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Hi Sein?,
meinst du nicht, dass man auch dann davon ausgehen kann, dass man ist, wenn man bewusst die Gegenwart wahrnimmt? Es gibt ganze philosophische Schulen, die sich damit beschäftigen, wie man am besten in die Gegenwart findet, ohne an Erinnerungen oder auch Vorstellungen über die Zukunft festzuhalten. Das wichtige ist doch, dass du bewusst bist, nicht wahr? Bewusst bist du auch ohne Erinnerung. Solltest du deine Vergangenheit vergessen, weißt du vielleicht nicht mehr viel über deine Person, aber du weiß ganz genau, dass du bist, solange du bewusst bist. Selbst wenn ich dir Augen und Ohren zubinde und darüberhinaus fessle, sodass du nichts wahrnehmen kannst - du bist bewusst. Das Bewusstsein kann dir keiner nehmen.
Woher willst du wissen, ob Pflanzen und Tiere bewusst sind? Denk mal über folgendes nach: Bewusstsein plus Gehör = hören. Bewusstsein plus Tastsinn = fühlen. Bewusstsein plus Gehirn = Gedanken. Vielleicht hat eine pFlanze all das gerade nicht, und so kann sich das Bewusstsein auch nicht in dieser Weise ausdrücken. Würde es das, dann wäre die pflanze ein Mensch
lg
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@ Sein
Dein Sein ist auch dann nicht aufgehoben, wenn du völlig im Alzheimer steckst und völlig dement bist. Aber auch solche Leute werden sich bewusst, dass sie sich verbrennen, wenn sie mit der Hand in die Flamme der Kerze geraten.
Du musst beim Menschen zwischen vollkommenem Bewusstsein und eingeschränktem Bewusstsein unterscheiden. Bekommst du eine Narkose, bist du im eingeschränkten Bewusstsein - aber du bist, das heißt dein Sein ist absolut sicher. Deine Seele ist vollkommen intakt, hat aber nur keine Herrschaft über den Körper.
Tierseelen und Pflanzenseelen sind auf ihrer jeweiligen Stufe auch immer vollkommen intakt. Sie haben auch ein Bewusstsein, aber nur auf einer bestimmten Höhe. Dieses Bewusstsein ist mit dem eines Menschen kaum zu vergleichen. Das einzige, was vielleicht vergleichbar wäre, wäre der Drang zu leben, weil dieser sehr lose und unbewusst überall vohanden ist. Sogar in den Steinen.
Beim Menschen ist aber das Ich vorhanden, das sagt: Ja, ich will leben, ich will mich weiterbilden, ich will reich werden, ich will gesund sein usw. usw.... Dieses Ich ist eine viel höhere Komponente, und ist das Geschenk Gottes, das er dem Menschen bei der Geburt mit seinem Gottesfunken ins Seelenherz hineinlegt. Auch wenn dieser Gottesfunke völlig verdeckt sein sollte, er bleibt immer unversehrt. Er gibt dir sogar Kraft für die Gedanken, dass du dein Sein als Nichtsein begreifen willst.
Wenn also bei dementen Menschen viele Zellen so verändert sind, dass Seele und Geist einen kranken Körper nicht bewältigen können, so bedeutet das nicht, dass sich Seele und Geist nicht bewusst sind und aus ihrer Stufe heraustreten, auch wenn der Mensch stirbt. Das heißt, der Mensch lebt im Jenseits ohne körperliche Beschwerden weiter.
Liebe Grüße - reinwiel
www.balanceamweg.de.ki
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Wo wir wieder beim Jenseits wären! Ich bin 20 und dänke seit 2monaten über dieses thema nach, welche form hatt das Leben danach und welche Form kann der Menschliche Geist verkraften? z.B ist der Schreckgedanke der das alles was ich bin vergehn könnte sowie im ewigen Schlaf alls auch bei der Wiedergeburt. Aber genau so ein Schreckgedanke ist ein ewiges leben oder ewiger Weltenwechsel, ich meine kann man sich vorstellen irgendwann wenn alle möglichkeiten des neuen und jeder zu sammelnden erfahrung erschöpft sind immer nur das gleiche zu erleben,keine Ruhe zu finden und nichts zu erleben das einen noch erfreuenkönnte?
Bei jedem gedanken an das dannach bekomm ich herzrassen und kann kaum noch atmen! Das schlimme an dem ganzen ist das durch dieses thema das leben bei mir an letzter stelle rückt weil ich glaube das es egal ist den ich kann weder sagen ob ich dannach noch bin oder All die erinerungen die mich ausmachen mitnemme!
das schlimme an dem thema ist das man weis das es den tod gibt aber mann keine eindeutigen Fakten hat!
freundliche Grüße Dirial
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Lieber Dirial
Erst einmal sei herzlich willkommen im Kreis der Denker. Es ist schön, dass du schon jetzt mit 20 Jahren über das Jenseits nachdenkst und etwas mehr davon erfahren willst.
Viele bezweifeln, dass es ein Leben nach dem Tod überhaupt gibt. Diese Leute sind eher negativ eingestellt, entwickeln keinen besonderen Bezug zur Seele und damit verbunden zu einer vertieften Lebensfreude.
Neigt man zum Zweifel an der Existenz des Jenseits, dann wird es dir schwerfallen, je diesen Zweifel zu verlassen.
Neigst du eher dazu, dass es dir lieb wäre, dass es ein Jenseits gibt und dass du dir nach dem Tod weiter bewusst bleibst und somit weiterlebst, dann kannst du berechtigt zu dem festen Glauben finden: Ja, es gibt das Jenseits; ja, es gibt Gott; ja, jeder hat eine Seele.
Die Frage lautet dann nur: Was kann und soll man sich dabei vorstellen? Wie ist alles gestaltet? Und da wird dir fast jeder etwas anderes erzählen, der davon schon viel zu wissen glaubt.
Und mit Verlaub: Auch ich meine, recht viel Vernünftiges sagen zu können. Ich habe mich hier im Forum schon oft geäußert, habe aber noch mehr auf Lager.
Liebe Grüße - reinwiel
www.balanceamweg.de.ki[/b]
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Danke für die neten worte, doch ist neben dem akzeptieren eines unausweichlichen schicksalls das Glauben die schwerste sache! Ich würde gerne Glauben an ein bestimtes Jenseits. Ich glaube auch an ein leben nach dem tod nur geh ich auch von der möglichkeit des täuschens aus was dan das Nichts sein dürfte, ein schlaf ohne träume. was mir aber auf jeden fall angst macht ist das unvorstellbare den ich kann mir nicht vorstelln wie es ausehn könnte ein anderes leben anzufangen oder dieses wo anders weiterzuleben.
Grüße Dirial
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