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Christus und der Islam.












Zitat:
...dass Bahá'u'lláh am Ende die Einheit der Menschheit bringen wird


Welches Ende ?
Zitat:

...und wer sich davon abkehrt, ein Ungläubiger.


Ist Bahai nicht eine Religion der Liebe ?

Zitat:
Dies gilt selbst für Vater und Sohn; denn wenn der Sohn glaubt und der Vater ungläubig bleibt, so sind sie auf ewig voneinander getrennt


Akzeptanz und Toleranz und trotzdem verbunden in Gottes Liebe ?

Zitat:
Und aus seinem Mund geht ein scharfes Schwert hervor, damit er mit ihm die Nationen schlage; und er wird sie hüten mit eisernem Stab, und er tritt die Kelter des Weines des Grimmes des Zornes Gottes, des Allmächtigen.


Wow!

Schwert
Symbol der Geisteskraft, des Urteilsvermögens, der Entscheidungskraft, der Urteilsfällung, aber natürlich auch als Waffe Zeichen von Konflikt und Zerstörung. Im Tarot entspricht der Satz der Schwerter dem (schneidenden) Luftelement. In den Spielkarten wurden die Schwerter zu Pik.

aus:
http://www.tarot.de/content/lex_t.php?letter=S
Zitat:
Welches Ende ?


Am Ende Seiner Mission, also spätestens bis zum Ablauf der 1000 Jahre.

Zitat:
Ist Bahai nicht eine Religion der Liebe ?


Was hat das damit zu tun? Wir behandel trotzdem den Anhänger jeder Religion mit Freundschaft und Respekt. Wenn die Person an eine Manifestation Gottes glaubt, dann ist sie auf dem Weg zu Gott. Fakt ist aber nun einmal, dass er die aktuelle Manifestation Gottes nicht anerkannt hat und in diesem Bezug ein Ungläubiger ist.

Bahá'u'lláh sagt uns, wir sollen diesen Leuten den Weg zur aktuellen Manifestation Gottes zeigen und anbieten, wenn sie wollen, schön, wenn sie nicht wollen, schade. Aber, deswegen muss man sie dann trotzdem nicht belästigen oder gar mit Gewalt drohen, man darf es auch nicht.

Das ist der Punkt.

Wie würdest du es sonst nennen, wenn jemand nicht an einen zentralen Glaubensinhalt glaubt, an den er aber eigentlich glauben sollte?

Zitat:
Wow!


Wie gesagt, hier sei auf den Kommentar von Bahá'u'lláh verwiesen. Für Bahá'í hat sich diese Prophezeiung bereits erfüllt. Bahá'u'lláh schrieb an diverse Herrscher und alle warfen sie Seine Briefe fort oder machten sich gar lustig über sie. Ihre Dynastien sind gefallen, allesamt. Einzig und allein Viktoria von Großbritannien war halbwegs wohlwollend, ihre Dynastie existiert noch heute.

Wohin hat das Verhalten dieser Leute geführt? In ein riesiges Blutvergießen, den Ersten Weltkrieg, welcher schließlich dann auch in den Zweiten mündete.

Ufer des Rheins! Wir sehen euch mit Blut bedeckt, da die Schwerter der Vergeltung gegen euch gezückt wurden; und noch einmal wird es euch so ergehen. Und Wir hören das Wehklagen Berlins, obwohl es heute in sichtbarem Ruhme strahlt. (Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Aqdas 90 - 1873)

Was ist es denn sonst, außer Gottes Liebe, dass Er uns an solchen Dingen hindern wollte? Und auch weiterhin will? Heute haben wir Menschen Waffen, mit denen wir uns selbst völlig auslöschen können... Darüber sollte man einmal nachdenken und wie die Alternative zur kompletten Zerstörung aussehen könnte und wie viel Leid die Menschen bis dahin noch ertragen sollen.

