Foren-Übersicht
Login | Registrieren | Forum | Suche | Impressum

Warum Christen Muslime sind oder Muslime Christen sind












Liebe Freunde des Islam's

Ich werde immer wieder gefragt, warum ich mich als einen
Jüdich-Christlich-Mohammedanischen Muslim nenne.

Nun.
Ich bin ein Gläubiger.
Ich Bekenne mich zu Allah.
Dem alleinigen einzigen Gott.

Und manche Christen und Juden tun es ebenso.

Und wir machen untereinander keine Unterschiede.

Doch zurück zum Thema.

Ich werde mit Erlaubnis des Übersetzers, einen Auszug von einem Hochverehrtern Mystiker und Gläubigen, der in der ganzen Welt von allen Suchenden geehrte wird, der den Titel des Themas euch näher bringen soll.

Warum ich das tue?

Die Wissenschaft ist gut aber sie ignoriert gewisse Schriften.

Solange sie dieses tut, wird sie die Hinweise zum Schatze Gottes nie finden.

Die Geschichte ist lang und wartet bitte ab, bis ich wirklich fertig bin und die Quelle und meinen Gruss abgegeben habe...
Die Geschichte von dem fanatischen jüdischen König, der die Christen
tötete

Es war einmal ein tyrannischer jüdischer König,
der ein Feind Jesu und Vernichter der Christen war.
325
Es war zur Zeit Jesu, er war an der Reihe b;
er war Moses’ Seele, und Moses war seine Seele.

b als Prophet zu erscheinen

S.34 I. Buch

Doch der doppeltsehende König
trennte diese beiden Propheten, die eins waren.
Ein Herr sagte zu einem Doppeltsehenden:
„Geh und hole die Flasche aus dem Zimmer.“
Da sagte der Doppeltsehende: „Welche der beiden Flaschen
soll ich dir bringen? Erkläre es mir genau!“
„Da sind keine zwei Flaschen“, antwortete der Herr,
„höre auf, doppelt zu sehen, sieh nur noch eins.“
330
„O Herr“, sagte er, „schimpfe nicht mit mir.“
Der Herr sagte: „Zerbrich eine davon.“
Da war nur eine Flasche, obwohl seine Augen zwei sahen;
als er die Flasche zerbrach, war keine mehr da.
Als eine Flasche zerbrochen war, verschwanden beide;
der Mensch wird durch Neigung und Wut doppeltsehend.
Zorn und Gier machen den Menschen doppeltsehend,
sie rauben dem Geist die Rechtschaffenheit.
Wenn sich Eigennutz einstellt, verbirgt sich die Tugend;
hundert Schleier ziehen sich vom Herzen vor die Augen.
335
Wenn der Richter sein Herz von Bestechung beherrschen lässt,
kann er den Übeltäter nicht mehr vom Opfer unterscheiden.
Der König wurde so aus jüdischer Boshaftigkeit doppeltsehend -
O Herr, verschone uns vor solcher Heimsuchung!
Er tötete hunderttausend unschuldige Gläubige und sprach:
„Ich bin der Schutz und Hort der Religion Moses’.“

Wie der Wesir dem König eine List vorschlug


Er hatte einen Wesir, einen Ungläubigen und Täuscher,
der mit seiner Arglist Knoten ins Wasser schlingen konnte.
„Die Christen“, sagte er, „wollen ihr Leben retten;
sie verstecken ihre Religion vor dem König.
340
Töte sie nicht, denn töten ist nutzlos;
Religion hat keinen Geruch, sie ist kein Moschus, keine Aloe.
Das Geheimnis ist unter hundert Decken verborgen;
äußerlich sind sie dein, doch innerlich sind sie dir fremd.“
Der König sagte zu ihm: „Sprich, was ist der beste Plan?
Was ist das Mittel gegen diese Täuschung, diesen Schwindel?
Keinen Christen soll es auf dieser Welt mehr geben,
weder offene noch verborgene.“
„O König“, sagte er, „schneide mir Ohren und Hände ab,
durchbohre mir die Nase durch grausames Dekret.
345
Dann führe mich zum Galgen und lasse jemanden
für mich Fürsprache halten.
Tu dies auf dem öffentlichen Platz,
auf einer Straßenkreuzung.
Verbanne mich dann in ein entferntes Land,
damit ich Unheil und Verwirrung unter ihnen stiften kann.
Wie der Wesir Zweifel und Ratlosigkeit über die Christen brachte

