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@ Tobias ..
also nicht empfehlenswert?
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| Ist halt nicht so Nah am Originalen Textlaut, dafür ist es, in vielen Zügen, eine liberale Interpretation des Qur'án. Auf der anderen Seite schleichen sich auch Lehrmeinungen von islamischen Gelehrten ein. So wird z.B. aus dem "Siegel der Propheten" (33:40) mal schnell der "der letzte aller Propheten". Weil es vom orthodoxen Klerus eben so interpretiert wird.
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Was sollten wir feststellen? Ein Übersetzter hat nicht festzustellen, was der Inhalt aussagt, sondern möglichst Haar genau alle möglichen Interpretationen des Originaltextes auch in die Übersetzung zu bringen.
Das deutsche Wort Siegel ist übrigens nicht 100% entsprechend mit dem Arabischen khátam. Es ist eben nur jenes Wort, welches am nächsten herankommt. Letzter dagegen ist schon eine Interpretation. Paret löst das Problem in seiner Übersetzung so:
Mohammed ist nicht der Vater von (irgend)einem eurer Männer (auch wenn dieser sein Nennsohn ist). Er ist vielmehr der Gesandte Gottes und das Siegel der Propheten (d.h. der Beglaubiger der früheren Propheten, oder der letzte der Propheten). Gott weiß über alles Bescheid. [Sure 33. Die Gruppen: Der Koran, S. 747 (vgl. Sure 33, 40) (c) Verlag W. Kohlhammer]
Bubenheim und Elyas lösen es wie folgt und lassen das Wort Siegel uninterpretiert:
Muhammad ist nicht der Vater irgend jemandes von euren Männern, sondern Allahs Gesandter und das Siegel der Propheten. Und Allah weiß über alles Bescheid. (Qur'án 33:40 nach Bubenheim / Elyas)
Die interpretative Übersetzung dagegen von Rassoul dagegen gibt einem vor, was da angeblich stehen soll und weicht vom Wortlaut ab:
Muhammad ist nicht der Vater eines eurer Männer, sondern der Gesandte Allahs und der letzte aller Propheten, und Allah besitzt die volle Kenntnis aller Dinge. (Qur'án 33:40 nach Rassoul)
Damit zeigt sich, dass die Übersetzung von Rassoul in diesem Falle die Schlechteste ist und dafür gäbe es noch zig Beispiele. Und nur darum ging es hier.
Liebe Grüße, Tobias
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Die hier aufgezeigten Problematiken sind wohl typisch, wenn es um Darlegungen religiöser Schriften geht, was Übersetzungen angeht.
Für mich stellt sich die Frage, ist eine wissenschaftlich anerkennbare Übersetzung eine Art Zwangsvoraussetzung, um die jeweilige Schrift "verstehen" zu können?
Gruß
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