X vs X


X versus X wie Links gegen Rechts und umgekehrt.

Tag für Tage, hier und dort, im Wachzustand und Schlafzustand, einfach überall. Da fängt jemand mit einem beliebigen Thema zu diskutieren an,
und schon ist da eine "Ablehnung".
Und wie kann man es denn überhaupt vermeiden? Und schon ist da eine "Ablehnung" sichtbar beim Tunwort vermeiden.

Mr.X findet, dass dies gut ist.
Mrs.X aber findet, dass dies schlecht ist.
Und schon fängt Mr.X an, darüber zu nachdenken,
ob dies wirklich schlecht ist. Und versucht vielleicht nun das, was angeblich schlecht ist, zum Guten zu wenden. Nur weil Mrs.X in dieser Hinsicht ist. Oder er bleibt stur, und meint nun, Mrs.X ist in der falschen Ansicht. Wer hat nun recht?

Wann fängt gut an? Und wann schlecht?
Wann fängt richtig an? Und wann falsch?
......

Irgendwie möchte man alles gut und richtig machen.
Warum nicht schlecht und falsch?
Weil es was negatives ist.
Das Wesen mit der Bezeichnung von Negativ tut mir leid, weil anscheinend niemand ihn, den Negativ, mag.

Der Mr.X behauptet, er habe recht. Und nicht, dass Mrs.X auch gutes getan hat.
Und die Mrs.X behauptet, sie habe nicht schlechtes getan. Und nicht, dass die Ansicht von Mr.X auch richtig ist.
Wer aber liegt in der positiven Bereich?
Wer aber lehnt die negative Ansicht ab?
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Wenn auf der Erde die Liebe herrschte, wären alle Gesetze entbehrlich - Aristoteles
Recht haben ist einfach ein tolles , egozentrisches Gefühl!
Dadurch verliert man zwar seine Freunde , aber man konnte dem anderen wenigstens eins reinwürgen ...

Hui , das ist zwar ziemlich plump ausgedrückt , aber in den letzten Jahren sah es bei mir so aus! Das Blöde war ja , dass ich angenommen habe , dass ich Recht habe und die anderen falsch liegen. Dabei ist es immer Ansichtssache! Das ist selbst heute schwer für mich , mir das in manchen Situationen klar zu machen!
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Denkt selber nach!
es kommt auf die individuelle Sichtweise an. Was ich gut finde, sehen andere vielleicht als schlecht.

Und wer definiert denn die Grenzen zwischen gut und böse, richtig und falsch, normal und unnormal? Sind es nicht "eigentlich" die Menschen?

Ich habe meine eigene Denk- und Empfindensweise entwickelt, und versuche auch, danach zu leben.

Beispiel: ein Pelztierzüchter. Ich lehne das ab. Für mich und viele andere, die Tiere lieben und schützen, ist das schlecht, somit wäre für uns gut, die Tiere zu befreien. Für denn Züchter aber ist es seine Existenz also gut, und somit für ihn schlecht, wenn wir die Tiere flitzen lassen.


Die Psychologin in der Knallmühle fragte mich einmal: "Frau R., haben Sie öfter unsinnige Gedanken?"

Meine Antwort: "Wer heckt sich solche s.-blöden Fragen aus? Was verstehen Sie denn unter unsinnig? Ist dieses nicht von Indiduum zu Individuum unterschiedlich, was unsinnig oder sinnvoll ist? Wenn mein Nachbar im Herbst drei Stunden lang die ersten Laubblättchen mühevoll von seinem Garten entfernt, dann sieht er darin einen Sinn, der Gedanke, es zu tun, erfüllt ihn mit Sinn. Für mich wäre es unsinnig. Andererseits ist für mich wiederum der Gedanke, meine Zeit zu "opfern", indem ich alte Leute vom Altenwohnstift, die sich verlaufen haben, nach Hause zu bringen, sinnvoll. Ein anderer empfände dieses vielleicht als ausgemachten Schwachsinn."


Schau dir mal den Presseclub an. Angenommen, es sind acht Journalisten vertreten, um über ein Thema zu diskutieren. Am Ende hat's acht Meinungen und kein Ergebnis.


