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Wie paulus die Botschaft des Jesus von Nazareth veränderte












Sakina

@Tobias
Zitat:
Du weißt schon, dass die Evangelien nicht von Jesus geschrieben wurden, sondern von Aposteln,

Wenn die Evangelien von den Aposteln geschrieben wären, hatten sie ja die orginal Aussprüche Jesu zitieren können.und hatten nicht die offiziele griechische Übersetzung benutzen müßen.Wo bleibt die präziese mündliche Überlieferung?
Zitat:
Heutige gute Bibelübersetzungen greifen übrigens auf den Hebräischen Text des AT zurück.

Was besagt das? dass es dadurch besser richtiger wird?.
der Versuch einer Rückinterpretation.die nicht immer besser sein muß als die Septuaginta selber
Zitat:
Für die textkritische Arbeit am hebräischen Text ist festzuhalten, dass (entgegen einer immer noch weit verbreiteten Ansicht) dem Masoretischen Text keinesfalls ein genereller Vorzug gegenüber Lesarten der Septuaginta gegeben werden kann

http://de.wikipedia.org/wiki/Septuaginta
Zitat:
Auch möget Ihr Nachsicht üben, wo die – obzwar mit
Sorgfalt vorgenommene – Übersetzung vielleicht in
der Ausdrucksweise unzulänglich ist. Denn es ist nicht das
Gleiche, ob man etwas im hebräischen Text liest oder ob es
in eine andere Sprache übertragen wurde. Nicht nur dieses
Buch ( Jesus Sirach), auch das Gesetz, die Propheten und die
übrigen Schriften weisen keinen geringen Unterschied auf,
wenn man sie in ihrer Sprache liest.”
Im Jahre 132 v. Chr. blickt der Enkel des Jesus Sirach, der
die Weisheitsschrift seines Vaters ins Griechische übersetzt
hat, auf die eigenen Übersetzungsbemühungen und die seiner
Vorläufer zurück und formuliert das oben wiedergegebene
Urteil.

Zitat:
Desweiteren wäre eine Beispiel mal ganz nett.

http://www.theologie.uni-rostock.de/Roesel/Roesel_Septuaginta.pdf
viele Beispiele.
Ansonsten schon sehr bald der ersten Sucher nach dem richtigen Wort.
http://de.wikipedia.org/wiki/Hexapla
Die Hexapla (griech. „die Sechsfache“) ist eine von Origenes um 245 herausgegebene mehrsprachige sechsfach synoptische Version des alttestamentlichen Textes.
In der ersten Spalte fand sich der hebräische Konsonantentext,
in der zweiten der hebräische Text in griechischer Umschrift,
in der dritten die griechische Übersetzung Aquilas,
in der vierten die griechische Übersetzung von Symmachus dem Ebioniten,
in der fünften die von Origenes rezensierte Septuaginta (auch Origenische Rezension oder Hexapla genannt) und
in der sechsten die griechische Übersetzung von Theodotion.
Zitat:
Das gesamte Werk soll 50 Bände mit 6000 Blättern umfasst haben. Wahrscheinlich existierten vom Gesamtwerk keine Kopien. Das Original wurde in der Bibliothek des Pamphilos in Cäsarea gesehen. Spätestens seit dem Arabereinfall 638 gilt sie als verschollen.


mfffffgggg gnostik
Zitat:
Da bin ich mit Dir ausnahmsweise nicht einig. Kann es nicht sein.
Es gibt nach meinen Inneren Überzeugung keine Manifestation Gottes das man annehmen müsste. Ich bin auch der Inneren Überzeugung dass man nicht ein Ungläubiger in einem Bereich sein kann.


