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Wo ist Gott ?












Die Frage „Wo?“ kann sich nur auf Geschöpfe und Elemente, die in einem Raumkontinuum existieren, beziehen. Diese wiederum sind ebenfalls materielle Existenzen und Gegenstände.
Sowohl die Beschaffenheit des Raumes als auch dessen Bewohner sind materiellen Bedingungen unterworfen. Allah, welcher Raum und Materie erschaffen hat, kann nicht in solch einer räumlichen Denkstruktur erfasst werden. Sogar unter den Geschöpfen sind solche
vorhanden, die nicht in ein Raumverhältnis zu kategorisiert sind. Das uns nächste Beispiel wäre unsere eigene Seele.

Unsere Organe sind an einer bestimmten Stelle platziert. Deshalb kann gefragt werden „Wo ist die Leber?“ oder „Wo befindet sich die Niere?“. Jedoch können solche Fragestellungen nicht auf die Seele und dessen Nuancen, Empfindungen bzw. Gefühle bezogen werden.
Zum Beispiel können wir die Fragen „Wo ist die Seele oder die Wohnstätte des Verstandes, der Liebe, der Angst, des Gedächtnisses?“ nur schwer bzw. gar nicht erfassen.

Wenn der Mensch bei der kognitiven Erkenntnis- und Informationsverarbeitung nicht immer nur seine körperlichen Eigenschaften, die an Raum und Materie gebunden sind, als Richtlinie nimmt und die vom Raumverhältnis unabhängigen Dimensionen der Seele, die Engel und die Gesetze, welche von der Natur abgeleitet werden können, erkennt bzw. darüber nachdenkt, würde die Absurdität dieser Fragen offenbart werden.
Quelle:www.fragenandenislam.de
Ich wäre froh wenn man Gottes Existenz wirklich konkret, hautnah und absolut realistisch erfahren könnte.
Aber was bedeutet für dich Real?

So hart es jetzt klingen mag, aber einen allgemeinen Gottesbeweis, der für niemanden einen Zweifel offen lässt, den gibt es nicht (zumindest habe ich ihn bisher nicht gefunden)

Ich kann nur aus eigener Erfahrung sprechen, wenn ich sage, dass es einen Gott gibt. Ein kleines Beispiel:

Ich habe eine Freundin die ist vor einiger Zeit in die Mission gegangen. Das belastet ihre Mutter, die ich auch ein wenig kenne, sehr. Letzte Woche Freitag war ich mit dem Auto unterwegs. Als ich dann nach Hause wollte, sprang der Motor nicht an. ich rief den ADAC, der mir dann Starthilfe gab. Am nächsten Morgen (Sonntag) wollte ich in in den Gottesdienst. Und das Auto sprang wieder nicht an. Nach der zweiten Starthilfe fuhr ich in die Wekstatt, die den Schaden fix behob. Leider war es zu spät in meine Heimatgemeinde zu fahren (20 automin entfernt) so entschloss ich mich zu einer Zweiggemeinde zu fahren, die in der Nähe von oben besagter Mutter ist. Nur die machte leider erst abends Gottesdienst. Und Plötzlich bekam ich den Eindruck zu der Mutter von meiner guten Freundin zu gehen. Das Gespräch, was bei ihr dann statt fand war lang und gut.
Ich glaube nicht, dass diese Verkettung von Umständen Zufall war.

Kann es sein dass du Angst hast dich auf etwas einzulassen was du nicht verstehst undbegreifst, etwas, dass man nicht wissenschaftlich beweisen kann?

Lg Noran
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