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Die drei Botschaften oder „die fünffache Fesselung“












Zitat:
andreas80: Mit welchem teil unserer Existenz erleben wir die Höllenqual? Erleben wir sie überhaupt individuell, oder trägt sie das gesamte Menschengeschlecht für uns?


Zitat:
Auch wenn der Stern des Todes noch nicht über dem Horizont aufgegangen ist, tun
wir gut daran, uns mit dem Leben nach dem Tod zu beschäftigen und uns an den
Gedanken zu gewöhnen. Dann wird dieses neue Leben für uns nicht mehr fremd
oder furchtbar sein und der Tod seinen Schrecken verlieren.
Vielleicht begegnen wir jemanden, für den diese schreckliche Angst vor dem Tod wie
ein Alptraum auf der Seele liegt. Eine Angst, die insgeheim viele bedrückt, die in der
alten Weltanschauung von Tod und Hölle erzogen worden sind. Nur wenige
Menschen geben dies spontan zu. Treffen sie jemanden, der sich von dieser Fessel
befreit hat, greifen sie erleichtert nach diesem Strohhalm.
In den Meditationen über unseren eigenen Tod sollten wir uns weniger auf das
Sterben konzentrieren, sondern auf das neue Leben. Voller Freude wollen wir an die
neuen Hoffnungen und Aufgaben denken, die sich vor uns auftun. Wir werden frei
sein vom Körper, der, wenn die Zeit reif ist, immer mehr zum Hindernis wird. Wir
werden auffahren im Leib des Lichtes, wie es die Alten nannten Die Last des Alters
und der Krankheit wird von uns fallen und wir werden in kraftvoller Form und bei
klarem und heiterem Bewußtsein sein. Der Tod gibt uns buchstäblich einen neuen
Vertrag mit dem Leben. Wir gehen in dieses neue Leben mit dem Enthusiasmus und
der Kraft der Jugend, denn wir sind in der Tat neu geboren.


Dion Fortune über Tod und Sterben - durch die Tore des Todes ins Licht
siehe google.

Zitat:
Der Eingeweihte hat nie an die fürchterlichen Doktrin der ewigen Strafe geglaubt.
Kein Medium hat je diesen Glauben bestätigt. Kein Geist aus Jenseits hat je davon
berichtet. Was kann ein Mensch in der kurzen Zeitspanne zwischen Geburt und Tod
tun, um sich diese Strafe zu verdienen?
Allerdings berichtet jeder Geist vom Läuterungsfeuer und hat einen gesunden
Respekt davor. Doch es sind nicht die Flammen der ewigen Qual, sondern das
reinigende Feuer, das die Seele veredelt, so wie das Gold im Ofen schmilzt, bis alle
Unreinheiten verschwunden sind und es pur und kostbar geworden ist. Das bedeutet
nicht, daß die Unreinheiten einer Evolution im Läuterungsfeuer eines einzigen Todes
weggebrannt werden können. Wenige Seelen sind schon so rein und stark, daß sie
eine solche Behandlung aushalten könnten, ohne sich in ihre Einzelteile aufzulösen.
Deshalb wird uns bei einem Durchgang durchs Läuterungsfeuer nur gezeigt, was wir
ertragen und verarbeiten können. Wir dürfen einen Teil unseres Karma tilgen, den
Rest tragen wir, wenn wir zur Erde zurückkommen, weiter mit uns herum, und dieses
ungesühnte Karma schafft uns Leiden im nächsten Leben. Nach und nach gleichen
wir unser Karma durch unsere .Erfahrungen im Läuterungsprozeß oder auf Erden
aus. So kann die Seele wachsen.
Zitat:
Ein Mensch, der kürzlich hinübergegangen ist, sieht nur einen Teilaspekt, nicht das
Ganze, ähnlich wie ein Patient, der im Krankenhaus im Bett liegt, kaum etwas vom
Ablauf dieses Krankenhauses erzählen kann.
Das Läuterungsfeuer ist eine Art Hospital für kranke Seelen, wo sie geheilt werden.
Die Welt des Jenseits ist erst ein Erholungsheim, und dann eine Schule. Manchmal
ist sie eine Hochschule. In den unteren Ebenen des Jenseits ruhen die Seelen aus,
indem sie angenehme Träume träumen, die sie besänftigen und glücklich machen.
Wenn diese Phase vorüber ist, kommt die nächste.
Um die Bedeutung dieser Zwischen - Inkarnations - Phasen zu begreifen, müssen
wir uns in die entsprechende Philosophie vertiefen. Wie oben erwähnt, sind Himmel
und Hölle Bewußtseinszustände und keine Örtlichkeiten. Aber letztlich werden wir
feststellen, daß auch die Erde ein Bewußtseinszustand ist. Die moderne Physik hat
bewiesen, daß Materie nur eine Form von Energie ist, die uns, da sie im
Gleichgewicht ist, statisch erscheint. Feste Materie gibt es nicht. Wenn wir über den
Kohleneimer stolpern und uns am Knie verletzen, sind wir in Wirklichkeit über
elektrische Widerstände gestolpert. Inkarnation ist der Bewußtseinszustand, der
diese Energieformen erkennt. ,Entkarnation oder Tod ist der Bewußtseinszustand, der sie nicht mehr wahrnimmt, weil er subjektiv geworden ist und nur noch den Inhalt
seines eigenen Bewußtseins wahrnimmt. Im Tod werden die Tore der Sinnesorgane
geschlossen. Sonst ändert sich nichts. Wenn sich das Bewußtsein eines Menschen
ausschließlich auf die physischen fünf Sinne begrenzt - aber solche Menschen sind
selten ist er ebenso in seine Gedanken eingeschlossen und somit unerreichbar wie
ein Schläfer in seinem Bett.


