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| Nun. Da hast Du wirklich Recht. Ich denke aber, dass es neben Baha'ullah jetzt gewiss weitere "Ärzte" oder Manifestationen Gottes gibt, die im diesem Moment auch ihre Pflicht zu erfüllen suchen. |
Sicher gibt es andere Manifestationen Gottes, jedoch nicht im Verlauf der nächsten 1000 Jahre.
Wer vor Ablauf eines vollen Jahrtausends den Anspruch auf eine unmittelbare Gottesoffenbarung erhebt, ist gewiß ein Lügner und Betrüger. Wir beten zu Gott, daß Er ihm gnädig beistehe, einen solchen Anspruch zu widerrufen. So er bereut, wird Gott ihm zweifellos vergeben. Verharrt er jedoch in seinem Irrtum, so wird Gott sicherlich einen herabsenden, der erbarmungslos mit ihm verfährt. Gott ist fürwahr schrecklich, wenn Er straft. Wer immer diesen Vers anders deutet als nach seinem klaren Sinn, ist des Geistes Gottes und Seiner Barmherzigkeit, die alles Erschaffene umfaßt, beraubt. Fürchtet Gott und folgt nicht euren eitlen Einbildungen. Nein, folgt vielmehr dem Gebot eures Herrn, des Allmächtigen, des Allweisen. Binnen kurzem wird sich in den meisten Ländern lautes Geschrei erheben. Haltet euch von ihm fern, o Mein Volk, und folgt nicht den Frevlern, den Übelgesinnten. Dies ist, wovor Wir euch warnten, als Wir im Iráq weilten, und später im Lande des Geheimnisses, und jetzt von diesem strahlenden Orte. (Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Aqdas 37)
Sicher bemühen sich auch viele Meschen ernsthaft um die Zukunft der Menschen, doch letztendlich ist die Botschaft Bahá'u'lláhs der Schlüssel:
Wir nehmen sehr wohl wahr, wie das ganze Menschengeschlecht von großen, unberechenbaren Drangsalen umgeben ist. Wir sehen es auf seinem Krankenlager dahinsiechen, schwer geprüft und enttäuscht. Jene, die von Eigendünkel trunken sind, haben sich zwischen die Menschen und den göttlichen, unfehlbaren Arzt gedrängt. Sieh, wie sie alle Menschen, sich selbst eingeschlossen, in das Netzwerk ihrer List verstrickt haben. Sie können weder die Ursache der Krankheit erkennen noch haben sie die geringste Kenntnis von der Arznei. Sie halten das Gerade für krumm und wähnen, ihr Freund sei ihr Feind. (Bahá'u'lláh, Ährenlese 106:2)
O ihr gewählten Vertreter des Volkes in allen Ländern! Beratet miteinander und laßt euch nur das angelegen sein, was der Menschheit nützt und ihre Lage bessert – so ihr zu denen gehört, die achtsam prüfen! Betrachtet die Welt wie einen menschlichen Körper, der bei seiner Erschaffung gesund und vollkommen war, jedoch aus verschiedenen Ursachen von schweren Störungen und Krankheiten befallen wurde. Nicht einen Tag lang wurde ihm Linderung zuteil, nein, seine Krankheit verschlimmerte sich noch, weil er in die Hände unwissender Ärzte fiel, die sich nur von ihren persönlichen Wünschen leiten ließen und sich schmählich irrten. Und wurde einmal ein Organ von einem fähigen Arzt geheilt, so blieb doch der Rest so krank wie zuvor. So unterrichtet euch der Allwissende, der Allweise.
Wir sehen ihn an diesem Tage der Willkür von Herrschern ausgeliefert, die so trunken sind von Hochmut, daß sie ihren eigenen Vorteil nicht klar erkennen können, geschweige denn eine so verblüffende, herausfordernde Offenbarung wie diese. Und versuchte einer von ihnen den Zustand der Welt zu bessern, so war sein Beweggrund, eingestanden oder nicht, der eigene Nutzen. Dieses unlautere Motiv hat seine Heilkraft gemindert.