Dann werde ich zu ihnen sagen: ‘Ich bin heimlich ein Christ.
O Gott, der alles Verborgene kennt, Du kennst mich.

36 I. Buch

Der König wusste von meinem Glauben
und wollte mir aus Fanatismus das Leben nehmen.
350
Ich wollte meine Religion vor dem König verbergen
und nach außen seine Religion vertreten.
Doch der König roch meinen innersten Glauben
und meine Worte erregten seinen Verdacht.
Er sagte: „Deine Worte sind wie eine Nadel im Brot;
es gibt ein Fenster zwischen deinem und meinem Herzen.
Durch dieses Fenster sehe ich deine wahre Verfassung:
Ich sehe deinen Zustand und traue deinen Worten nicht.“
Hätte mir der Geist Jesu nicht geholfen,
dann hätte er mich auf jüdische Art in Stücke gerissen.
355
Für Jesus gäbe ich gerne mein Leben und meinen Kopf
und nähme hunderttausend Opfer auf mich.
Ich möchte mein Leben Jesus nicht vorenthalten,
aber ich bin sehr gelehrt in seinem Glauben.a
Es erfüllte mich mit Kummer, dass diese heilige Religion
unter den Unwissenden verschwinden sollte.
Dank sei Gott und Jesus, dass ich ein Führer
zum wahren Glauben geworden bin.
Ich bin den Juden und dem Judentum entkommen,
um meine Lenden mit dem Gürtelb zu gürten.
360
Diese Zeit ist Jesu Zeit. O Männer, hört mit euren Seelen
auf die Geheimnisse dieser Religion!’“

a So rechtfertigt er, dass er nicht als Märtyrer gestorben ist.
b Der Gürtel diente ab dem 3. Jhdt. AH dazu, Andersgläubige von Muslimen zu unterscheiden.


37 I. Buch

Der König verstümmelte ihn, wie er es vorgeschlagen hatte;
das Volk sah es mit höchstem Erstaunen.
Er jagte ihn weg zu den Christen.
Danach begann der Wesir mit seiner Bekehrung.
Wie sich die Christen von dem Wesir täuschen ließen
Tausende von Christen versammelten sich
nach und nach an seinem Wohnort,
Heimlich erläuterte er ihnen die Geheimnisse des Evangeliums,
des Gürtels und des Gebets.
365
Nach außen war er ein Prediger religiöser Gesetze,
doch im Inneren war er Lockflöte und Falle.
Deshalb haben einige Begleiter den Propheten gebeten,
ihnen die Listen der Triebseele zu enthüllen.
Sie sagten: „Welche versteckten selbstsüchtigen Interessen
vermischen sich mit Anbetung und reiner Hingabe?“20
Sie wollten nicht zusätzlichen Dienst verrichten,a
sie haben nicht nach äußerlichen Mängeln gefragt.
Stück um Stück erkannten sie die Arglist der Triebseele,
so wie die Rose sich von Petersilie unterscheidet.
370
Sogar die Genauesten unter den Begleitern des Propheten
waren noch mit dieser Diskussion beschäftigt.
Wie die Christen dem Wesir folgten.
Die Christen gaben ihm alle ihre Herzen;
wie stark ist der blinde Glaube im Volk!

a D.h. außer den gesetzlich vorgeschriebenen noch freiwillige religiöse Übungen vornehmen

38 I. Buch

Sie pflanzten Liebe zu ihm in ihre Brüste,
sie betrachteten ihn als Priester Jesu.

