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Sakina
@nasruddin Teil 2
Und da wir (ich) gerade bei subjektiven Eindrücken bin.
Der Koran und die Juden
http://www.hagalil.com/01/de/Europa.php?itemid=2241
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Wie lautet die Interpretation der beiden letzten Verse der ersten Sure im Koran? „Führe uns den geraden Weg, den Weg derer, denen du Gnade erwiesen hast, nicht derer, die deinen Zorn auf sich ziehen und nicht derer, die irregehen.“
Diese Verse handeln nicht von Juden oder Christen. Und doch lernen beinahe alle, dass diejenigen, die den göttlichen Zorn auf sich gezogen haben, die Juden sind und dass diejenigen, die irregehen, die Christen sind. Noch problematischer ist, dass Moslems diese Sure und ihre Interpretation durchschnittlich im Alter zwischen fünf und acht Jahren lernen. Und wir wissen, dass Dinge, die in diesem Stadium des Lebens gelernt werden, fest verankert werden. Sie werden beinahe im Erbgut verankert, wenn ich es einmal so sagen darf.
Ich fühlte, dass meine Antwort auf der Hand lag. Wissen Sie, was das Ergebnis war? Einige meiner engsten Kollegen leugneten, dass ihnen dies beigebracht worden war. Dies war schmerzhafter für mich als die Ablehnung von einigen moslemischen Führern. Denn ich bitte immer darum, dass wir doch wenigstens privat die Wahrheit zugeben, wenn wir schon öffentlich dies oder das leugnen. Und als meine moslemischen Freunde nicht einmal im Privaten zugeben konnten, was für jeden offensichtlich war, war dies in sich selbst ein Beweis dafür, wie tief wir gesunken sind. |
An einigen Stellen kann ich den Argumentation dieses Mannes nicht zustimmen. Da zumindestens (wahrscheinlich) einige der 12 Stämme Judas "erfunden" sind um sozusagen ein "Großreich" zu proklamieren.
Aber wenn selbst Tobias und "Du " manchmal in einen gewissen Jargon verfallen dann habe ich den Eindruck dass Antijüdische Ressentiments sozusagen
| Zitat: |
| Sie werden beinahe im Erbgut verankert, wenn ich es einmal so sagen darf |
Ich verstehe durchaus wie sie entstehen auch ich als "Deutscher" und Exchrist bin nicht frei davon .
Aber da ich inzwischen kritisch allen abrahamitischen und sonstigen Auserwähltheitssyndrom Religionen bin sehe ich gewisse Tendenzen in diesen "Objektiv" (hoffe ich zumindestes)
mffffggggg gnostik
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@gnostik
Ich weiss nicht, was Du bezweckst. Mit diesem sturen Beharren auf die Hadithen. Das sind Schlagzeilen aus der "Bild"-Zeitung von damals.
Was kümmern mich diese.
Du solltest inzwischen wissen, dass Du mit mir nicht mit den Hadithen Argumentieren kannst, da ich diese - wie viele von uns - nicht anerkenne und ablehne!
Also bringe mir Beispiele aus dem Koran und nicht irgendwelche Reportagen und Schlagzeilen. Ich halte nichts von Boullevard-Zeitschriften und dessen Reportern ...
Falls Du aber darauf weiterhin beharrst, dann suche Dir einen Iditioten. ...
Narren lassen sich selten narren...
Gruss
Nasruddin
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@Gnostik
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| Wie lautet die Interpretation der beiden letzten Verse der ersten Sure im Koran? „Führe uns den geraden Weg, den Weg derer, denen du Gnade erwiesen hast, nicht derer, die deinen Zorn auf sich ziehen und nicht derer, die irregehen.“ |
Ob ich Glaubig oder Un-Gläubig bin, hängt von der Gnade Gottes ab.
Es mag jetzt eine oder viele irritieren wenn ich schreibe:
Passt auf! Auch die Ungläubigkeit kommt von Gott, da derjenige der Ungläubig geworden ist, deshalb so geworden ist, da er/sie Gottes Zorn auf sich gezogen hat.
Kompliziert? Nein. Eigentlich ganz und gar nicht. Wenn man an "Karma" denkt, macht es vielleicht bei dem einen odere anderen Irritierten "klick".
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| Diese Verse handeln nicht von Juden oder Christen. Und doch lernen beinahe alle, dass diejenigen, die den göttlichen Zorn auf sich gezogen haben, die Juden sind und dass diejenigen, die irregehen, die Christen sind. |
Da diese obgenannten Verallgemeinerungen ein grosses Unrecht beinhalten, distanziere ich mit von dieser Aussage.
Und stelle dem Entgegen: "Wir machen keine Unterschiede!"
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| Noch problematischer ist, dass Moslems diese Sure und ihre Interpretation durchschnittlich im Alter zwischen fünf und acht Jahren lernen. Und wir wissen, dass Dinge, die in diesem Stadium des Lebens gelernt werden, fest verankert werden. Sie werden beinahe im Erbgut verankert, wenn ich es einmal so sagen darf. |
Auch mir wurde auch etwas im Alter von 7 Jahren Verankert.
