläge, Hass und Lügen erspart.
Wie erklärst du dir, dass Er aus den Bergen in der Nähe Sulaimaniyyas, Kurdistan, zurückgekehrt ist, obwohl Er dort verehrt wurde, ein ruhiges Leben an der Natur hatte, welche Er so liebte und es keinen Hass gegen Ihn gab? Sogar der lokale Orden der Sufis bat Ihn, sie regelmäßig zu besuchen.
Niemand kann Seinen Schlingen entrinnen, keine Seele Erlösung finden außer in der Unterwerfung unter Seinen Willen. Bei der Gerechtigkeit Gottes! Zurückgezogen dachten Wir an keine Rückkehr, in Unserer Trennung lag keine Hoffnung auf Wiedervereinigung. Nur darum lebten Wir in der Einsamkeit, weil Wir nicht wollten, daß Unserethalben unter den Gläubigen und den Gefährten Zwietracht und Unruhe aufkomme, oder daß eine Seele gekränkt oder ein Herz bekümmert werde. Eine andere Absicht hatten Wir nicht. Doch jeder plant nach eigenen Wünschen und folgt dabei seinen eitlen Gedanken - bis zu der Stunde, da aus dem mystischen Quell der Ruf an Uns erging, der Uns befahl zurückzukehren, woher Wir gekommen. Wir ergaben Unseren Willen dem Seinigen und unterwarfen Uns Seinem Geheiß. (Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Íqán 2:177)
So viele Möglichkeiten hätte Er gehabt abzuschwören, schon vor Seiner öffentlichen Verkündigung. Also, warum tat Er es nicht? Warum verheimlichte Mohammed Seine Botschaft nicht? Warum Jesus nicht?
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| Also war das im Prinzip eine Sache wo es "alles oder nichts" hieß |
Nichts? Bahá'u'lláh war ein Mitglied einer der mächtigsten Familien des Irans. So das es nicht einmal der Schah wagte Ihn, obwohl ja angeblich ein Ketzer und Aufständischer, hinzurichten. Auch hätte Er in Seiner Jugend den Posten Seines Vaters als Wesir übernehmen können, anstatt Seine Mittel zur Versorgung der Armen aufzuwenden und Bábi zu werden.
Hier kannst du dir knapp die Stationen des Lebens Bahá'u'lláhs anschauen:
http://www.bahaullah.org/
Liebe Grüße, Tobias
P.S.: Bist du der neu angemeldete "Genc"?
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