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Liebe Muslime
Es kommt immer wieder vor, dass uns Muslimen aus dem Koran Zitate an den Kopf geworfen worden, die den Koran als das Werk von Ungläubigen darzustellen sucht.
Doch auch wir sind nicht untätig und warten einfach ab, bis auch die letzten Orthodoxen Christen - sofern diese wirklich als Muslimische Christen zu betrachten sind, da sie in unseren Augen aussagen von Gott verleugnen ) sich beschämt über ihren Machtanspruch anderen Menschen zu diktieren, was wahr oder unwahr sei.
In diesem Falle nehme ich Tom Harpur, der Heidnische Heiland, Das Jesus-Plagiat enthüllt, oder Die aufersteheung des ursprünglichen Glaubens, Ansata Verlag 2005, ISBN 3-7787-7284-8, zur Hand und zitiere mal was daraus.
Im Voraus möchte ich hier darauf hinweisen, dass diese Aussage von einem Christen-Muslim geschrieben wurde, der an Christus bis heute glaubt und weiss, warum und wieso er an Christus glaubt. So wie es der Koran auch beschreibt.
Es soll keine Häme oder eine selbstgefälliger Beweis auf die besonder Richtigkeit des Korans und eine beweis für die Fälschungen der Bibel werden. Das ist mir fern, da ich mich als Jüdisch-Christlich-Mohammedanischer Muslim mich selbst und meinem Glauben einen schlechten Dienst damit machen würde.
Nein es geht darum, Argumente zu benützen, die von Christlicher Seite an die Christen gerichtet werden können.
In ihrem eigenen System und Glaubensbekenntnis.
So.Der Auszug jetzt im zweiten Teil dieses Themas.
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Teil 1: Auszug aus Tom Harpurs Buch, der Heidnische Heiland...
Seite 198. und folgende
Tatsächlich gibt es ausser den vier Evangelien ( die als vollständiges Zeugnis eigentlich erst seit etwa 140 bis 170 n.Chr existierte) und den Apostelbriefen aus dem ersten Jahrhundert keinerlei soliden historischen Beleg für die Existenz Jesu.
Man darf auch nich vergessen, dass noch nie ein Evangelium im Originalmanuskript aufgetaucht ist und kein glaubwürdiger Zeuge je behauptet hat, eines gesehen zu haben.
Origenes meint, die vier Evangelien seien aus sehr vielen ( wir wissen von mindestens zwanzig ) ausgewählt worden, und Irenäus wartet mit der sonderbaren Erklärung auf, es seien gerade vier erkoren worden, weil es vier Winde und vier Viertel des Globus gebe.
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Noch seltsamer ist die Tatsache, dass die Existenz Jesu um so unbekannter ist und allgemeiner bestritten wird, je näher man seiner angeblichen Lebenszeit kommt. Je weiter man sich jedoch davon entfernt, desto umfassender und eindrücklicher sind die angeblichen "Beweise".
Es ist schon bizarr: Die meisten Persönlichkeiten sind zu Lebzeiten und unmittelbar danach vertraute Wesen und werden erst Jahrhunderte später romantisch verklärt.
Bei Jesus soll es dagegen genau umgekehrt gewesen sein. Während des ersten Jahrhunderts ein körperloses, ätherisches Wesen, kristallisierte er sich viele viele Generationenn später als ziemlich konkrete Persönlichkeit heraus. Das ist doch eigentlich merkwürdig
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Weiter im nächsten Posting
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Teil 2: Auszug aus Tom Harpurs Buch, der Heidnische Heiland...
Seite 198. und folgende
Schade, dass Der wahre Logos von buchstabengläubigen Christen vollständig vernichtet wurde. Das Werk stammte von Kelsos, einem heidnischen Philosophen des 2. Jahrhunderts, und hätte mit Sicherheit viel Licht auf die früheren gnostischen und esoterischen Interpretationen der heiligen Schrifen der damaligen Zeit geworfen. eine faszinierende Tatsache allerdings geht aus dem Geheimnis um die Historizität Jesu hervor. Einer der Kirchenväter, Irenäus, hat die Geschichte seiner Kreuzigung offenbar nie akzeptiert und nicht einmal an seinen frühen Tod im Alter von 33 Jahren geglaubt. Angesichts der stets wiederholten Behauptung der Konservativen, die frühe Kirche habe das Leben Jesu als historisch verbürgt anerkannt, ist es schon merkwürdig, dass sich Irenäus auf eine Legende bezieht und die "Geschichtlichkeit" der Evangelien kategorisch bestreitet. Der gute Bischof behauptet zum Beispiel, Jesus habe noch als "alter Mann" gelebt, was ihm zufolge von "Kirchenälteren" bezeugt werde und ihnen direkt von Johannes hinterlassen worden sei.
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weiter im Teil 3
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Teil 3: Auszug aus Tom Harpurs Buch, der Heidnische Heiland...
Seite 198. und folgende
Auch Papias, Sie erinnern sich, hat gesagt, Jesus sei in fortgeschrittenem Alter im Bett gestorben.
Dazu Kuhn: "Wir dürfen uns fragen, wieso eine solche Überlieferung, die einer dermassen anerkannten Quelle wie Johannes zugeschrieben wird, so viele Jahre weiterbestehen konnte, wenn die Evangelien-Erzählung doch allgemein als Fakt akzeptiert wurde, beziehunsweise warum sie von einem Bischof weitergegeben werden konnte, der in der Kirche eine solche Bedeutung hatte wie Irenäus."
Sowohl Massey als auch Kuhn sind der Frage der Geschichtlichkeit Jesu bis ins kleinste Detail nachgegangen und haben die Beweislage auf Hunderten von Seiten erläutert, wobei sie sich auch auf die Arbeiten zahlreicher anderer bedeutender Wissenschaftler stützten. Wenn Kuhn schliesslich die Existenz einer historisch verbürgten Jesusgestalt bestreitet, bezieht er sich nicht nur auf bekannte Philosophen wie Kant und Hegel, sondern auch auf die führenden jüdischen und christlichen Bibelexperten seiner Zeit.
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Weiter müsst ihr selber lesen ...
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Tja. Freunde.
Ein paar von euch mögen sich freuen, dass jetzt Jesus ausgebotet wurde.
Durch einen Christlichen Theologen namens Tom Harpur...
Das stimmt aber nicht. Ich glaube an Isa den Sohn der Maria.
Und Tom glaubt auch an Jesus den Christus, denn der Mann ist wirklich Christ und wird es auch bleiben ...
Wie und was es auf sich hat, kann man selbst im Koran nachlesen.
Oder hier einiges aus christlicher Sichtweise:
http://www.unifr.ch/bkv/awerk.htm
In diesem Sinne wünsche ich euch allen eine gute besinnlich nachdenkliche Zeit in der Fastenzeit ( Ramadhan ) ...
Gott möge eure Seelen erhöhen und eure Gebete vervollkommnen.
Gruss
Nasruddin
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