Es wäre aber auch schlimm, wenn nicht jeder sich über alles seine eigenen Gedanken machen würde. Dann wären wir irgendwann nur noch programmierbare Mutanten, die sich von Landes- und Weltpolitik, Nachbarn, Freunden, Vorgesetzten... fernlenken ließen. Was jedoch nicht heißen soll, dass man nicht die Meinungen anderer anhören und darüber nachdenken sollte.
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was mich nicht umbringt, macht mich stark
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Nicht um meinen Bruder zu besiegen,
suche ich Kraft, sondern meinen
größten Feind, mich selbst.
Friede!

Ich denke man kann recht und unrecht mit seinem Gewissen entscheiden. Das von Gottgegebene Licht in unserem Herzen.

Bei manchen ist dieses urteilsvermögen abhanden gekommen, oder stark verwurschtelt, denn sie halten ihr Herz nicht rein.

Gruss
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Selbst eine Reise von tausend Meilen beginnt mit dem ersten Schritt.

-Laotse-
Salut

Ich hab mir oft den Kopf zerbrochen was denn nun Recht oder Unrecht ist und eigentlich sind beide Relativ .Beide sind zwei unterschiedliche Auffassungen ein und derselben Sache.Wenn einer Recht hat, heisst das noch lange nicht dass der andere Unecht hat, und wenn der andere Unrecht hat heisst es auch noch lange nicht dass der andere Recht hat.

Lieben Gruss
Ellen
Wie siehts denn aus mit dem Gesetz?
Wir sind Bürgern, "müssen" dem Gesetz gehorchen.
Was aber, wenn jemand in der anderen Meinung ist, das sich der Gesetz widerspricht?
Verletzt das nicht die Menschenwürde?
Dem Gesetz nach, hat man das Recht, seine eigene Meinung bzw. Haltung zu entfalten.
Wie es wohl aussieht, hat man jedoch nicht die Macht, es ganz zu entfalten. Und schon ist die Würde verletzt worden.

Wäre es nicht toll, wenn es einen Wörterbuch gibt, der die Transformation von Gut und Böse, Links und Rechts, oben und unten, Sinnlos und Sinnvoll usw. terminologiert?
Wie würde da die Erde dann wohl aussehen? Wie am Anfang des Urs?

@Elisha: Was ist, wenn die gottgegebene Licht relativ ist?
@suchende: "Und wer definiert denn die Grenzen zwischen gut und böse, richtig und falsch, normal und unnormal? Sind es nicht "eigentlich" die Menschen? "
Und komischerweise leben die Menschen nach dem angeblich von Gott gegebenen Regeln. Auch wenn es manchmal innerlich dagegen sträubt.
Und jedoch ist es auch nur ein Annahme, dass es von den Menschen gemacht worden ist. Haben wir da nun recht? Oder doch nicht?
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Wenn auf der Erde die Liebe herrschte, wären alle Gesetze entbehrlich - Aristoteles
Mhm...
Vielleicht ist zwischen richtig und falsch nur ein ganz schmaler Grad, und manchmal kann man einfach nicht mehr unterscheiden, ob's jetzt auf der einen oder auf der anderen Seite ist.

Warum Menschen verschiedene Dinge anders sehen? Wenn z.B. ein Mensch einen anderen umbringt, dann würden wir alle sagen: "Das ist schlecht!" Das wäre mal der erste Eindruck. Aber wenn wir jetzt Hintergrundinformationen hätten, wie z.B. der Mann der den anderen getötet hat, war total verzweifelt und auch wütend, weil der andere seine Tochter missbraucht hat und sie danach einfach liegen gelassen hat, bis sie gestorben ist. Und jetzt wird er vom Gesetz nicht einmal bestraft.

Ist der Mörder jetzt noch immer gleich schlecht?
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Das Heute gehört ihnen,
aber die Zukunft gehört uns!
Liebe Freunde,
ich habe vor längerer Zeit bereits schon einmal darüber gelesen und auch meine Gedanken dazu geäussert. Es ist durchaus möglich sich dieses Dualismuses zu entledigen indem man solche Komponenten des Konfliktes miteinander verbindet um dann zu sehen, das beides im Grundprinzip Eins ist. Wir machen die Unterschiede und wir sind es auch die diese Unterschiede wieder weg machen können.
In der Hermetik wird dies so formuliert:
"Jedes Paradoxon soll in Einklang gebracht werden - in die Mitte. Urteile und werte nicht. Erkenne auch die Gegenmeinung an. Verurteile nicht. Alle haben recht.

Wie oben, so unten, wie innen, so außen"

Ich gebe zu, es kostet viel Übung und ist nicht immer leicht..

liebsten Gruss
Gaby