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@leer,
damit wir uns nicht falsch verstehen.
Ich halte Gewalt nicht für eine Art "Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln".
Ich bin aber überzeugt, dass es immer wieder zu Situationen kommen kann, in denen es schlicht keine andere Möglichkeit gibt, als Gewalt anzuwenden. Es sei, denn man nimmt grundsätzlich in Kauf, dass Recht auch schon mal dem Unrecht weichen muss.
Und das gilt nicht nur zwischen Staaten sondern auch ganz direkt unter den Menschen. Ich kenne Menschen, die, aus welchen Gründen auch immer, keine andere Sprache verstehen.
Eine unbewaffnete Polizei erschiene mir jedenfalls wenig vertrauenseinflößend.
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Zählt für Dich bspw der Kosovo nicht zu Europa? Den Krieg dort unten hat auch die EU nicht verhindert!
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Den hat sie auch erst verursacht, wenn man so will. Das war ein Angriffskrieg wider den NATO-Statuten und wider unserem Grundgesetzt.
| Zitat: |
Ich kenne Menschen, die, aus welchen Gründen auch immer, keine andere Sprache verstehen.
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Ja, als Anwalt bist du da im Gegensatz zu mir sicher ein wenig desillusionierter
Ich bin wie man sicher schon das ein oder andere mal gemerkt hat von Gandhi tief beeindruckt. Er hat auch Gewalt hingenommen und ist einen langen beschwerlichen Weg gegangen und hat ohne Gewalt ein Imperium "besiegt". Kaum zu glauben, dass er ein Zeitgenosse von Hitler war.
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