Die wirksamste Arznei, das mächtigste Mittel, das der Herr für die Heilung der Welt verfügt hat, ist die Vereinigung aller Völker in einer allumfassenden Sache, in einem gemeinsamen Glauben. Nur ein allmächtiger, erleuchteter Arzt hat die Fähigkeit, diese Einheit zu stiften. Wahrlich, dies ist die Wahrheit, und alles andere nichts als Irrtum. (Bahá'u'lláh, Ährenlese 120)
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| Und Nebst dem Zeitalter ist aber auch jede Seele anders und ihrer Bedürfnissen gemäss zu helfen. |
Ja deswegen garantiert Bahá'u'lláh ja so viele persönliche Freiheiten und gibt so viele Zugänge zu Seiner Botschaft.
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| Baha'u'llah zu akzeptieren heisst nicht unbedingt ein Bahai zu sein. |
Wenn du Ihn vollkommen akzeptierst wirst du dadurch einer Seiner Anhänger, ein Anhänger der Herrlichkeit (Gottes) = Bahá'í.
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| Wenn ich mich nun an den Botschaften des Baha'ullah orientiere, bin ich nun gezwungen auch ein Bahai zu werden? |
Gezwungen bist du zu nichts, siehe das Zitat aus der Tafel an Ahmad. Es ist aber nun einmal so, dass Bahá'u'lláh eine Gemeinde gestiftet hat, das Volk Bahás, die Bahá'í.
Dies gehört zum Anspruch Bahá'u'lláhs. Wenn man die Manifestation Gottes anerkennt, so ist es damit unteilbar verbunden, auch Ihre Gebote zu befolgen:
Die erste Pflicht, die Gott Seinen Dienern auferlegt, ist die Anerkennung dessen, der der Tagesanbruch Seiner Offenbarung, der Urquell Seiner Gesetze ist und Gott im Reiche Seiner Sache und in der Welt der Schöpfung vertritt. Wer diese Pflicht erfüllt, hat alles Gute erreicht, und wer dessen beraubt ist, geht in die Irre, hätte er auch alle gerechten Werke vollbracht. Wer diese höchst erhabene Stufe, diesen Gipfel überragender Herrlichkeit erreicht, muß jedem Gebot dessen folgen, der der Ersehnte der Welt ist. Beide Pflichten sind untrennbar, und nur die Erfüllung beider wird angenommen. So wurde es von Ihm, dem Quell göttlicher Eingebung, verfügt. (Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Aqdas 1)
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@tobias
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| Wer vor Ablauf eines vollen Jahrtausends den Anspruch auf eine unmittelbare Gottesoffenbarung erhebt, ist gewiß ein Lügner und Betrüger. Wir beten zu Gott, daß Er ihm gnädig beistehe, einen solchen Anspruch zu widerrufen. |
Tja, was soll man da noch sagen?
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| So er bereut, wird Gott ihm zweifellos vergeben. Verharrt er jedoch in seinem Irrtum, so wird Gott sicherlich einen herabsenden, der erbarmungslos mit ihm verfährt. |
Jetzt zittern mir die Knie.
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| Gott ist fürwahr schrecklich, wenn Er straft. |
Ich erschauere!
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| Wer immer diesen Vers anders deutet als nach seinem klaren Sinn, ist des Geistes Gottes und Seiner Barmherzigkeit, die alles Erschaffene umfaßt, beraubt. |
Frage kommt auf. Ist es möglich diesen Vers in Original "persisch" in lateinischen Buchstaben zu lesen?
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| Fürchtet Gott und folgt nicht euren eitlen Einbildungen. Nein, folgt vielmehr dem Gebot eures Herrn, des Allmächtigen, des Allweisen. |
Das tue ich.
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| Binnen kurzem wird sich in den meisten Ländern lautes Geschrei erheben. Haltet euch von ihm fern, o Mein Volk, und folgt nicht den Frevlern, den Übelgesinnten. Dies ist, wovor Wir euch warnten, als Wir im Iráq weilten, und später im Lande des Geheimnisses, und jetzt von diesem strahlenden Orte. (Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Aqdas 37) |
Darüber darf ich im Moment nichts Äussern.
