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Christus und der Islam.












Zitat:

Diese Aufforderung steht bereits im Widerspruch zum christl. Ansatz!


Tut sie das wirklich? Was resultiert denn aus der bedingungslosen Liebe zu Gott?

Zitat:
Weil ISLAM richtig heisst:

SLM = Frieden, Glückseeligkeit


Nein, Salam und Islam sind nur entfernt Verwandte Wörter.

Islam heißt Hingabe oder genauer Unterwerfung. Salam heißt Frieden, das zeigt jedoch das ein Frieden der Befriedung gemeint ist.

Islam bedeutet .... sowohl 'Unterwerfung' wie, wenn man es von salam (Heil) ableitet, 'Eintritt in den Stand des Heils', das dazugehörige Partizip 'muslim' bedeutet also 'sich unterwerfend' bzw. 'eintretend/eingetreten in den Stand des Heils'. Tatsächlich bedingen beide Bedeutungen einander und wir erhalten den eigentlichen Gehalt des Wortes 'Islam', wenn wir übersetzen: 'Heilserlangung durch Unterwerfung'. ... 'Heil' [ist die] Einordnung in das von Gott geordnete, von seiner Allmacht durchwaltete All, ja es heißt letztlich Teilhabe an der Allmacht Gottes. (Johann Christoph Bürgel: Allmacht und Mächtigkeit. Religion und Welt im Islam. München 1991, S. 23f)

Hätte Islam die Bedeutung der inneren Ruhe, dann müsste Islam mit dem Wort Sakina verwandt sein, ist es aber nicht. Seher wohl erwähnt der Qur'án diese Ruhe aber einige Male dieses Wort (2:248; 9:26; 9:40; 48:26; 48:4) und das Gott diesen Zustand verleihen kann.
Liebe Freunde

Natürlich habe ich diese Wochendende auch über den Friedens-Begriff im Christentum gesucht.

Ich glaube ich bin fündig geworden.

Jesus der Christus, Sohn der Maria so etwas ähliches sagte wie:

Zitat:
Wenn Dich jemand auf die eine Wange schlägt halte auch die andere hin.


Ich hole jetzt bewusst kein wortwörtliches Zitat aus der Bibel heraus, sondern sage es dem Sinne nach, so wie ich es verstanden habe.

Also. Unser Prophet Isa bzw. Jesus war das Wort Gottes. Also war er auch der Friede. Ich sage Friede und nicht friedlich.

Erst der unglaubliche konsequente Friede oder Friedfertigkeit kann seine eigenen Gefühle und Ängste überwinden. So dass der Gegenüber bewusst wie der eigene Selbst angesehen und somit auch die andere Wange bewusst hingehalten wird.

Wer von uns kann einen solchen Frieden vorleben ?

Ausser allen unseren Propheten?

Allah möge ihren Seelen auf immerdar die höchste Glückseligkeit im Jenseits geben und uns die Kraft und den Mut einflössen um ihren Vorgaben zu folgen...

Gruss
Nasruddin
Zitat:
Friedens-Begriff im Christentum gesucht.


Die Frage ist, ob Jesus gesehen hat ob das Christentum Frieden auf Erden bringt. Nun, ich denke nicht:

Meint nicht, dass ich gekommen sei, Frieden auf die Erde zu bringen; ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert. Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter; und des Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein. Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig; und wer nicht sein Kreuz aufnimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht würdig. Wer sein Leben findet, wird es verlieren, und wer sein Leben verliert um meinetwillen, wird es finden. (Evangelium nach Matthäus 10:34-9)

Wo wir hier wieder die Trennung in Gläubige und Ungläubige hätten, welche ich mit dir ja schon einmal besprochen hatte.
Tobias,

Wie vereinbaren sich diese Aussprüche von Jesus mit deinem Glauben?
Denn soweit ich weiss, will Bahaullah Einigkeit zwischen den Menschen schaffen.
Ganz einfach. Bahá'u'lláh ist die Wiederkunft Christ und mit Ihm kommt das Reich Gottes auf Erden, während Jesus sagt, dass Sein Reich eben nicht von dieser Erde ist (vgl. Evangelium Johannes 18:36).

Doch auch bei Seiner Sendung wurden die Gläubigen von den Ungläubigen getrennt:

Und aus seinem Mund geht ein scharfes Schwert hervor, damit er mit ihm die Nationen schlage; und er wird sie hüten mit eisernem Stab, und er tritt die Kelter des Weines des Grimmes des Zornes Gottes, des Allmächtigen. (Offenbarung des Johannes 19:15)

Bahá'u'lláh schreibt dazu:

Weiter sagt Er: „Aus seinem Munde kommt ein scharfes Schwert". Wisse, daß das Schwert ein Werkzeug ist, das zerteilt und zertrennt. Und aus dem Munde der Propheten und Auserwählten Gottes entspringt, was die Gläubigen von den Ungläubigen, den Liebenden vom Geliebten scheidet. Mit alledem ist nichts anderes gemeint als dieses „Zertrennen" und „Zerteilen". So wird der Erste Punkt, die ewige Sonne, wenn Er mit Gottes Erlaubnis alle Geschöpfe vorlädt und sie aus den Gräbern ihres Selbstes erweckt, sie – mit einem einzigen Wort von Gott – voneinander trennen: Dieses Wort scheidet Wahrheit von Irrtum, von jenem Tag bis zum Tage der Auferstehung. Welches Schwert ist schärfer als dieses himmlische Schwert, welche Klinge härter als dieser unzerstörbare Stahl, der jedes Band zerschneidet und so den Gläubigen vom Ungläubigen, den Vater vom Sohn, den Bruder von der Schwester und den Liebenden von der Geliebten trennt? (vgl. Lukas 12:53) Denn wer glaubt, was Ihm offenbart wurde, ist ein wahrhaft Gläubiger, und wer sich davon abkehrt, ein Ungläubiger. So sehr sind sie voneinander geschieden, daß sie in dieser Welt nicht länger miteinander verkehren. Dies gilt selbst für Vater und Sohn; denn wenn der Sohn glaubt und der Vater ungläubig bleibt, so sind sie auf ewig voneinander getrennt. Ja, du siehst, wie der Sohn den Vater und der Vater den Sohn tötet. Bedenke in diesem Lichte alles, was Wir dir berichtet und erklärt haben. (Bahá'u'lláh, Edelsteine Göttlicher Geheimnisse 77)

Die Sache ist aber, dass Bahá'u'lláh am Ende die Einheit der Menschheit bringen wird, welche eben durch Seine Botschaft eines Tages vereint sein wird. Da die Menschheit jedoch zu Seiner Zeit den von Ihm angebotenen Größten Frieden zurückgewiesen hat, handelt es sich nun um einen schrittweisen Frieden, welcher zuerst mit dem Geringeren Frieden beginnt, also das was allgemein hin unter dem Weltfrieden, also dem Frieden zwischen den Nationen verstanden wird.
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