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@Andreas
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ch denke andere Religionen haben das auch: feste, gemeinsame Grundsätze. Sie nennen es einfach nur anders.
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Die ev. Kirche kennt keinerlei Dogmen. Da ist auch nicht "unumstößlich", wie das in der r.k. Kirche ist!
Gruß
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Lieber Solution
Religionen und Spiritualität ermöglichen das Denken über die bekannten Grenzen hinaus doch erst.
Unzählige Wissenschaftler haben sich auf ihrer Suche nach Thesen und Verständnis von den alten Schriften des Nahen Ostens und des Orients beeinflussen lassen.
Dass du das nicht akzeptieren willst, sei dir jedoch unbenommen. Du gehst deinen Weg.
Aber manche deiner Kommentare kann ich so nicht stehen lassen. Sie zeugen von einem falschen Religionsverständnis.
Zunächst mal verlangst du immer "Beweisführung". Im Glauben? Wie soll das gehen?
Der Beweis dass die Glaubensbotschaften WAHR sind ist ihr Erfolg bei dem Ziel in den Herzen der Menschen etwas zu bewegen und die Bestätigung der immer gleichen Erkenntnisse weiser Menschen der verschiedensten Zeitalter und Regionen der Erde.
Immer wieder in der Geschichte der Menschheit kreieren die Menschen Glaubenssysteme, die sich in ihrem Kern entsprechen. Auch Kulturen, die nicht miteinander in Berührung sind.
Das ist ein empirischer Beweis. Mehr geht nicht. Du kannst es dann nur noch selber ausprobieren und dich auf die Suche begeben.
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Und das ist ein Wiederspruch zur der Freiheit des Denkens und somit sogar gewissermassen zu den allg. Menschenrechten.
Obwohl die gleichzeitig (witzigerweise) die Religionsfreiheit verankern. Fuer mich tatsaechlich ein Widerspruch. |
Falsch. Denken kannst du was du willst. Es gibt keine weltliche Gewalt, die die Katholiken dazu zwingt jederzeit mit allen Dogmen übereinzustimmen. Meinst du die Schweizer Garde führt Razzien durch und testet den "rechten Glauben"? Du brauchst dir um die Menschenrechte also keine Sorgen zu machen.
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Zitat:
Und wir dürfen nicht wie selbstverständlich davon ausgehen, dass die Dognmen NUR erfunden worden sind, um Kritiker damit mundtot zu machen.
Sondern? |
Wie kann es sein, dass du diese Frage noch stellst? Ich habe die Funktionen der Dogmen bereits erklärt.
Geistes- und Naturwissenschaften haben auch schon oft genug das Denken behindert. Wie bösartig und kratzbürstig haben Wissenschaftler ihre Irrlehren vergangener Jahrhunderte gegen Störenfriede der Leermeinung verteidigt?
Klar kommt das in Religionen auch vor. Warum? Es sind alles nur Menschen.
Gruss,
Andreas
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Lieber Positiv
Deshalb ist die protestantische Kirche auch in 100.000 Denominationen zerfallen.
Klar gab es das bei der kath. Kirche auch. Aber vielleicht ein bis zwei nennenswerte Abspaltungen.
Gruss,
Andreas
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Lieber Andreas,
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| Religionen und Spiritualität ermöglichen das Denken über die bekannten Grenzen hinaus doch erst. |
Ich meinte mehr das Denken zwecks Erkennens, also ganz im naturwissenschaftlichen Sinne ein schrankenloses Denken (soweit dies moeglich ist).
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| Unzählige Wissenschaftler haben sich auf ihrer Suche nach Thesen und Verständnis von den alten Schriften des Nahen Ostens und des Orients beeinflussen lassen. |
In wiefern? Ich denke eher, das Philosophen wie Kant und in dessen Nachfolge andere Wissenschaftstheoretiker erheblich entscheidenderen Einfluss hatten.
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| Zunächst mal verlangst du immer "Beweisführung". Im Glauben? Wie soll das gehen? |
Gar nicht. Deshalb sollte Glauben auch nicht die gleiche Bedeutung zugemessen werden, wie den exakten Wissenschaften. (Ist in der Praxis ja auch nicht der Fall) Keinesfalls duerfen sie diese behindern.
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| Der Beweis dass die Glaubensbotschaften WAHR sind ist ihr Erfolg bei dem Ziel in den Herzen der Menschen etwas zu bewegen ... |
Das dies nicht reicht, sollte eigentlich klar sein.
Solange es mindestens eine Person gibt, bei der das nicht der Fall ist, ist ein solcher "Beweis" bereits widerlegt. Deshalb ist diese Aussage nicht wahr.
Auch ist ein beabsichtigtes Wirkungsziel nie hinreichend fuer einen Beweis.
