|
|
|
@ solution,
also, wenn ich schreibe Gedanken, dann meine ich nicht Bewusstsein. Bitte sage mir nicht, was ich meine.
Ich stimme Dir zu ( ich sage nicht, das Du recht hast! ) das "Gott" heute ein schwieriger Begriff ist. In längst vergangenen Zeiten war das nicht so. Da war es selbstverständlich an Gott oder die Götter zu glauben und mit dem Kult bildete sich eine Kultur heraus, die sich in Religion verdichtete. Heute haben wir weltweit keine Zunahme an religiöser Kultur mehr, sondern eine Zunahme von Glauben – möglichst unverbindlich.
Wenn ich Deine Beiträge hier lese, dann habe ich den Eindruck, dass Du nicht möchtest, dass es einen Gott gibt. Weil an Gott glauben eine Fremdbestimmung bedeuten kann? Und Du möchtest ja gerne "frei" sein – und nicht wie ein Hund an einer mehr oder weniger langen Leine gehalten werden ( schreibt positiv ). Lasst uns doch darüber sprechen. Und nicht den Umweg über Pseudo-Naturwissenschaften machen, um zu beweisen, dass es Gott nicht gibt oder geben kann. Das ist Verschwendung von geistiger Energie. Sage doch einfach: ich kann nicht beweisen, dass es Gott nicht gibt – aber ich will auch nicht, dass es Gott gibt! Das ist doch bedeutend weniger lächerlich. Und das kann zumindest ich akzeptieren. Weil ich auch gerne unabhängig bin; siehe meinen ersten Satz
Liebe Grüße
Traude
|
|
|
|
| Zitat: |
| also, wenn ich schreibe Gedanken, dann meine ich nicht Bewusstsein. |
Gibt es Gedanken ohne (Selbst)Bewustsein?
Was definierst du als Gedanken?
Denkt ein Komputer, wenn er ein Flugzeug landet?
Denkt eine Qualle, wenn sie schwimmt?
Denkt ein Schimpanse, wenn er einen Steinhammer gebraucht?
Oder kann nur der Mensch denken?
| Zitat: |
| Wenn ich Deine Beiträge hier lese, dann habe ich den Eindruck, dass Du nicht möchtest, dass es einen Gott gibt |
Das hat weder etwas mit moegen zu tun noch mit mir, sondern mit harten Fakten.
Fakt ist, ein Gott ist nicht nachweisbar und es existiert nicht ein einziger allgemein plausibelen Grund fuer die Annahme, es gaebe einen.
| Zitat: |
| Weil an Gott glauben eine Fremdbestimmung bedeuten kann? |
Ja, und eine Einschraenkung der Neugier der Menschen sowie des Forschungsdranges darstellt.
| Zitat: |
| Sage doch einfach: ich kann nicht beweisen, dass es Gott nicht gibt – aber ich will auch nicht, dass es Gott gibt! |
Du versuchst die Diskussion auf eine persoenliche Ansicht zu reduzieren. das aber wird dir nicht gelingen.
Man kann nicht beweisen, dass es Superman und ET nicht gibt.
An etwas Unvernuenftiges zu glauben, also dass es Superman und ET gibt, ist dumm!
Wo ist der Unterschied zwischen ET, Superman und Gott?
| Zitat: |
| Das ist doch bedeutend weniger lächerlich. |
Den bisher gewaehlten Weg der Diskussion findest du laecherlich?
Kann es sein, das du ihn einfach nicht verstehst, und ihn deshalb derart abtust.
Vielleicht solltest du dich dann besser aus solchen Diskussionen raushalten.
|
|
|
|
@Traude
| Zitat: |
| Sage doch einfach: ich kann nicht beweisen, dass es Gott nicht gibt – aber ich will auch nicht, dass es Gott gibt! |
Mit Logik hat das aber nichts zu tun! Das erinnert mich eher an ein trotziges Kind im Sandkasten, - sorry - mein Eindruck!
Gruß
|
|
|
|
@Traude
| Zitat: |
| Sage doch einfach: ich kann nicht beweisen, dass es Gott nicht gibt – aber ich will auch nicht, dass es Gott gibt! |
Mit Logik hat das aber nichts zu tun! Das erinnert mich eher an ein trotziges Kind im Sandkasten, - sorry - mein Eindruck!
Gruß
|
|
|
|
@ Solution,
ich defniere keine Gedanken - sie sind einfach da. Ich denkean meine Katzen, ärgere mich über die Schnecken im Garten, schaue besorgt in den Himmel, denke an die Grabpflege. Ich habe kein Interesse an Definition von Gedanken.
Wenn hier über Urknall, Raum und Zeit die Rede ist, dann ist das sehr interessant - aber es kann doch nicht absolut sein. Auf meine Frage, wie kann man wissen, was man nicht weiß, kam keine Antwort. Jede Wissenschaft verändert sich, baut auf das vorhandene Wissen auf. Aber ihr macht ein Wissenschafts-Dogma aus dem spärlichen Wissen - das gerade zur Verfügung steht. So funktioniert Wahrheitssuche nicht.
@ Positiv,
ja, so sehe ich euch hier: wie Kinder, die im Sandkasten spielen. Ihr könnt zwar Modelle über die Welt, das Universum, machen - und rechnen.
Aber ihr könnt die Wirklichkeit nicht überprüfen, weil es eben das Universum gibt. Wie soll ein Modell das Umfassende erfassen?
Ich wiederhole nochmal: ein Gott ist euch unerwünscht und deswegen darf es ihn nicht geben. Aber mit Gott befasst sich kein wissenschaftlich kein Naturwissenschaftler. Es ist nicht nötig.
Worüber man aber reden kann ist, warum glauben Menschen an Gott und andere nicht? Und welchen Einfluss hat solch ein Glaube auf das Verhalten der Gläubigen? Sind gläubige Menschen bessere Menschen? Warum ist der Anteil der Atheisten in Gefängnissen bedeutend kleiner als die von angeblichen Christen, Moslems usw.
Lieben Gruß
Traude
|
|
|