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Ist ein Leben nach dem Tod erstrebenswert?












PeBu,
obwohl ich Dein Alter nicht kenne nehme ich an,dass es zwischen uns ein Generationsproblem gibt.Ich bin es gewohnt offen und gerade heraus zu sprechen.Abgesehen davon ist Deine Bemerkung auch völlig unlogisch.Weil ich Frage ob ich Recht habe ist das ein Zeichen ,das ich Recht haben muss und man mit mir nicht diskutieren kann?Umgekehrt wird ein Schuh daraus:Meine Intention zu diskutieren ist ausschliesslich die,herauszufinden wieso es über m.E. einfache Frage so unterchiedliche Meinungen geben kann.Abgesehen davon ist die von mir gewählte Formulierung zur Auflockerung der Diskussion gedacht gewesen.(Ein bisschen Spass muss sein...!)
Alles klar wie dicke Tinte? (Oder hätte ich as nicht sagen dürfen?)
Zitat:
Weil ich Frage ob ich Recht habe ist das ein Zeichen ,das ich Recht haben muss und man mit mir nicht diskutieren kann?


Keineswegs, Helmuth, Du solltest nicht meine Worte verfälschend paraphrasieren.

Deine Aussage "Stimmts oder habe ich Recht" lässt keinen anderen Schluss zu, als dass Du "immer Recht hast", egal, was man auch sagt. Deine Aussage hat die Qualität von "Ja oder ja". Wo ist da die Alternative? Wo ist die Bereitschaft, über Argumente der anderen nachzudenken.

Und genau dieses "Meine Meinung ist fest, komme was wolle" finde ich nun mal bei gläubigen Fanatikern und bei atheistischen Fanatikern (übrigens stehe ich selbst dem Atheismus sehr nahe, wie man auch an/in meinen Beiträgen sehen kann; ich bezeichne mich selbst zwar als "Agnostiker", aber vor allem deshalb, weil ich es intellektuell nicht ganz redlich finde, zu sagen "Es gibt keinen Gott". Ich sage lieber: "Ich glaube nicht, dass es Gott gibt")

Was mein Alter damit zu tun hat, kann ich nicht ersehen. Sind alte oder ältere Menschen (zu denen ich gehöre) nicht in der Lage "offen und gerade heraus" zu sprechen? Tu ich doch gerade

Gruss

PeBu
PeBu,
ich habe doch richtiggestellt,dass Du mich gründlich missverstanden hast,dass dieser Spruch nicht Zeichen meiner Arroganz ist,sondern im Gegenteil als Spaß zur Auflockerung des Gesprächs dienen sollte.Warum akzeptierst Du das nicht?
Mit dem Alter hat das so weit etwas zu tun,als nach meinen Erfahrungen die jüngere Generation besonders empfindlich ist.
Gruß! H.
Nun, Helmuth,

ich gehöre seit langem nicht mehr zur jüngeren Generation, ich bin fast 57.

Deine Erklärung bzgl. des Humors hätte ich sofort akzeptiert, wenn Du sie nicht in eine Frage gepackt hättest, die meine Intentionen völlig falsch wiedergibt. Ich habe nicht gesagt, dass es unmöglich ist, mit Dir zu diskutieren, weil du gefragt hast, ob Du Recht hättest. DIESE Frage kann man ja bejahen oder verneinen. Du hast vielmehr gefragt "Stimmt's oder habe ich Recht". Wie gesagt: "Ja oder ja"...

Aber wenn das jetzt klar ist und wenn es ein Spässchen war, können wir das Thema nun sein lassen.

Gruss

PeBu
Lieber Reinwiel,
danke für die rel. ausführliche Antwort.
Zunächst:Ich möchte selbstverständlich niemanden beleidigen oder beeinflussen,sondern im Gegnteil Antworten bekommen.
Du hast nur eine einzige Frage gestellt, und die lautete: Wie kann man nur so etwas Einfältiges diskutieren?
Natürlich hast du niemanden persönlich angegriffen, aber mein Freund: Die Formulierung der Frage an sich ist doch ein heftiger Schuss: Sie stellt indirekt fest: Alle die über den Tod diskutieren sind einfältig, weil die Frage Tod in deiner Sicht bodenlos einfältig ist. Und dann kommen weitere, ganz schwere Geschütze wie: Ein Besoffener hat mich eventuell gezeugt. Sind denn so viele Väter besoffen?
So gesehen war dein erster Beitrag nicht gerade sachlich
.
Antwort:
Für mich ist das einfältig,warum darf ich das nicht sagen?Abgesehen davon darfst Du nicht Wesentliches unterschlagen.Ich betonte extra,dass es sich um Intelligente handelt die ich nicht verstehe.Das ist auch logisch,bei einem Einfältigen würde mich das nicht wundern.
Ich habe geschrieben,dass ein besoffener Vergewaltiger angeblich unsterbliches Leben erzeugen kann,was mich wundert und m.E. mehr als naiv ist.
Was soll da unsachlich sein?
Stell dir vor, du hast mit deiner Annahme recht, dass der Tod nur ins absolute Nichts führt, den Menschen vollkommen nichts sein lässt, so kann das für dich sehr wohl eine befriedigende Antwort sein -- aber für ganz viele Menschen ist das eben eine höchst unbefriedigene Antwort
Für mich ist das auch sehr unbefriedigend.Leider ist mir auch Deine Antwort sehr unbefriedigend,dass im Grabe mein Vater "ruht",denn ich weis ganz sicher,dass da zunächst stinkendes Fleisch und nachher garnichts mehr "ruht".Das weist Du doch auch!
Für viele viele Menschen wäre es kein Trost, dass sich die verstorbenen Angehörigen vollständig in ein Nichts aufgelöst haben. Dass die Erinnerung an sie eigentlich zwecklos sei.
Und die allermeisten Menschen sehen ihr eigenes Leben als eine Tatsache von höchstem Wert an.

Das geht mir leider genauso,nur schschaffe ich es leider nicht mir Scheuklappen aufzusetzen.
- du würdest es nicht schaffen, mir meine Vorstellung zu nehmen oder sie zu zerstören.

Ich will Dir nichts nehmen oder zerstören,sondern habe im Gegenteil ein schlechtes Gewissen wenn ich mit einem Gläubigen so rede.Hat doch schon der NS Ideologe Alfred Rosenberg - der wie wir alle wissen als Nazi ein sehr schlechter Mensch war - im Vorwort seines "Mythos" betont,dass er sich nicht an Gläubige sondern nur an Suchende wendet.
Gruß! H.
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