(Ein Plazebo, das gegen Krebs helfen soll, kann nicht, nur weil es bei ein par Leuten funktioniert, als bewiesenes Heilmittel gegen Krebs gelten)
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| ...und die Bestätigung der immer gleichen Erkenntnisse weiser Menschen der verschiedensten Zeitalter und Regionen der Erde. |
Auch das ist ja so nicht richtig. Ethische Grundsaetze sind oft hoechst egoistisch.
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| Immer wieder in der Geschichte der Menschheit kreieren die Menschen Glaubenssysteme, die sich in ihrem Kern entsprechen. Auch Kulturen, die nicht miteinander in Berührung sind. |
Was keine Aussage ueber ihren Wert bedeutet. Phaenomenologisch jedoch sicher interessant.
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| Das ist ein empirischer Beweis. |
Da muss ich dich aus o.g. Gruenden enttaeuschen.
Das ist kein empirischer Beweis.
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| Es gibt keine weltliche Gewalt, die die Katholiken dazu zwingt jederzeit mit allen Dogmen übereinzustimmen. |
Nein, aber die Gruppe der Katholiken definiert sich nun einmal ueber Dogmen.
Die Existenz Gottes sowie die des Prophten Jesus stehen da an erster Stelle. Stimme ich diesen Dogmen nicht zu, so bin ich definitionsgemaess kein Katholik mehr.
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| Wie bösartig und kratzbürstig haben Wissenschaftler ihre Irrlehren vergangener Jahrhunderte gegen Störenfriede der Leermeinung verteidigt? |
Das ist lange her und hat nichts mehr mit den heutigen Wissenschaften zu tun. Dies sollte eigentlich klar sein.
lg
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Lieber Solution
Wiederrum stelle ich Einwände bei dir fest, die aus einem falschen Religionsverständnis herrühren. Aber niemand soll sagen, ich wäre ein ungeduldiger Mensch.
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| In wiefern? Ich denke eher, das Philosophen wie Kant und in dessen Nachfolge andere Wissenschaftstheoretiker erheblich entscheidenderen Einfluss hatten. |
Lies mal Platon
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| Solange es mindestens eine Person gibt, bei der das nicht der Fall ist, ist ein solcher "Beweis" bereits widerlegt. Deshalb ist diese Aussage nicht wahr. |
Das sehe ich nicht so. Religion als der Weg zur Erlösung ist ja kein Samstagnachmittagsspaziergang. Es ist auch nicht so einfach wie eine simple Pille zu schlucken. Es ist ein äusserst mühsamer und komplexer Weg. Er bedeutet das komplette und rücksichtslose Aufräumen mit allem was einem auf dem Herzen brennt und Leid verursacht.
Wenn es also bei manchen nicht funktioniert, liegt es eher daran, dass sie entweder zu wenig Ausdauer und Wille hatten oder die falsche Führung. Nicht aber heisst es, dass der Weg falsch ist.
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| Auch das ist ja so nicht richtig. Ethische Grundsaetze sind oft hoechst egoistisch. |
Religion ist nicht nur "ethische Grundsätze". Das ist ein erhebliches Missverständnis von Religion. Religion ist ein intuitives Erfassen und Verstehen des Kosmos. Daraus abgeleitet ein Gottes- und ein Menschenbild. Eine Erklörung wie die komplette Welt funktioniert. Nach welchen Gesetzmässigkeiten die Welt funktioniert (Gottes Wille). Die Ethik ergibt sich auf der untersten Eben quasi als Nebenprodukt und Voraussetzung für die Gläubigen im inneren ruhig und friedlich genug zu sein, um dieses intuitive Erfassen zu ermöglichen.
Die Naturwissenschaft hat ein ähnliches Erkenntnisobjekt. Deshalb sollten beide zusammenarbeiten.
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| Nein, aber die Gruppe der Katholiken definiert sich nun einmal ueber Dogmen. |
Bedingt. Dogmen sollten nicht überschätzt werden. Es gibt zentraleres.
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| Die Existenz Gottes sowie die des Prophten Jesus stehen da an erster Stelle. Stimme ich diesen Dogmen nicht zu, so bin ich definitionsgemaess kein Katholik mehr. |
Naja. Dann bist du kein Christ mehr. Das hat der Katholizismus nicht allein für sich gebucht. Aber: Jesus ist kein Prophet. Er ist der fleischgewordene Christus, das ganze Prinzip nachdem die Welt funktioniert, die ganze Wahrheit der Welt, die Welt selbst, also der Sohn Gottes.
Aber genauso hat der Atheismus seine Dogmen. Wenn du an Jesus glaubst, kannst du kein Atheist mehr sein. Ist das nicht eine Einschränkung der Menschenrechte?
Grüsse,
Andreas
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