Wie lange wird die Menschheit in ihrem Eigensinn verharren? Wie lange wird das Unrecht fortbestehen? Wie lange sollen Chaos und Verwirrung unter den Menschen herrschen? Wie lange wird Zwietracht das Antlitz der Gesellschaft zerwühlen? Ach, die Winde der Verzweiflung wehen aus jeder Richtung, und der Hader, der das Menschengeschlecht spaltet und peinigt, nimmt täglich zu. Die Zeichen drohender Erschütterungen und des Chaos sind jetzt deutlich zu sehen, zumal die bestehende Ordnung erbärmlich mangelhaft erscheint. Ich flehe zu Gott, gepriesen sei Seine Herrlichkeit, Er möge die Völker der Erde gnädig erwecken, möge ihnen gewähren, daß das Ergebnis ihres Verhaltens nutzbringend für sie sei, und ihnen helfen, das zu vollbringen, was ihrer Stufe würdig ist. (Bahá'u'lláh, Ausschnitt aus: Ährenlese 110)

Was ist das sonst, wenn nicht Liebe? Liebe heißt aber nicht alle Frechheiten und Fehlverhalten hinzunehmen oder? Sondern auch Grenzen aufzuzeigen, wie Eltern ihren Kindern die Grenzen aufzeigen, welche zu ihrem eigenen Schutz da sind.
Was kommt in 1000 Jahren ?
Wie stellst Du Dir das vor ?
Was soll dann sein ?

Laut Bahai ?
Frühstens 1000 Jahre nachdem Bahá'u'lláh im Oktober 1852 im Síyáh-Chál Seine Offenbarung zuteil gewordenen ist, kann eine weitere Manifestation Gottes auftreten.

Dabei umfasst das dort genannte Jahr zwölf Monaten nach dem Qur'án und neunzehn Monaten zu je neunzehn Tagen nach dem Persischen Bayán. Ohne es genau auszurechnen, kann also frühstens 2852 (nicht genau) die nächste Manifestation Gottes in Erscheinung treten.

Was die nächste Manifestation Gottes sagt weiß ich nicht, speilt auch keine Rolle, da ich es sowieso nicht fassen könnte und es jetzt genug Probleme gibt.

Um was es mir ging, dass Bahá'u'lláh uns den Größten Frieden verspricht und dieser wird bis dahin eingetreten sein, denn er wird in der Zeit der Mission Bahá'u'lláhs eintreten, wie Er uns versprochen hat. Shoghi Effendi erklärt, dass der Größten Frieden das "langersehnte Kommen des von Christus verheißenen Gottesreiches auf Erden, des Königreiches Bahá’u’lláhs bedeutet, mögen sich auch auf dieser Handvoll Staub nur matt die Herrlichkeiten des Abhá-Königreiches widerspiegeln. Dieses krönende Endstadium in der Entwicklung des von Gott Selbst für die Menschheit ausgeführten Planes wird seinerseits sich als das Zeichen erweisen für die Geburt einer Weltzivilisation, die in ihrer Reichweite, ihrer Wesensart und Macht in der Menschheit ohnegleichen ist - einer Zivilisation, welcher die Nachwelt einstimmig als der edelsten Frucht des Goldenen Zeitalters der Sendung Bahá'u'lláhs zujubeln wird " (Shoghi Effendi, Hüterbotschaften an die Bahá’í-Welt 9).
Zitat:
Um was es mir ging, dass Bahá'u'lláh uns den Größten Frieden verspricht und dieser wird bis dahin eingetreten sein, denn er wird in der Zeit der Mission Bahá'u'lláhs eintreten, wie Er uns versprochen hat.


Und wenn nicht ?

Zitat:
Frühstens 1000 Jahre nachdem Bahá'u'lláh im Oktober 1852 im Síyáh-Chál Seine Offenbarung zuteil gewordenen ist, kann eine weitere Manifestation Gottes auftreten.


Und was wäre, wenn Gott ein anderes Ziel hätte ?

Zitat:
Bahá'u'lláh ist die Wiederkunft Christ und mit Ihm kommt das Reich Gottes auf Erden, während Jesus sagt, dass Sein Reich eben nicht von dieser Erde ist


Und was wäre, wenn Jesus doch Recht gehabt hätte ?
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