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Wenn du Ihn vollkommen akzeptierst wirst du dadurch einer Seiner Anhänger, ein Anhänger der Herrlichkeit (Gottes) = Bahá'í.
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Ich bin nunmal ein Anhänger des Allah. Nicht nur ein Anhänger der Herrlichkeit (Allah's) ...
Gruss
Nasruddin
PS: Ist es möglich eine mit lateinischen Buchstaben geschriebene Abschrift dieses Textes in der Originalen-Sprache herauszuholen.
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Sakina
@Tobias
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| Die erste Pflicht, die Gott Seinen Dienern auferlegt, ist die Anerkennung dessen, der der Tagesanbruch Seiner Offenbarung, der Urquell Seiner Gesetze ist und Gott im Reiche Seiner Sache und in der Welt der Schöpfung vertritt. Wer diese Pflicht erfüllt, hat alles Gute erreicht, und wer dessen beraubt ist, geht in die Irre, hätte er auch alle gerechten Werke vollbracht. Wer diese höchst erhabene Stufe, diesen Gipfel überragender Herrlichkeit erreicht, muß jedem Gebot dessen folgen, der der Ersehnte der Welt ist. Beide Pflichten sind untrennbar, und nur die Erfüllung beider wird angenommen. So wurde es von Ihm, dem Quell göttlicher Eingebung, verfügt. (Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Aqdas 1) |
Dazu sage ich nur noch.
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| So wie die autistischen Kinder die Realität vollkomen ignorieren ,um sich in eine Phantasiewelt zurückzuziehen ,so schenken die zu Muselmänner gewordenen Häftlinge den realen Kausalzusammenhängen keine Aufmerksamkeit mehr und ersetzen sie durch delirante Phantasien. |
mfffffggggg gnostik
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| Tja, was soll man da noch sagen? |
Das es eben keine weiteren Manifestationen Gottes in dieser Zeit geben kann. Theoretisch könnte es abhängige Propheten geben, was aber noch niemand glaubhaft vermitteln konnte. Man könnte jetzt darüber Streiten ob Abdu'l-Bahá ein abhängiger Prophet war, aber soweit ich weiß machte Er diesen Anspruch nie.
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| Frage kommt auf. Ist es möglich diesen Vers in Original "persisch" in lateinischen Buchstaben zu lesen? |
Der Text des Kitáb-i-Aqdas selbst ist auf Arabisch. Es gibt zwar ein Projekt einer Transkription des Aqdas und der Darstellung mehrerer Englischer Übersetzungen, leider ist die noch nicht bei Vers 37 angekommen.
Ich kann dir allerdings die Originale englische Übersetzung von Shoghi Effendi geben, welche aufgrund dessen Autorität als Hüter durchaus als verbindliche Interpretation gilt:
Whoso layeth claim to a Revelation direct from God, ere the expiration of a full thousand years, such a man is assuredly a lying imposter. We pray God that He may graciously assist him to retract and repudiate such claim. Should he repent, God will, no doubt, forgive him. If, however, he persisteth in his error, God will, assuredly, send down one who will deal mercilessly with him. Terrible, indeed, is God in punishing! Whosoever interpreteth this verse otherwise than its obvious meaning is deprived of the Spirit of God and of His mercy which encompasseth all created things. Fear God, and follow not your idle fancies. Nay, rather follow the bidding of your Lord, the Almighty, the All-Wise. (Bahá'u'lláh In: Shoghi Effendi, Synopsis and Codification of the Kitáb-i-Aqdas, p. 13)
Wie du merkst endet die Übersetzung hier jedoch vor dem Themenwechsel auf das "Geschrei".
Ich könnte dir auch eine Transkription des entsprechenden Verses besorgen, das wird aber eine Weile dauern... Aber wenn es dich wirklich so sehr interessiert?
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| Darüber darf ich im Moment nichts Äussern. |
Diesen Vers kann man wohl auf die direkten Feinde Bahá'u'lláhs und Seiner Mission beziehen. Hier sei z.B. Subh-i-Azal genannt, welcher ja gar versuchte Bahá'u'lláh zu ermorden und das mehrmals.
Doch selbst diesem bietet Bahá'u'lláh Vergebung an:
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