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| Das ist also eine Frage die durchaus auch Bahai beschäftigt. |
Natürlich, wäre je bedenklich wenn nicht, oder?
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| Nachdem ich mich also weiterhin mit dem Anspruch und den Lehren beschäftigt habe eskalierte der Diskurs etwas.Seite 12 |
Was heißt eskaliert? Ich habe einfach nur beschrieben, was du eben teilweise machst.
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| Für mich war es nicht besonders überzeugend da der 1te und 2te Weltkrieg nach der Offenbarung stattgefunden hatt. |
Überlege einmal warum! Haben die Menschen auf Bahá'u'lláh gehört? Sie haben den Größten Frieden zurückgewiesen und auch den geringeren Frieden und das bis heute:
Nun, da ihr den Größten Frieden zurückgewiesen habt, haltet euch fest an diesen, den Geringeren Frieden, damit ihr euere eigene Lage und die euerer Untertanen einigermaßen bessert.
Ihr Herrscher der Erde! Versöhnt euch miteinander, so daß ihr nicht mehr Kriegsrüstungen benötigt, als dem Schutz euerer Gebiete und Länder angemessen ist. Hütet euch, den Rat des Allwissenden, des Glaubwürdigen, zu mißachten!
Seid einig, o Könige der Erde, denn dadurch wird der Sturm des Haders gestillt, und euere Völker finden Ruhe wenn ihr doch zu den Verstehenden gehörtet! Sollte einer unter euch gegen einen anderen die Waffen ergreifen, so erhebt euch alle gegen ihn, denn dies ist nichts als offenbare Gerechtigkeit. (Bahá'u'lláh, Ährenlese 119:3-5)
Zum Thema erster und zweiter Weltkrieg gibt es einen recht interessanten Vers im Kitáb-i-Aqdas:
Ufer des Rheins! Wir sehen euch mit Blut bedeckt, da die Schwerter der Vergeltung gegen euch gezückt wurden; und noch einmal wird es euch so ergehen. Und Wir hören das Wehklagen Berlins, obwohl es heute in sichtbarem Ruhme strahlt. (Bahá'u'lláh, Kitábi-i-Aqdas 90)
Der hier beschrieben Problematik war sich Bahá'u'lláh durchaus bewusst:
So Gott will, werden die Völker der Welt als Ergebnis der hohen Bestrebungen ihrer Herrscher sowie der Weisen und Gelehrten unter den Menschen dahin geführt werden, ihr wahres Wohl zu erkennen. Wie lange wird die Menschheit in ihrem Eigensinn verharren? Wie lange wird das Unrecht fortbestehen? wie lange sollen Chaos und Verwirrung unter den Menschen herrschen? Wie lange wird Zwietracht das Antlitz der Gesellschaft zerwühlen? Ach, die Winde der Verzweiflung wehen aus jeder Richtung, und der Hader, der das Menschengeschlecht spaltet und peinigt, nimmt täglich zu. Die Zeichen drohender Erschütterungen und des Chaos sind jetzt deutlich zu sehen, zumal die bestehende Ordnung erbärmlich mangelhaft erscheint. Ich flehe zu Gott, gepriesen sei Seine Herrlichkeit, Er möge die Völker der Erde gnädig erwecken, möge ihnen gewähren, daß das Ergebnis ihres Verhaltens nutzbringend für sie sei, und ihnen helfen, das zu vollbringen, was ihrer Stufe würdig ist. (Bahá'u'lláh, Ährenlese 110)
Trotzdem ist der extrem rasante Fortschritt ab 1844 wohl kaum abstreitbar, oder? Die Menschen können nur oft nicht damit umgehen. Bei einem menschlichen Kind würde man das wohl Pubertät nennen. Nur die Menschheit sich darin schon seit über 150 Jahren wälzt. Das Universale Haus der Gerechtigkeit beschreibt sehr passend:
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Ob der Friede erst nach unvorstellbaren Schrecken erreichbar ist, heraufbeschworen durch stures Beharren der Menschheit auf veralteten Verhaltensmustern, oder ob er heute durch einen konsultativen Willensakt herbeigeführt wird, das ist die Wahl, vor die alle Erdenbewohner gestellt sind. Zu diesem kritischen Zeitpunkt, da die hartnäckigen Probleme der Völker zur gemeinsamen Sorge aller werden, wäre das Versäumnis, der Flut von Konflikt und Unordnung zu wehren, gewissenlos und unverantwortlich. (Universales Haus der Gerechtigkeit, Die Verheißung des Weltfriedens, 1985)
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| Auch die Zahl der 20000 Märtyrer klingt etwas zu rund. |
Es ist ja auch eine gerundete Zahl, denkst du man hat bei den Massakern genau gezählt?
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| Die Antworten kamen mir wie ein Ausweichen der Katze vor dem heisen Brei vor. |
Hä? Du warst es, der nicht auf Antworten reagiert hat. Dann sag doch einmal was gut am systematischen und absichtlichen Betteln ist.
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| und deswegen habe ich mich zum meinem sogenannten Feldzug entschlossen. |
Also fassen wir mal zusammen. Du nimmst einen Vers, liest da sonst was für Dinge heraus, bis zu Arbeitslagern... (allein das wäre ein Grund die Diskussion abzubrechen!) und wenn man dir dann Antworten gibt, dann tust du diese als "Bollwerk von Verteidigungsargumentationen " ab, durch welches du dich "durchwursteln" musst?
Liebe Grüße, Tobias
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Sakina
Hallo Tobias
Wiso kenne ich die meisten deiner Antworten schon im voraus.?