So ganz verstehe ich deine Aussage nicht. Aber ich versuche mal zu raten und antworte mit Zitaten:

Wer sie erkennt, hat Gott erkannt. Wer auf ihren Ruf hört, hat auf die Stimme Gottes gehört, und wer die Wahrheit ihrer Offenbarung bezeugt, hat die Wahrheit Gottes selbst bezeugt. Wer sich von ihnen abwendet, hat sich von Gott abgewandt, und wer nicht an sie glaubt, hat nicht an Gott geglaubt. Jeder von ihnen ist der Pfad Gottes, der diese Welt mit den Reichen der Höhe verbindet, und das Banner Seiner Wahrheit für alle in den Reichen der Erde und des Himmels. Sie sind die Manifestationen Gottes unter den Menschen, die Beweise Seiner Wahrheit und die Zeichen Seiner Herrlichkeit. (Bahá'u'lláh, Ährenlese 21)

Da steckt auf den ersten Blick ein Widerspruch drin. Jede Manifestation Gottes ist ein Weg zu Gott. Wer sich jedoch von einer einzigen abwendet, hat sich von Gott abgewendet.

Sicher kennt diese Person noch immer Gott und kann Seine Gebote ja auch befolgen, zumindest von der Manifestation Gottes, welche er anerkennt. Nur sendet Gott ja neue Manifestationen Gottes ja nicht aus Spaß und selbst wenn, dann hätte der Mensch die Pflicht diese anzuerkennen. Der erste Vers des Heiligsten Buches lautet:

Die erste Pflicht, die Gott Seinen Dienern auferlegt, ist die Anerkennung dessen, der der Tagesanbruch Seiner Offenbarung, der Urquell Seiner Gesetze ist und Gott im Reiche Seiner Sache und in der Welt der Schöpfung vertritt. Wer diese Pflicht erfüllt, hat alles Gute erreicht, und wer dessen beraubt ist, geht in die Irre, hätte er auch alle gerechten Werke vollbracht. Wer diese höchst erhabene Stufe, diesen Gipfel überragender Herrlichkeit erreicht, muß jedem Gebot dessen folgen, der der Ersehnte der Welt ist. Beide Pflichten sind untrennbar, und nur die Erfüllung beider wird angenommen. So wurde es von Ihm, dem Quell göttlicher Eingebung, verfügt. (Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Aqdas 1)

Die dort beschriebe Person ist wohl recht eindeutig die Manifestation Gottes. Die Anerkennung der aktuellen Manifestation und die Befolgung ihrer Gebote ist also die erste Pflicht eines Menschen. Letztendlich besteht das Problem, dass, wenn man die aktuelle Manifestation Gottes nicht akzeptiert ja auch der eigenen Manifestation Gottes gegenüber ungehorsam ist, weil man Ihre Ankündigungen nicht befolgt. Wenn man die aktuelle Manifestation Gottes nicht anerkennt, mit welchem Beweis glaubt man dann an Gott?

Also erhebt die Nachtigall ihren Ruf an dich aus diesem Gefängnis. Nur diese deutliche Botschaft hat sie zu künden. Wer immer es wünscht, den lasse von diesem Ratschlag sich wenden, und wer immer es wünscht, den lasse den Pfad zu seinem Herrn erwählen.

O ihr Menschen, wenn ihr diese Verse leugnet, auf welchen Beweis hin glaubt ihr dann an Gott? Bring ihn hervor, o Schar der Falschen!
(Bahá'u'lláh, Tafel an Ahmad 5-6)

Zitat:
s gibt keine Abwendung in einem Punkt oder in verschiedenen Punkten vor Gott.


Natürlich kann der Mensch sich von Gott abwenden, könnte er es nicht, gäbe es kein Übel in der Welt.

Zitat:
Aus einem Deiner Links herauskopiert.


Ja und das geht auch weiter, wie ich dir in dem anderen Thema gezeigt habe.

The Word of God serves as the metaphysical link between this unknowable essence of God and the material world for Bahá'u'lláh.
Da man Gott nicht direkt erkennen kann und er nicht in diese Welt inkarniert, muss man seine Emanation anerkannt werden und da das Wort Gottes nichts anderes ist als der Befehl Gottes, ist dies eine Emanation Gottes. Die aktuelle Manifestation Gottes ist wiederum die aktuelle Emanation des Wortes Gottes in der Welt der Schöpfung. Generell sind die Manifestationen Gottes der einzige Weg zu Gott und die aktuelle Manifestation Gottes ist der beste Weg zu Gott.