Dion Fortune war medial begabt.
Zitat:

Das hochentwickelte Medium arbeitet mit der Hilfe guter Führer, die selbst darauf
achten, daß der Vorhang auf ihrer Seite des Schleiers geschlossen wird. Einem
Teilnehmer einer Sitzung, der keinen Führer als Schutz hat, raucht, wenn er aus
dem Zimmer kommt, vielleicht von all den Erfahrungen, die er gemacht hat, der Kopf
und manch einer, der sensitiv ist, gerät vielleicht selbst in einen medialen Zustand.
Ein Hellsichtiger wird ihn ohnehin von einer Menge Wesen umringt sehen, die
während der Sitzung von ihm angezogen wurden, und die sich am Schluß nicht
entfernen wollen. Geschulte Medien vergessen meistens ihre Erfahrungen auf den
Inneren Ebenen, sobald die Tore hinter ihnen geschlossen sind. Das Gedächtnis
bleibt leer, bis gedankliche Konzentration die Erinnerungen wieder herbeiruft.
Liebe Gabriele

Vielen Dank für die interessanten Beiträge!

Zu einem Satz habe ich eine Frage: "Im Tod werden die Tore der Sinnesorgane geschlossen. Sonst ändert sich nichts."

Wie kann das sein, wenn doch mein Gehirn als materieller Bestandteil meines Fleisches mitstirbt, dass nur die 5 Sinne wegfallen und "sonst ... nichts"?

Was passiert mit meinen Gedanken und Erinnerungen?

Gruss,
Andreas
Lieber Andreas, dazu mußt Du annehmen, daß wir nicht nur unser Körper/physis sind, sondern daß unsere Seele noch Seelenkörper beinhaltet, Chakren, Meridiane - ohne all diese Annahme wird man weniger verstehen. Da wir aber als Normaldenker, und nicht medial begabt oder hellsichtig, hellhörig sind, fällt es uns schwer. Aber nur darin liegt die Erklärung, warum das so und nicht anders sein kann.

www.thule-italia.net/esoterismo/Lib.....buch%20fur%20Suchende.pdf

Dion Fortune - Handbuch für Suchende

Zitat:
Die menschliche Seele besitzt Fähigkeiten, die den
feinstofflichen Ebenen entsprechen; sie üben auf diese Ebenen
Einfluß aus und werden wechselseitig von ihnen beeinflußt. Die
meisten Menschen wissen weder etwas von diesen Ebenen noch von
diesen Fähigkeiten. Eigentlich müßte jedem, der mit offenen Augen
durch das Leben geht, auffallen, daß es im menschlichen Geschehen
Ebbe und Flut gibt, und Strudel, die durch die materielle Folge
von Ursache und Wirkung allein nicht erklärbar sind. Mit diesen
feinstofflichen Strömungen und Gezeiten beschäftigt sich der
Okkultist. Er hat gewisse Gesetze gefunden, die eine unmittelbare
Auswirkung auf das tägliche Leben und seine Probleme haben.
Die verschiedenen Ebenen liegen nicht übereinander wie
Gesteinsschichten; sie sind verschiedene Daseinsformen und können
- jede einzelne für sich, und alle zusammen - zur selben Zeit am
gleichen Ort zum Ausdruck kommen wie Klang, Licht und Wärme. Die
diversen Aspekte unseres Bewußtseins sind eine Kombination dieser
verschiedenen Ebenen, ähnlich wie das Kalzium unserer Knochen vom
Mineralbereich der Erde stammt und das Wasser in unseren Geweben
von den Quellen und Flüssen.