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| Haben die Menschen auf Bahá'u'lláh gehört? |
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| Dann sag doch einmal was gut am systematischen und absichtlichen Betteln ist. |
Du hast es immer noch nicht verstanden.
es geht nicht ums betteln sondern meine Frage bezog sich auf den Verächtlichsten Menschen in den Augen Gottes.
Das meine ich mit der Katze und dem heißen Brei.
nasruddin hat sich wenigstens Gedanken darüber gemacht.
seine Erklährungen zu diesem Thema gehen zumindestens m.M.n in die richtige Richtung.
Vor kurzem habe ich die Geschichte gelesen von den Erlebnisen Baha'ullah s (Briefe an den Sohn des Wolfes)bei seiner ersten Verhaftung im Kerker.
Dabei gab es auch eine Stelle in der steht, dass er sich, wen er wieder frei sein sollte, sich für diese Elenden Stinkenden einsetzen wollte.
leider habe ich zu diesem Thema nichts spezifisches entdecken können.
Eher eine gewisse Phobie vor Gestank und Schmutz. und Gottes Vorlieben für Rosenwasser und Parfüm.
Auserdem vermute ich dass er einen "Heidenrespekt" vor der Staatsmacht dadurch bekommen hat, das würde auch einige andere Gebote erklähren.
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| 76.Gott hat euch größte Sauberkeit geboten. Wascht, was mit Staub bedeckt ist, ganz zu schweigen von verhärtetem Schmutz und ähnlichen Verunreinigungen. Fürchtet Ihn und gehört zu den Reinen. Wer mit erkennbar schmutzigem Gewande betet, dessen Gebet steigt nicht zu Gott empor, und die himmlische Schar wendet sich von ihm ab. Verwendet Rosenwasser und reines Parfüm. Dies, wahrlich, liebt Gott vom Anfang an, der keinen Anfang hat. So möge von euch verbreitet werden, was euer Herr, der Unvergleichliche, der Allweise, wünscht. |
und auch die Entgegnung
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| Wer für die Waschung kein Wasser findet, spreche fünfmal die Worte: "Im Namen Gottes, des Reinsten, des Reinsten"; dann verrichte er sein Gebet. |
kann ich so nicht akzeptieren den die steht in Vers 10 und bezieht sich wahrscheinlich auf die rituelle Waschung vor den Pflichtgebeten.deswegen auch die Uhren für die Eskimos.
das mit dem Rosenwasser und den Schmutzigen Kleidern steht in Vers 76
und ich sehe keinen direkten Zusammenhang zwischen beiden Versen.
Noch eine Bemerkung zur "fortschreitenden Offenbarung" die auch du proklamiert hast.
auch Bahai sprechen inzwischen eher von zyklischen Offenbarungen,
zu den anderen Punkten im Laufe der Woche.
mfffffgggg gnostik
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| Wiso kenne ich die meisten deiner Antworten schon im voraus.? |
Ich weiß nicht? Mediale Fähigkeiten oder du bildest es dir ein oder du kennst die Antwort bereits.
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Du hast es immer noch nicht verstanden.
es geht nicht ums betteln sondern meine Frage bezog sich auf den Verächtlichsten Menschen in den Augen Gottes.
Das meine ich mit der Katze und dem heißen Brei.
nasruddin hat sich wenigstens Gedanken darüber gemacht.
seine Erklährungen zu diesem Thema gehen zumindestens m.M.n in die richtige Richtung. |
Nun gut, auch Hitman und haben einige Begründungen gebracht, auf die gingst du aber eben nicht ein. Noch einmal: Gott gibt uns das Leben in dieser Welt, dass wir hier eine Aufgabe erfüllen, nämlich eine fortschreitende Kultur zu betreiben. Nebenbei hat der Mensch in dieser Welt viele Lektionen zu lernen. Dies Beides klappt nicht, wenn man nur faulenzt und bettelt. Man wirft Gottes Geschenk, das Leben in dieser Welt, ja sogar vielleicht die Nähe zu Ihm, weg, damit man faul rumsitzen kann...
Die Sache mit dem Verhältnis zum Mord, zum Diebstahl etc. hatten wir ja schon.
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Vor kurzem habe ich die Geschichte gelesen von den Erlebnisen Baha'ullah s (Briefe an den Sohn des Wolfes)bei seiner ersten Verhaftung im Kerker.
Dabei gab es auch eine Stelle in der steht, dass er sich, wen er wieder frei sein sollte, sich für diese Elenden Stinkenden einsetzen wollte.
leider habe ich zu diesem Thema nichts spezifisches entdecken können.
Eher eine gewisse Phobie vor Gestank und Schmutz. und Gottes Vorlieben für Rosenwasser und Parfüm.
Auserdem vermute ich dass er einen "Heidenrespekt" vor der Staatsmacht dadurch bekommen hat, das würde auch einige andere Gebote erklähren. |
Die Einkerkerung in Teheran war nicht die erste Inhaftierung Bahá'u'lláhs, aber die Erste, welche so lang war. Es stimmt durchaus, dass Bahá'u'lláh sich mehrmals für die Steigerung der Hygiene in Seiner Umgebung und Seiner Mitmenschen eingesetzt hat. So hat Er z.B. erreicht, dass man das Aquädukt von Akka reparierte, so dass die Stadt einen größeren Zugang zu Frischwasser hatte, so dass man z.B. auch öffentliche Bäder dauerhaft betreiben konnte.
Das Gott die Reinheit liebt, zeigt sich bereits im Judentum, Zarathustrismus, Islam, Bábismus, ja auch im Christentum. Die Taufe ist am Ende nur ein sehr mystifiziertes Reinigungsritual.
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