Doch innen war er der verfluchte einäugige Antichrist.
O Gott, stehe uns gegen ihn bei!
O Gott, es gibt unzählige Netze und Fallen,
und wir sind wie gierige, hungrige Vögel.
375 Wir werden immer wieder von neuen Fallen gefangen,
obwohl wir ein Falke oder Sīmurġa werden.
Immer wieder befreist Du uns, und wir
gehen immer wieder in die Falle, O Bedürfnisloser!

...

Wisse, dass der Körper das Haus des Neids ist,
denn der Haushalt ist mit Neid gefärbt.
Auch wenn der Körper das Haus des Neids ist,
hat Gott diesen Körper sehr rein erschaffen.
„Reinigt mein Haus!“ 27 erklärt diese Reinheit; das reine Herz
ist ein Schatz aus Licht, auch wenn sein Talisman irden ist.
435
Wenn du jemandem, der ohne Neid ist, täuschst oder beneidest,
entstehen aus diesem Neid schwarze Flecken in deinem Herzen.
Werde zu Staub unter den Füßen der Gottesmänner;
wirf Staub auf den Kopf des Neids, wie wir es tun.
Über den Neid des Wesirs

Jener nichtige Wesir war dem Neid entsprossen,
deshalb gab er in eitlem Wahn seine Ohren und seine Nase hin,
In der Hoffnung, dass seine Boshaftigkeit durch den Stachel
des Neids auch die Seele der Armen erreiche.
Wer sich aus Neid die Nase verstümmelt,
beraubt sich seiner geistigen Ohren und seiner Nase.

a husām ad-Dīn Çelebī, Schüler Rūmīs, auf dessen Bitte er das Matnnawī verfasste. Dīyā' ol-Haqq bedeutet „Gottes Strahlen“.

440
Mit der Nase wird ein Duft erfasst,
und dieser Duft führt zu einer Wohnstatt.
Wer keinen Duft riecht, hat keine Nase;
dieser Duft ist der Duft des Glaubens.
Wenn er einen Duft aufgenommen hat und nicht dafür dankbar ist,
verschlingt diese Undankbarkeit seine Nase.
Sei dankbar und ein Sklave der Dankbaren;
sei in ihrer Gegenwart wie tot, sei standhaft.
Mache nicht wie der Wesir Betrug zu deinem Handwerk;
lenke das Volk nicht vom rituellen Gebet ab.
445
Der ungläubige Wesir war scheinbar ein wahrer Glaubensberater,
doch er hatte absichtlich Knoblauch in den Mandelkuchen gesteckt.
Wie die Klugen unter den Christen die Arglist des Wesirs erkannten.
Wer Gespür hatte, fühlte einen süßen Geschmack
in seinen Worten, und vermischt damit Bitterkeit.
Er sagte weise, doch mit Schlechtem versetzte Sprüche;
er hatte Gift in den Zuckersirup geschüttet.
Nach außen sagte er: „Seid eifrig auf dem Pfad“,
in Wirklichkeit sagte er zur Seele: „Sei träge.“
Wenn die Oberfläche des Silbers auch weiß und frisch ist,
werden Hände und Kleidung doch schwarz davon.
450
Das Feuer hat zwar ein rotes Gesicht mit Funken,
doch schaue auf die Schwärze seiner Tat.

Wenn der Blitz dem Auge auch leuchtend erscheint,
in seinem Wesen ist er ein Räuber der Sicht.

