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Ich glaube nicht so recht daran das ein Leben nach dem Tod von Einsamkeit, Angst oder Trauer geprägt wäre/ist.Ich habe diese These zwar selbst einmal aufgestellt aber mir seitdem einige Gedanken gemacht.
Wenn es ein Leben nach dem Tod gibt wird es auch da etwas wie Weiterentwicklung oder Evolution geben.
Von daher halte ich die Möglichkeit das, dass Leben nach dem Tod rein von negativen Elementen geprägt ist mittlerweile nicht mehr für wahrscheinlich.
Ich glaube aber auch nicht das ein mögliches Leben nach dem Tod einzig und allein freudig ist.
Sollte es eines geben so denke ich eher an eine weitere Entwicklung unseres ich`s (ich nenne es mal so) in anderer Form als hier auf der Erde.
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| Das es nicht nur freudig sein wird glaube ich auch, aber wie kommst du auf die Weiterentwicklung? Immerhin ist es ja schon eine andere Dimension und ob unsere Seele dazu in der Lage sein wird? Wobei wir uns natürlich auch auf der Erde weiterentwickeln, das würde dafür sprechen, wobei dafür auf Erden ja auch viele andere Faktoren eine Rolle spielen, die so vielleicht nicht gegeben sind.
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| Zitat: |
| Wieso geht eigentlich keiner von einem ewigen Leiden nach dem Tod aus? |
Gibt es doch in Form der Hölle, die ist dann im Christentum und im Islam ewig und dort leidet man.
| Zitat: |
| Klar, wenn wir keine Seele haben, sollten wir auch nicht leiden, aber was wenn wir eine haben und diese überlebt, wir aber nichts weiter fühlen, außer die Einsamkeit die uns umgibt? Diese Vorstellung macht einem schon irgendwie Angst. Ich bin auf eure Meinungen gespannt. |
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Nun, im Judentum gibt es durchaus die Vorstellung einer Schattenwelt nach dem Tod. In der griechisch-römischen Religion ging man im Normalfall auch von er eher schlechten Zukunft nach dem Tod aus.
Religionen sind doch aber gerade dazu da das Heil zu bringen.
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| Zitat: |
| Immerhin ist es ja schon eine andere Dimension und ob unsere Seele dazu in der Lage sein wird? Wobei wir uns natürlich auch auf der Erde weiterentwickeln, das würde dafür sprechen, wobei dafür auf Erden ja auch viele andere Faktoren eine Rolle spielen, die so vielleicht nicht gegeben sind. |
Vielleicht hilft dir dieser, wenn auch etwas längere Text etwas:
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| Nun zu deiner Frage über die Seele des Menschen und ihr Fortleben nach dem Tode. Wisse wahrlich, daß die Seele nach ihrer Trennung vom Leibe weiter fortschreitet, bis sie die Gegenwart Gottes erreicht, in einem Zustand und einer Beschaffenheit, die weder der Lauf der Zeiten und Jahrhunderte noch der Wechsel und Wandel dieser Welt ändern können. Sie wird so lange bestehen, wie das Reich Gottes, Seine Allgewalt, Seine Herrschaft und Macht bestehen werden. Sie wird die Zeichen Gottes und Seine Eigenschaften offenbaren, Seine Gnade und Huld enthüllen. Meine Feder stockt, wenn sie die Höhe und Herrlichkeit einer so erhabenen Stufe gebührend zu beschreiben sucht. Mit solcher Ehre wird die Hand der Barmherzigkeit die Seele bekleiden, daß keine Zunge es gebührend schildern noch ein anderes irdisches Mittel es beschreiben kann. Gesegnet die Seele, die zur Stunde ihrer Trennung vom Leibe über die eitlen Vorstellungen der Völker dieser Welt geheiligt ist. Eine solche Seele lebt und wirkt im Einklang mit dem Willen ihres Schöpfers und geht in das allhöchste Paradies ein. Die Himmelsdienerinnen, Bewohnerinnen der erhabensten Stätten, werden sie umschreiten, und die Propheten Gottes und Seine Auserwählten werden ihre Gesellschaft suchen. Mit ihnen wird die Seele frei verkehren und ihnen berichten, was sie auf ihrem Wege zu Gott, dem Herrn aller Welten, erdulden mußte. Erführe ein Mensch, was einer solchen Seele in den Welten Gottes, des Herrn des Thrones in der Höhe und auf Erden hienieden, verordnet ist, er entflammte sogleich mit seinem ganzen Wesen im überwältigenden Verlangen, diese erhabenste, diese geheiligte, strahlende Stufe zu erreichen... Das Wesen der Seele nach dem Tode läßt sich niemals beschreiben, noch ist es angemessen und erlaubt, ihre ganze Beschaffenheit den Augen der Menschen zu enthüllen. Die Propheten und Boten Gottes wurden zu dem einzigen Zweck herabgesandt, die Menschheit auf den geraden Pfad der Wahrheit zu führen. Ihre Offenbarung hat den Zweck, alle Menschen zu erziehen, damit sie zur Todesstunde in größter Reinheit und Heiligkeit, in völliger Loslösung zum Throne des Höchsten aufsteigen. Das Licht, das diese Seelen ausstrahlen, bewirkt den Fortschritt der Welt und den Aufstieg ihrer Völker. Sie sind wie Sauerteig, der die Welt des Seins durchdringt, und bilden die Lebenskraft, welche die Künste und Wunder der Welt zustande bringt. Durch sie regnen die Wolken ihre Segensgaben auf die Menschen nieder, bringt die Erde ihre Früchte hervor. Alle Dinge haben zwangsläufig eine Ursache, eine treibende Kraft, einen belebenden Grund. Diese Seelen, Sinnbilder der Loslösung, haben der Welt des Daseins den höchsten belebenden Antrieb gegeben und werden ihn auch weiterhin geben. Das Jenseits ist so verschieden vom Diesseits wie diese Welt von der des Kindes, das noch im Mutterleib ist. Wenn die Seele in die Gegenwart Gottes gelangt, wird sie die Gestalt annehmen, die ihrer Unsterblichkeit am besten ansteht und ihrer himmlischen Wohnstatt würdig ist. Solches Dasein ist ein bedingtes, kein absolutes Dasein, insofern als ersterem eine Ursache zugrunde liegt, während letzteres unabhängig davon ist. Absolutes Dasein kommt nur Gott zu, gepriesen sei Seine Herrlichkeit! Wohl denen, die diese Wahrheit erfassen. Wolltest du im Herzen über das Verhalten der Propheten Gottes nachdenken, du würdest sicherlich bereitwillig bezeugen, daß es außer dieser Welt unbedingt andere Welten geben muß. Die meisten der wahrhaft Weisen und Gelehrten haben alle Zeitalter hindurch, wie es die Feder der Herrlichkeit in der Tafel der Weisheit aufgezeichnet hat, die Wahrheit dessen bezeugt, was Gottes heilige Schrift offenbart hat.
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