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Der Papst ist keine Authorität über dem Glauben












Zitat:
Tiamick schrieb

Niemand wird zum Kinderschänder ohne die entsprechende "sexuelle
Struktur" bzw. "Veranlagung".


Es reicht in manchen Fällen aus, selbst eine fehl entwickelte sexuelle Sozialisation zu haben (bei "gesunder" Struktur!), um z.B. Angst vor erwachsenen PartnerInnen zu haben, und somit zur Triebabfuhr die Libido auf ein Kind zu lenken.

Tiamick,

kannst Du nicht mal akzeptieren, dass andere Menschen bei gewissen Themen einfach mehr FACHWISSEN haben als Du? Ich bin ausgebildeter und staatlich anerkannter THERAPEUT gewesen, ich habe fast 1 Jahrzehnt lang mit den Opfern gearbeitet und musste mich auch mit den Tätern intensiv beschäftigen. Nekilotte ist Anwalt und hat mehrfach mit Tätern gearbeitet, und musste sich da auch in der Materie kundig machen. Und wir WISSEN es einfach, während Deine Aussagen nichts anderes als Bauch- Und Wunschaussagen sind. So wie Du hier oft argumentierst, HÄTTEST Du die Realität gerne, aber so IST sie nicht.

* persönlichen Angriff gelöscht; tut mir leid, das war unsachlich *

Nekilotte,

Zustimmung. So sind auch meine Erfahrungen, und so findet man es auch in der Fachliteratur.

PeBu
@Tiamick:

Langsam wird's lächerlich.
Guck mal da:

http://de.wikipedia.org/wiki/Dunning-Kruger-Effekt


@PeBu:

Ich hab noch eine Frage...
Die meisten Opfer sind ja junge Mädchen oder Jungen, die meisten Täter männlichen Geschlechts... wie siehst du eigentlich die Rolle der Frauen? Kommt es wirklich häufiger vor, dass Mütter einfach zusehen? (Und woran liegt das?)


LG
Hallo, Lisken,

Mütter sind durchaus auch manchmal die Täter, allerdings seltener als Männer. In dem empfohlenen Buch von Mike Lew stehen einige Berichte zu diesem Thema, aber auch über Google kann man da einiges finden.

Gar nicht so selten "schauen die Mütter weg". Sie "wissen" dann zwar nichts Genaues, WOLLEN es aber auch nicht wissen. Mir sind aber auch Fälle bekannt, in denen Mütter sogar bewusst weggeschaut haben, um sich selbst zu schützen vor den jeweiligen Männern, sie "opfern" quasi ihre Töchter/Söhne, in der Hoffnung, dass der Mann dann von ihnen selbst nichts mehr fordert, und die Kinder vielleicht nicht schlägt, wie die Männer sie oft schlagen.

Aber oft merken Frauen/Mütter auch wirklich nichts. Die Täter gehen sehr raffiniert vor, setzen die Kinder unter einen enormen psychischen Druck. Das ist ja das Infame: Kinder WOLLEN ihre Eltern lieb haben, aber der Vater (oder seltener die Mutter) tut dem Kind etwas Schreckliches an: Die Kinder wanken nun zwischen Hass, den sie nicht wahrhaben wollen, weil sie ihre Eltern ja eigentlich lieben wollen; Ekel, der etwas leichter zu ertragen ist als Hass; oder aber totaler Verdrängung, die bis hin zu einer Aufspaltung der Persönlichkeit führen kann ("Multiple Persönlichkeit"), um überhaupt zu überleben.

Aber eigentlich gehört das hier schon nicht mehr zu diesem Thread, vielleicht sollte man ein neues Thema unter "Psychologie" oder "Kummerkasten" eröffnen.

Gruss

PeBu
Zitat:
Mütter sind durchaus auch manchmal die Täter

Kommt in der Tat vor. Wie PeBu schon schrieb. In der Regel durch wegschauen, wobei ich dann natürlich ein Problem mit dem Begriff "Täterin" habe.
Es gibt aber durchaus auch Frauen, die sich an Taten direkt beteiligen. Manchmal aus eigenem Antrieb manchmal aus einem Hörigkeitsverhältnis zu dem männlichen Täter.
Es ist aber wirklich ein sehr weites Feld. Man kann es eigentlich auf die Formel bringen, dass nichts abwegig genug ist, als dass es nicht doch vorkäme.
Naja, das"Heranführen" der Tochter an den Vater, damit sie selbst in Ruhe gelassen wird, ist für mich schon eine Tat.
Und Wegsehen ist auch eine Tat.
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