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PeBu schrieb:
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| Zölibat einen TEIL Mitverantwortung daran hat, dass immer wieder Priester sich sexuell an Kindern vergreifen? |
Das ist Unsinn. Das hat doch nichts mit dem Zölibat zu tun.
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@ Pebu
Volle Zustimmung. Besser hätte ich es nicht sagen können
LG
Josi
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Ein normaler Mann findet Kinder in keiner Weise sexuell attraktiv.
Päderasten missbrauchen auch Kinder, wenn sie verheiratet sind
bzw. sonstige Gelegenheit haben, mit einer Frau Sex zu haben.
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Tiamick,
manche Priester sind sexuell so gehemmt, dass sie in ihrer soziosexuellen und psychosexuellen Entwicklung auf einer sehr infantilen Stufe stehen. Gleichberechtigte erwachsene Sexualpartner machen ihnen Angst, weil sie das ja nie gelernt haben, mit ihnen umzugehen. Also wenden sich einige (ich sage keinesfalls alle!) Kindern zu.
Erzähle nicht einem, der jahrelang mit missbrauchten Kindern und Erwachsenen mit Missbrauchserfahrung gearbeitet hat, was Sache ist mit dem Zölibat. Ich habe als Therapeut fast 10 Jahre lang in einer Beratungsstelle für diese Opfer gearbeitet, und ich weiss, was für ein Leid dahinter steckt. Und mehr als nur einmal war der erste Missbraucher dieser Kinder der Pfarrer im Beichtstuhl.
Nenne das also nicht "Unsinn", wenn Du keine Ahnung von der Materie hast. Dein Bauchgefühl und die Idealisierung der Priesterschaft spielen hier keine Rolle, sondern FAKTEN. Wenn Du wirklich an diesem Thema interessiert bist, und nicht nur an BILLIGSTER Polemik, dann lies z.B. "Als Junge msisbraucht" von Mike Lew, übrigens im katholischen (!) Verlag Kösel erschienen.
PeBu
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Päderasten missbrauchen auch Kinder, wenn sie verheiratet sind
bzw. sonstige Gelegenheit haben, mit einer Frau Sex zu haben. |
Hier muss man unterscheiden.
Echte Pädophile haben schlicht und ergreifend eine eindeutige Sexualpräferenz bezüglich Kindern. Regelmäßig haben diese Täter keine normalen Beziehungen zu altersadäquaten Sexualpartnern. Kommt glücklicherweise auch eher selten vor. Das ist wahrscheinlich auch nicht therapierbar. Die Täter können bestenfalls lernen, mit dieser gefährlichen Neigung umzugehen.
Bei weitem nicht jeder Täter in diesem Bereich ist aber tatsächlich pädophil. Die meisten sind "ganz normale" Sexualstraftäter- d.h. die Gelegenheit macht die Tat. Es hätte ein beliebiges Opfer, beliebigen Alters sein können. Für den Pfarrer als Täter geradezu exemplarisch. Die sind in der Regel nicht wirklich pädophil. Einfach nur eine ganz normale Drecksau.
Meistens kommt der Täter ja aus dem engen familiären oder sozialen Umfeld des kindlichen Opfers.
Und im Hinblick auf die gute alte Zeit: Es gab nie weniger solcher Delikte als heute. Man ist aber eher bereit es auch zur Anzeige zu bringen und es wird offenen diskutiert, weil die Opfer nicht mehr so schnell in die Richtung einer Mitverurteilung geschoben werden.
Der Fokus ist auf medial ausgeschlachtete singuläre Taten gerichtet, weshalb der vollkommen irreführende Eindruck entsteht, dass es ein explosionsartige Vermehrung solcher Taten gäbe. Richtig ist aber vielmehr das Gegenteil.
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