Bahá'u'lláh bringt dazu das vielleicht dir schon bekannte Gleichnis mit dem göttlichen Arzt:

Der allwissende Arzt legt Seinen Finger an den Puls der Menschheit. Er erkennt die Krankheit und verschreibt in Seiner unfehl­baren Weisheit die Arznei. Jede Zeit hat ihr eigenes Problem, jede Seele ihre besondere Sehnsucht. Das Heilmittel, dessen die Welt in ihren heutigen Nöten bedarf, kann nicht das gleiche sein, das ein späteres Zeitalter erfordern mag. Befaßt euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse.

Wir nehmen sehr wohl wahr, wie das ganze Menschengeschlecht von großen, unberechenbaren Drangsalen umgeben ist. Wir sehen es auf seinem Krankenlager dahinsiechen, schwer geprüft und enttäuscht. Jene, die von Eigendünkel trunken sind, haben sich zwischen die Menschen und den göttlichen, unfehlbaren Arzt gedrängt. Sieh, wie sie alle Menschen, sich selbst eingeschlossen, in das Netzwerk ihrer List verstrickt haben. Sie können weder die Ursache der Krankheit erkennen noch haben sie die geringste Kenntnis von der Arznei. Sie halten das Gerade für krumm und wähnen, ihr Freund sei ihr Feind.

Neigt euer Ohr der süßen Weise dieses Gefangenen. Steht auf und erhebt eure Stimme, auf daß die tief Schlafen­den wach werden. Sprecht: O ihr, die ihr wie tot seid! Die Hand göttlicher Güte reicht euch das Wasser des Lebens. Eilt herzu und trinkt euch satt! Wer an diesem Tage wiedergeboren wird, soll niemals sterben; wer tot bleibt, soll niemals leben.
(Bahá'u'lláh, Ährenlese 106)

Zitat:
Der Anspruch den die Christen dann die Mohammedaner danach der Bahai ist immer dieselbe. Gott kann nur durch einen Propheten erkannt und gelebt werden. Und es muss immer der letzte aktuellste sein.


Bahá'í behaupten, anders als das Christentum und der Islam, nicht das Bahá'u'lláh die letzte Manifestation Gottes ist, vielmehr ist Er ja gerade die Erste Manifestation Gottes in einem neuen Zyklus der Offenbarung. Auch erwarten wir nicht, dass von irgendeinem Offenbarer abgeschworen wird.

Es ist nun aber einmal so, dass die aktuellste Manifestation Gottes angenommen werden soll. Sonst müssten wir alle Juden oder Zarathustrier sein, das sind, soweit ich weiß die ältesten beiden Gemeinden, welche noch ihre Manifestation Gottes kennen.

Zitat:
Es ist nicht nötig oder eine Besonderheit Messer, Gabe oder Löffel als das zu sehen was sie sind. Die Aussagen und Inhalte sind in der Vordergrund zu stellen und nicht die Manifestationen....


Die Sache ist aber, dass man entweder Bahá'u'lláhs Anspruch und Aussagen akzeptiert, oder eben nicht, oder? Natürlich ist Bahá'u'lláh sozusagen "nur" das Sprachrohr Gottes. Aber um die Botschaft anzuerkennen, muss man auch akzeptieren, das Dies wirklich ein Sprachrohr ist.
@Tobias

Zitat:
Die Sache ist aber, dass man entweder Bahá'u'lláhs Anspruch und Aussagen akzeptiert, oder eben nicht, oder? Natürlich ist Bahá'u'lláh sozusagen "nur" das Sprachrohr Gottes. Aber um die Botschaft anzuerkennen, muss man auch akzeptieren, das Dies wirklich ein Sprachrohr ist.


Nun. Da hast Du wirklich Recht. Ich denke aber, dass es neben Baha'ullah jetzt gewiss weitere "Ärzte" oder Manifestationen Gottes gibt, die im diesem Moment auch ihre Pflicht zu erfüllen suchen.

Gemäss dem Leitsatz den Du hier hereingebracht hast.

Zitat:
Befaßt euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse.


Und dem vorangehenden, dass Heilmittel jetzt Heute anderes sein können als diejenigen von Gestern.

Zitat:
Das Heilmittel, dessen die Welt in ihren heutigen Nöten bedarf, kann nicht das gleiche sein, das ein späteres Zeitalter erfordern mag.