Ein Lehrer sagte von den Christen, dass sie "Ihren Gott auf einem Esel" zeichnen und anbeten. ( Maria, Josef auf der Flucht )
Schon damals war ich irritiert und konnte mir nicht vorstellen, dass ein Gott auf einen Esel angewiesen sei.
Teilweise magst Du recht haben. Bei mir hast Du - zu meinem Glück - ausnahmsweise nicht Recht.
Doch genau das ist es ja. Was hat der Koran oder die Bibel oder der Buddhismus oder Bahai'ismus mit den Menschen gemein?
Was hat Khomeini mit dem Islam von mir gemein?
Einzig:
Den Lohn oder die Stafe für die Taten begangen aus dem Glauben heraus das Gute für Andere zu bestimmen oder aus dem Glauben heraus das nur ich für mich verantwortlich bin ...
Und das sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Und ich bin mir sicher, es gibt nicht weniger oder nicht mehr Christen, Juden oder Muslime die in die Hölle kommen.
Alle, ausnahmslos alle ohne Unterschied in der Religionszugehörigkeit , erhalten ihren gerechten Lohn, wenn sie auf Lohnbasis Glauben und Handeln.
Es heisst: "Wir machen keine Unterschiede!"
| Zitat: |
| Ich fühlte, dass meine Antwort auf der Hand lag. Wissen Sie, was das Ergebnis war? Einige meiner engsten Kollegen leugneten, dass ihnen dies beigebracht worden war. Dies war schmerzhafter für mich als die Ablehnung von einigen moslemischen Führern. |
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| Denn ich bitte immer darum, dass wir doch wenigstens privat die Wahrheit zugeben, wenn wir schon öffentlich dies oder das leugnen. Und als meine moslemischen Freunde nicht einmal im Privaten zugeben konnten, was für jeden offensichtlich war, war dies in sich selbst ein Beweis dafür, wie tief wir gesunken sind. |
Es geht mir genauso. Nur viel tiefer.
Denn ich als ein Jüdisch-Christlicher-Mohammedaner erlebe die dreifache Beschämung und dies täglich dreifach in allen diesen Religionen!
Wir sind alle, ausnahmslos alle sehr sehr tief gesunken...
Gruss
Nasruddin
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@gnostik - zuletzt
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| Aber wenn selbst Tobias und "Du " manchmal in einen gewissen Jargon verfallen dann habe ich den Eindruck dass Antijüdische Ressentiments sozusagen |
Ich habe genügend Freundschaften mit Juden von Heute. Sie habe keine meiner Ressentiments als Antijüdisch angesehen.
Wenn wir von "damals" reden, dann gab es für die damaligen Ausreisser - die sich später Christen nannten - aus dem Judentum, ja eigentlich nur das Judentum und die Juden...
Wenn wir von damals reden, dann gab es für die damaligen Aussreisser - die sich Muslime nannten - aus dem Juden- und Christentum, ja eigentlich nur das Judentum, die Juden, das Christentum und die Christen.
Was ist aber bei diesen "Ausreissern" das Gemeinsame?
Das gemeinsame daran ist, das nicht ausgerissen wurde!
Sondern die wirklichen Aussreisser - die Juden für die Christen, die Juden und Christen für die Muslime - wurden wieder auf die Richtline des Abrahamitischen Glaubens zurückgeführt.
Viel früher wurde diese Richtilinie durch Moses klipp und klar und sehr deutlich in den Geboten wieder mal festgesetzt.
Dass nennt man dann Reformation.
Und einer dieser "Ausreisser" der seine Einflüsse heute noch hat, war Luther ...
Gruss
Nasruddin
PS: Du wirst nirgendwo von mir die Juden, die Christen oder die Muslime bei Ab- und Verurteilungen finden.
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Sakina
@nasruddin
zum Thema Hadithe
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| Eines Tages betrat Nasrudin ein Teehaus und verkündete: "Der Mond ist nützlicher als die Sonne." Man fragte ihn, warum. "Weil wir in der Nacht das Licht nötiger brauchen." |
Für mich sind die Hadithe nützlich um Denken und Argumente aus einem mir unbekannten Umfeld besser zu verstehen.
und weil "wir" gerade bei nasruddin sind.
eine Spiegelgeschichte habe ich noch gefunden.
| Zitat: |
Nasrudin geht zur Bank, um einen Scheck einzulösen.
"Kann ich bitte Ihren Ausweis sehen?" fragt der Bankangestellte. Nasrudin sieht ihn verständnislos an.
"Ich brauche eine zweifelsfreie Identifizierung", erklärt der Angestellte. "Oh, kein Problem", antwortet Nasrudin, greift in die Tasche, holt einen Spiegel heraus, schaut hinein und sagt: "Ja, kein Zweifel, ich bin es." |
Und noch eine Geschichte
mffffgggg gnostik
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