|
|
|
Liebe Freunde
Genau das sind die Fragen, die Traude zum Schluss aufwirft, die ich auch für wichtig halte.
Besonders wollte ich schon lange diese eine, ihre erste, Frage hervorheben:
"warum glauben Menschen an Gott und andere nicht?"
Warum glaube ich an Gott und Solution nicht?
Was unterscheidet uns?
Gruss,
Andreas
|
|
|
|
@Traude,
| Zitat: |
| Ich habe kein Interesse an Definition von Gedanken. |
Nun, wenn du behauptest, das Gehirnforscher vergeblich nach Gedanken suchen, dir aber egal ist, was ein Gedanke ist, dann ist deine Aussage wertlos.
| Zitat: |
| Wenn hier über Urknall, Raum und Zeit die Rede ist, dann ist das sehr interessant - aber es kann doch nicht absolut sein. |
Behauptet auch niemand.
| Zitat: |
| Auf meine Frage, wie kann man wissen, was man nicht weiß, kam keine Antwort. |
Was man nicht weiss, das weiss man nicht. Soetwas nennt sich Tautologie.
| Zitat: |
| Jede Wissenschaft verändert sich, baut auf das vorhandene Wissen auf. |
Und das ist gut so!
| Zitat: |
| Aber ihr macht ein Wissenschafts-Dogma aus dem spärlichen Wissen - das gerade zur Verfügung steht. |
Immerhin war dieses spärliche Wissen gut genug, Computer und Fernseher zu bauen, zum Mond zu fliegen, den Aufbau von Atomen zu verstehen und ueber 10 Mrd Lichtjahre tief in den Weltraum blicken zu koennen.
| Zitat: |
| So funktioniert Wahrheitssuche nicht. |
Doch, genau so! Und der Erfolg kann nur dann zustande kommen, wenn er zumindest recht gut auf die Realiaet passt.
lg
|
|
|
|
@Andreas80
| Zitat: |
| Warum glaube ich an Gott und Solution nicht? |
Eine ganz schwierige Frage.
Es waere zu einfach zu sagen "Weil ich mir ungern vorschreiben lasse, was mir zu denken erlaubt ist, und was nicht.
Vor ein par Jahren habe ich mich mit Parazone, der hier auch mal geschrieben hat, darueber unterhalten.
Sicherlich kommen mehrere Dinge zusammen.
Eine dieser Voraussetzungen glaube ich bereits an meinem Sohn (3 1/2 Jahre) beobachten zu koennen.
Einhergehend mit einer Schwaeche spontanes Verhalten zeigen zu koennen, kommt vielleicht die Faehigkeit Gruppen von Menschen zunaechst von "aussen' zu beobachten, bevor man anfaengt mit den Gruppenmitglieden zu interagieren und deren Wertesysteme zu akzeptieren.
In Folge bedeutet das, dass dann, wenn alle Leute an einen Gott glauben, unsereins ersteinmal auf Distanz geht, analysiert, bewertet und dann erst auf dieser eigenen Schlussfolgerung heraus handelt. Dieses Analysieren und Bewerten aber ist notwendig gekoppelt an "Aussenbeobachtung", also aus einer gewissen Distanz heraus. Andere Kinder in meines Sohnes Kindergartengruppe zeigen dieses Verhalten nicht.
lg
|
|
|
|
Lieber Solution
Tatsächlich eine sehr schwere Frage. Wahrscheinlich können wir sie auch nicht lösen.
Die Persönlichkeitsmerkmale, die du da beschreibst, könnten aber auch auf mich zutreffen. Zumindest auf lange Zeit meines Lebens.
Ich glaube ich habe selbst, so mit 19-20 Jahren einmal forumliert, dass ich eher "der Beobachter" bin und keiner der wirklich interagiert.
Das hat sich geändert seit ich gläubig geworden bin (Ich bin als Kind nicht getauft worden und nicht religiös erzogen worden).
Seither bin ich offener und mehr Teil der Menschen, als deren Beobachter geworden.
Aber das ist eine ganz individuelle Entwicklung. Meine Familie sind alte Böhmendeutsche, wir sind einfach gesellige und laute Menschen. Ich war zuvor eher die Ausnahme und habe mich nur dahin entwickelt, wo mein Vater, Grossvater ... schon waren.
Jedenfalls habe ich auch durch aussenstehendes Analysieren, ganz allein im Kämmerlein, die Wahrheit in den Heiligen Schriften erkannt. Aus dem Nichts heraus.
Gruss,
Andreas
|
|
|
|
Das Ganze beginnt doch schon nach der Geburt im Rahmen der Erziehung. Gläubige Eltern werden sicherlich nicht im atheistischen Sinne erziehen. Sind diese Startvoraussetzungen gegeben, beginnt die Erziehung zum Glauben ab der Geburt, und hier stellt sich eher die Frage, warum sich ein solcher Mensch dann - wenn gegeben - vom glauben abwendet!
Gruß
|
|
|