Du findest die Erklärungen der Seelenkörper bei Dion Fortune, bei Leadbeater und auch in de Büchern "Anatomie der Seele" und von E. Powell über die Seelenkörper - es gibt vier Bücher, die Erklärungen über Ätherkörper, Kausal und Emotionalskörper bereit stellen.

Daraus kann man entnehmen, was vergeht und was in der anderen Wirklichkeitsebene weiter bestehen bleibt. Und was im Reinkarnationsprozeß wieder zusammen kommt - auch gut erklärt bei R.Steiners Inkarnationsvorgang.

Damit kann man einen Schritt weitergehen und erfährt, wie sich alles abspielt. Aber ich denke, daß die Medien, die begabt sind, inhaltlich manchmal unterschiedliche Aussagen treffen. Darüber bin ich dann auch etwas gestolpert, denn Leadbeater und Steiner verstanden sich nicht so gut, wie Peter Michel in seinem Buch "Mit den Augen des Geistes" schildert.

Besser wär`s, wir wären selbst medial, dann hätten wir es gleich frei Haus
Zitat:
Das Kalzium in unseren Knochen unterscheidet sich in keinster
Weise von dem Kalzium, das sich im Gewebe der Pflanzen oder in
den Felsen der Erdoberfläche findet. Kalzium ist überall gleich
und gehorcht denselben Gesetzen, wo immer man es findet; dasselbe
gilt für das Wasser. Unser Herz ist eine Pumpe wie jede andere
Pumpe, und das Wasser in unserem Blut reagiert nicht anders als
das Wasser in der Leitung. In der Sphäre des Bewußtseins herrscht
dasselbe Prinzip. Der Göttliche Funke, der den innersten Kern
jeder menschlichen Seele bildet, ist ein Teil des Himmlischen
Reiches. Unsere Vernunft, mit ihren Kräften und Vorstellungen ist
ein Teil des mentalen Reiches; unsere emotionalen und intuitiven
Eigenschaften gehören zu dem, was die Okkultisten Astralbereich
nennen; und unser Körper ist in seiner feinstofflichen wie in
seiner verdichteten Form ein Teil des irdischen Reiches -wobei
nicht vergessen werden darf, daß die Erde neben ihrem dichten
auch einen elektromagnetischen Aspekt hat.


Ich versuche eigentlich immer, Übereinstimmungen zu finden, aber bei Lorber und Böhme gibt es auch verschiedene Erklärungen, genauso wie bei Berta Dudde und Anita Wolf - und warum jedes Medium verschiedene Aussagen von oben(Gott) bekommt, ist mir auch noch nicht klar.
Aber zumindest kann man sich aus Erlesenem einiges zusammenstellen und vielleicht erkennt man darin den "roten Faden", der zu Schlußfolgerungen einlädt.

Zitat:
Den wenigsten ist bewußt, wie sehr sie vom mentalen Zustand der
Menschen in ihrer Umgebung beeinflußt werden; deshalb ist auch
das Betriebsklima in einem Unternehmen so wichtig. Ein schlechter
Arbeitgeber macht sich dies nicht bewußt und glaubt, daß ein
mürrischer und verbitterter Angestellter für ihn genauso wertvoll
sei wie ein treu ergebener und zufriedener. Ein einziger
gekränkter oder verbitterter Mitarbeiter kann in einem kleinen
Betrieb die Atmosphäre vergiften, selbst wenn er sich nicht offen
über erlittenes oder vermeintlich erlittenes Unrecht beschwert.
In größeren Unternehmen wird deutlich, wie sich die geistige
Einstellung des Direktors durch sämtliche Bereiche bis zu den
untersten Ebenen fortsetzt, die mit dem großen Boss keinen
persönlichen Kontakt haben. Ein Mensch, der mit sich selbst nicht
in Harmonie lobt, baut um sich herum Widerstände auf, die ihm das
Leben schwer machen. Eine freundliche, humorvolle und
ausgeglichene Einstellung wirkt wie Öl in der Maschine: es läuft
alles wie geschmiert.


Und einiges hat man selbst schon erlebt und kann es nachvollziehen.
Forum -> Hinduismus, Buddhismus, Zoroastrische Religion

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