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Leiden nach dem Tod












@ sein?:

überliest du mein "habe hier auch keineswegs die derzeitigen wissenschaftserkenntnisse in irgendeinerweise als immerwährend gültig dargestellt. " absichtlich?
denn ich könnte den vorherigen kommentar nochmal und nochmal und nochmal schreiben, aber das würde dir scheinbar auch nicht passen, drum belass ichs mal so.

lg
Das weiß Niemand so genau, dass wird Dir auch Niemand sagen können..
dass Sehen wir dann, wenn es so weit ist ...
spekulieren kann man viel...

LG
@Atheist:

Ich bin ja selbst ein Zweifler, aber ich bin weder der Wissenschaft noch der Religion in irgendeiner Weise verbunden, sondern offen für alle möglichen Betrachtungen.
Keiner kennt den Masterplan (wenn es einen gibt).
Eigentlich wissen wir momentan fast überhaupt gar nichts.
Alle "wichtigen" Erkenntnisse sind eigentlich ziemlich unergiebig.
Wirklich ergiebig wird die Wissenschaft wohl frühestens in ein paar hundert Jahren sein.
Aber selbst daran glaube ich nicht recht, da es bisher immer eine noch grössere (andere) Wahrheit (?) gegeben hat.
Ich bin mir eigentlich ziemlich sicher, das die Frage die hier zur Debatte stehen nie von einem Wissenschaftler gelöst werden kann und auch keine Religion sie wirklich beantworten kann.
Letztendlich sind es Vermutungen.

Du persönlich scheinst aber festgefahren in deiner Meinung oder zumindest auf dem wissenschaftlichen Weg zu sein.
@ sein:

korrekt, denn wenn ich nen religiösen weg für sinnvoller halten würde, wäre ich wohl kaum atheist nicht?
für alles offen zu sein (wie du es bist) ist anfangs sicher der richtige weg.
jedoch sollte man doch dann mal schritt für schritt ansichten verwerfen, die einem eben nicht logisch erscheinen. sollte einem natürlich später jemand durch (für einen selbst) logische argumentation erkennen lassen, dass das verwerfen der ansicht doch nicht so klug war, kann man ja noch immer sagen, nun gut aus fehlern lernt man und diese ansicht doch wieder als "richtig" ansehen.
im bezug auf religion ist das jedoch bei mir leider noch keinem gelungen.

du bist natürlich mit deinem "alles kann sein, aber wissen werden wirs nie" für nen diskussionspartner nicht angreifbar.
zitat:
"Ich bin mir eigentlich ziemlich sicher, das die Frage die hier zur Debatte stehen nie von einem Wissenschaftler gelöst werden kann und auch keine Religion sie wirklich beantworten kann.
Letztendlich sind es Vermutungen. "

eben. es ist richtig was du sagst, aber damit distanzierst du dich vollkommen aus ner diskussion, denn diskutieren kann man nur, wenn jemand ne meinung hat.

lg
Meine Lieben!

Es ist aber ein kleiner Unterschied, ob man in seiner Meinung anpassungsfähig ist oder nicht. Unser "Sein?" bemüht sich ganz ausgezeichnet, seine Meinung der Logik anzupassen und aus dieser heraus völlig frei zu sein. Ich glaube, ein atheistisches Weltbild entsteht zwar auch aus einer Logik heraus, aber es nagelt sich dann letztlich doch fest und betoniert sich ein.

Alles was nicht in dieses Weltbild passt ist fehlerhaft, nicht befriedigend. Was aber nicht heißt, dass Atheisten nicht gute Werke tun, ethisch ganz hervorragende Vorbilder sein können. Aber ob ihre eigene innere Tiefenschicht, das Unbewusste, die Seele mit dem ethischen Leben allein zufrieden ist, das steht auf einem anderen Stern. Ein Atheist würde ja sonst nicht so gerne diskutieren. Er bräuchte sich gar nicht um andere Meinungen zu scheren. So aber?

Wie wir jedoch sehen, "Sein?" versucht wagemutig, auch auf Möglichkeiten des Glaubens zuzugehen. Er macht logische Analogschlüsse, unter der Voraussetzung, dass es z.B. eine Seele gibt, ein nachtodliches Leben gibt. So ist er nicht auf Beweise angewiesen. Er ist für sich völlig frei.

Das war auch mein Weg. Nun bin ich schon seit langem auf dem anderen Ufer des gewöhnlichen Meinungsstromes gelandet. Hier werden nun eigentliche Glaubenssagen zu "Wahrheiten", die man absolut als wahr fühlt. Man ist felsenfest von der Tatsache überzeugt, dass es Gott gibt, dass ich eine Seele besitze, dass es ein Leben nach dem Tod gibt.

Und nicht nur das. Man sieht deutliche Verhältnisse in und an Gott, man "weiß" nicht nur, dass Seele ist, sondern auch "was" Seele ist. Und man hat schließlich und endlich ziemlich deutliche Vorstellungen vom Jenseits.

Das alles ist das andere Ufer, auf dem ich gelandet bin und von dem aus ich die Welt betrachte. Es verleiht mir unverdrossene Zuversicht. Nicht weil es Beweise gibt, auch nicht weil ich im Recht bin, nein, weil ich daraus so große Lebensliebe und Lebensfreude entwickeln kann.

Und das heißt: Das Leiden nach dem Tod teile ich mir selber ein. Verdrießlich sein? Absolut nein. Liebe Grüße - reinwiel

www.balanceamweg.de.ki
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