Und Nebst dem Zeitalter ist aber auch jede Seele anders und ihrer Bedürfnissen gemäss zu helfen.

Das steht hier, vor dem vorherigigen Zitat:

Zitat:
Jede Zeit hat ihr eigenes Problem, jede Seele ihre besondere Sehnsucht


Damit kämen wie an den Anfang des Zitates:

Zitat:
Der allwissende Arzt legt Seinen Finger an den Puls der Menschheit. Er erkennt die Krankheit und verschreibt in Seiner unfehl­baren Weisheit die Arznei.


Auch die Menschheit hat ihre besondere Sehnsucht und ihr eigenes Problem. Die "Arznei" betrachte ich als die Aussprüche des Baha'ullah.

Was habe ich bist jetzt verstanden?

Nun.
Baha'u'llah zu akzeptieren heisst nicht unbedingt ein Bahai zu sein.
Und ich sehe auch keinen Zwang dazu.
Denn die Gültigkeit der immerwährenden Wahrheit ist Zeitlos.
Die Heilmittel und dessen Anwendung kann und wird gemäss den Zeitlichen Bedürfnissen jeweils abgestimmt und Dosiert.
Da aber jede Seele auch ihre besonderheit hat muss sie auch individuell behandelt werden.

Wenn ich mich nun an den Botschaften des Baha'ullah orientiere, bin ich nun gezwungen auch ein Bahai zu werden?

Gruss
Nasruddin
@gnostik

„Im Anfang“ ( בְּרֵשִׁית ‎, Bereschit)

Es wird in einer Theospischen Grundlagen-Schrift behauptet, dass Bereschit ( Tönt recht Türkisch ) nicht im Anfang bedeutet.

Dabei wird aber von Rasit ( als Prinzip ) gesprochen. "Rasit" als Türkischer Name ist auch.
Das "B" ist dort nicht erwähnt.
Das hat jetzt meine Aufmerksamkeit in diese Richtung gelenkt.

Die Hebräischen Zeichen kann ich nicht lesen. Aber sicher gibt es unter uns einige, die es tun können. Vor allem interessiert mich das Fehlende oder zugefügte "B".
Und die Bedeutung von B'Rasit oder Rasit. Ist es wirklich "Am Anfang" oder heisst es "das Prinzip".

Die Quelle und das Zitat daraus hier:


Zitat:

ISIS UNVEILED: A Master-Key to the Mysteries of Ancient and Modern Science and Theology , By H. P. Blavatsky

[[Vol. 2, Page]] 34 ISIS UNVEILED.

...

The universal doctrine of emanations, adopted from time immemorial by the greatest schools which taught the kabalistic, Alexandrian, and Oriental philosophers, gives the key to that panic among the Christian fathers. That spirit of Jesuitism and clerical craft, which prompted Parkhurst, many centuries later, to suppress in his Hebrew Lexicon the true meaning of the first word of Genesis, originated in those days of war against the expiring Neo-platonic and eclectic school. The fathers had decided to pervert the meaning of the word "daimon,"* and they dreaded above all to have the esoteric and true meaning of the word Rasit unveiled to the multitudes; for if once the true sense of this sentence, as well as that of the Hebrew word asdt (translated in the Septuagint "angels," while it means emanations),** were understood rightly, the mystery of the Christian trinity would have crumbled, carrying in its downfall the new religion into the same heap of ruins with the ancient Mysteries. This is the true reason why dialecticians, as well as Aristotle himself, the "prying philosopher," were ever obnoxious to Christian theology. Even Luther, while on his work of reform, feeling the ground insecure under his feet, notwithstanding that the dogmas had been reduced by him to their simplest expression, gave full vent to his fear and hatred for Aristotle. The amount of abuse he heaped upon the memory of the great logician can only be equalled -- never surpassed -- by the Pope's anathemas and invectives against the liberals of the Italian government. Compiled together, they might easily fill a copy of a new encyclopaedia with models for monkish diatribes.
...

* "The beings which the philosophers of other peoples distinguish by the name 'Daemons,' Moses names 'Angels,' " says Philo Judaeus. -- "De Gigant," i. 253.
** Deuteronomy xxxiii. 2., is translated "fiery law" in the English Bible.

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Ist jesus gott schon wieder^^