S. 45 I. Buch

Wer nicht aufmerksam und unterscheidungsfähig war,
dem waren die Worte des Wesirs wie ein Joch um den Hals.
Sechs Jahre lang war der Wesir, getrennt vom König,
Zuflucht für die Diener Jesu.
Das Volk hatte ihm Religion und Herz vollständig hingegeben;
auf seinen Befehl waren sie zum Sterben bereit.
Wie der König dem Wesir heimlich Botschaften schickte
455
Botschaften wanderten zwischen dem König und ihm hin und her, der
König hatte heimliche Worte des Trostes für ihn.
Der König schrieb ihm die Worte: „O mein Getreuer,
die Zeit ist gekommen; stelle mich jetzt zufrieden.“
Er antwortete: „Siehe, O König, ich bin bereit,
die Religion Jesu in Unordnung zu bringen.“
Erklärung der zwölf Stämme der Christen

Das Volk Jesu hatte zwölf Amīre,
von denen es beherrscht wurde.
Jede Partei folgte einem Amīr
und hatte sich diesem aus Eigennutz angeschlossen.
460
Diese zwölf Amīre und ihre Anhänger
wurden zu Sklaven des üblen Wesirs.
Sie vertrauten allen seinen Worten,
sie nahmen sein Handeln zum Vorbild.
Jeder Amīr hätte in seiner Gegenwart auf der Stelle
das Leben gelassen, wenn ihn der Wesir darum gebeten hätte.

46 I. Buch

Wie der Wesir die Gebote des Evangeliums durcheinander brachte


Er verfasste an jeden eine Schriftrolle
mit jeweils unterschiedlichem Inhalt.
Die Gebote darin waren ganz verschieden,
sie widersprachen einander von vorne bis hinten.
465
In einem machte er den Pfad der Askese und des Hungers
zur Grundlage der Reue und Bedingung der Bekehrung.
In einem schrieb er: „Askese führt zu nichts; auf diesem Pfad
gibt es nur einen Weg zur Erlösung: Freigebigkeit.“
In einem schrieb er: „Durch Hunger und Freigebigkeit
setzt du dich mit dem Gegenstand der Verehrung gleich.
Außer Vertrauen und vollständiger Hingabe in Freud und Leid
ist alles Täuschung und Falle.“
In einem schrieb er: „Es ist dir aufgegeben, Gott zu dienen;
ohne dies bestehen Zweifel an deinem Gottvertrauen.“
470
In einem schrieb er: „Gebote und Verbote sind nicht für die Praxis,
sondern um uns unsere Schwäche zu zeigen.
Damit wir dadurch unsere Schwäche
und gleichzeitig die Macht Gottes erkennen.“
In einem schrieb er: „Beachte deine Schwäche nicht;
diese Schwäche ist ein Akt der Undankbarkeit. Sei wachsam!
Betrachte deine Stärke, denn diese Stärke kommt von Ihm;
wisse, dass deine Stärke ein Geschenk von Ihm, dem Absoluten, ist.“
In einem schrieb er: „Lasse beides sein;
alles, was das Auge wahrnimmt, ist ein Götze.“

47 I. Buch

475
In einem schrieb er: „Lösche diese Kerze nicht,
denn die Sicht ist eine Kerze zur inneren Sammlung.
Wenn du Sicht und Fantasie aufgibst,
wirst du die Kerze der Vereinigung um Mitternacht löschen.“
In einem sprach er: „Lösche sie aus, hab keine Angst,
und du wirst tausendfaches dafür schauen;
Denn wenn du sie löschst, wird die Kerze des Geistes größer;
deine Selbstverleugnung macht deine Laylā zu deinem Mağnūn.
...
Forum -> Islam


1, 2, 3, 4  Weiter
Ähnliche Themen
Weihnachten auch für Muslime?
Depression & SVV-Gedanken - Medikamente oder Klinik?
Sind Autos für Christen eine gute Sache?
Frage: Warum Christenverfolgungen
Leben ist Leiden, oder? Oder nicht?
Al-Ghazali Mystiker oder Despot einer Orthodoxen Theologie?
sind andere es wert von mir geliebt zu werden?
Warum wollen Männer keine Beziehung mehr?
Manipulationen - warum manipulieren Menschen?
Warum mehrere Frauen?